Schnuten
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Gelegenheit macht Urlaub

Die letzte “Deutschland-Tour” liegt jetzt auch schon wieder vier Jahre zurück. 2018 war ich zuletzt im Süden und Westen – im Jahr drauf fiel der Mitarbeiter über Monate aus, dann wollte man in den Hochphasen von Corona auch nicht unbedingt stundenlang durch die Weltgeschichte fahren, aber jetzt wäre es doch dringend mal wieder Zeit. Und während ich noch so überlege, ob ich die Reise mit dem Zug (derzeit stellt sich ja nicht mehr die Frage, ob der Zug Verspätung hat, sondern nur wie viel, und ob er überhaupt fährt bzw. ankommt) oder einem Leihwagen (mittlerweile selbst mit nem Elektroauto nicht …

Auswandern? Nö, nur zuschauen!

Die meisten Abende verbringen wir Schnuten ja gemeinsam, und dabei lassen wir uns gerne auch von der Glotze – oder einem Streamingdienst – unterhalten. Viele Sendungen oder Serien mögen wir beide, es gibt aber auch Programme, da guckt der eine halt mit, weil es der andere gerne mag. So schaut Benedikt hin und wieder tatsächlich mal mit mir zusammen ein Fußballspiel an, und ich gucke mit ihm zusammen die “Auswanderer”. Offiziell heißt die Reihe “Goodbye Deutschland”, läuft seit über 15 Jahren auf VOX, und kann sich nicht so recht entscheiden, ob sie nun eine Doku (zu seicht, zu gescripted) oder …

Strohwitwer

Ich bin derzeit Strohwitwer. Strohwitwer und Strohwitwe sind Bezeichnungen für in einer Ehe oder Beziehung lebende Partner, die zeitweilig allein leben, also „Witwer bzw. Witwe auf Zeit“ sind. Typischerweise tritt eine solche Situation bei Reisen ein, die nicht gemeinsam unternommen werden. Die Beziehung besteht dabei weiter, eine Fortsetzung des gemeinsamen Lebensalltags ist zu erwarten. (Wikipedia) Na gut, laut Wikipedia bezieht sich der Begriff auf Ehe- oder ähnliche Partnerschaften, aber je nun, wer wird schon so kleinlich sein. 😉 Jedenfalls ist Benedikt für ein paar Tage in der alten Heimat unterwegs, und ich gebe den Kevin, sprich bin allein zu Haus. Für gewöhnlich verbringen wir seit meinem …

Endlich mal wieder

Durch Corona hielten sich unsere Ausflüge ja leider zuletzt sehr in Grenzen. Derzeit sind die Zahlen niedrig, und da das Wetter gerade angenehm sommerlich ist haben wir uns gestern endlich mal wieder aufgemacht – tatsächlich gibt es hier immer noch Ecken, die wir bislang nicht kennen! Der Klützer Winkel war das Ziel, und Fotos dazu gibt es im Schnutenblog. Solche Ausflüge sind immer wie ein kleiner Urlaub und tun, vor allem beim derzeit recht angegriffenen Nervenkostüm, unheimlich gut. Seele baumeln lassen und so. Außerdem, wenn man schon in einer Urlaubsregion wohnt…

Zwei Jahre Abenteuer

Jetzt haben wir tatsächlich schon das zweite Jahr geschafft. Zwei Jahre! Und es ist nachwievor ein Abenteuer, ein schönes und zugleich anstrengendes. Ja, vieles fehlt. Zeit vor allem. Ich hatte noch nie über einen so langen Zeitraum hinweg so wenig freie Zeit. Und noch nie über einen so langen Zeitraum hinweg so viel gearbeitet. Und doch stehe ich nach wie vor fast jeden Abend vor dem Schlafengehen am Fenster, Dampfe ein paar Züge, sinniere über den Tag, und stelle fest, dass ich zwar ganz schön fertig bin – aber auch so richtig zufrieden. Zufriedenheit. Erfüllung. Richtiger Ort und richtige Zeit …

Schon ein Jahr!

Heute vor einem Jahr haben wir unseren Laden eröffnet. Ein Jahr schon? Oder erst ein Jahr? Klar ist das vorige Leben noch irgendwo präsent, aber eben auch unheimlich weit weg – so viel ist seit dem Umzug und erst recht seit der Eröffnung vergangen. Andererseits – wirklich schon ein Jahr? Guggst du Beitrag im Schnuten-Blog: Das erste Jahr.

Schnutenblog reloaded

Da wir die meiste freie Zeit gemeinsam verbringen, könnten wir ja eigentlich auch die Schnutenseite reaktivieren – dachten sich Benedikt und ich uns bereits seit geraumer Zeit. Da ich sowieso endlich mal wieder ein bisschen der Blogbastelei frönen wollte habe ich in den letzten Tagen ein paar freie Minuten genutzt und das Blog neu aufgesetzt, und, da ein leeres Blog eher doof aussieht, zusätzlich zum aktuellen Beitrag auch ein bisschen weiteren Inhalt reingeworfen – teils aus dem StefBlog, teils Gesabbeltes, aber auch das ein oder andere bislang noch nicht veröffentlichte, für das es allerhöchste Zeit wurde. Natürlich ist die Seite …

Living next door to…

Bevor ich hier hoch zog war für mich klar, ich ziehe nach Rostock rein. Zwar nicht in die Innenstadt oder die prenzelbergisierende KTV, das wäre unbezahlbar, sondern in die Trabantensiedlungen, die zwar nicht wirklich schön aber praktisch, leidlich bezahlbar und vor allem gut per ÖPNV angeschlossen sind. Es kam bekanntlich anders, im Nachbaraufgang zu Benedikt wurde plötzlich ne Wohnung frei, der Rest ist bekannt. Ich also nach 7 Jahren Berlin plötzlich wieder auffem Dorf? Dazu in einem, naja, nicht gerade architektonisch hübschen? Dessen einzige Nahversorgungsstelle die örtliche Tanke ist? In eine Hausgemeinschaft, zu der im Gegensatz dazu meine Nachbarn in …