Ich bin dann mal raus

Viereinviertel Jahre in der alten Wohnung – kein Rekord, aber wenn ich so an frühere Zeiten denke, als die Verweildauer in meinen Behausungen zwischen 3 Monaten und 1 1/2 Jahren betrug, schon beachtlich. So richtig angekommen bin ich in der letzten Wohnung allerdings nie – das lag zum einen daran, dass ich, vor allem in den ersten zwei Jahren, kaum Zuhause war. Zum anderen habe ich es nie geschafft, sie fertig einzurichten – zuerst fehlte schlichtweg die Zeit, und irgendwann hat man sich an die zahlreichen Provisorien gewöhnt. Damals, als ich einzog, war die Wohnung absolut perfekt und auch lange ausreichend, mit zunehmender Zeit wurde es dort aber einfach zu eng, und auch die Lage – Präsentierteller im Hochparterre – senkte deutlich den Wohlfühlcharakter.

Die neue Wohnung ist größer, heller und bereits jetzt eingerichteter, als es die alte jemals war. Auch die Lage im Dachgeschoss gefällt – an diese Worte erinnere man mich wahlweise im Hochsommer oder wenn temporäre körperliche Einschränkungen einem verdeutlichen, dass auch vor der schönsten Dachgeschossbutze immer noch etliche Treppenstufen erklommen werden wollen. 😉 Ach ja – endlich habe ich auch wieder Platz für Übernachtungsbesuch, inklusive bequemen Gästebett. Wollte ich nur mal so erwähnt haben…

Übrigens verdrängt man, wenn der letzte Umzug nur ausreichend lange her ist, wie anstrengend und nervend ein solcher ist. Der nächste darf also gerne wieder einige Jahre auf sich warten lassen!

Kurze Anmerkung zur Adresse: Ersetze 28a durch 27a, der Rest bleibt gleich.

4+

Die erste Nacht…

…und der erste Morgen in der neuen Wohnung. Alles noch etwas verwirrend – so viel Platz, so viele Kartons, so viel „äh, wo ist denn jetzt…?“. Aber nach ausreichend viel erholsamen Schlaf gibt es den ersten Guten-Morgen-Kaffee – in der eigenen Küche!

Der heutige freie Tag wird noch genutzt zum Resteschleppen, Auspacken und Einrichten. Und zu ner weiteren Fahrt ins Schwedische Gegenwartsmuseum. Und zum Entsorgen von 2 Tonnen Verpackungsmüll. Und zum Andübeln der letzten Regale. Ich werde wohl auch nächste Nacht gut schlafen können…

Und vielleicht gehe ich dann heute Abend direkt in den richtigen Hauseingang, nicht wie gestern aus Gewohnheit in den alten… 😉

4+

So langsam wird’s

Seit etwas mehr als zwei Wochen habe ich den Schlüssel für die neue Wohnung – und so langsam sieht man auch die ersten Fortschritte: Die Küche ist zu größten Teilen aufgebaut…

…das Gästebett auch…

…und der Kleiderschrank…

…je nun, er liegt immerhin bereit. 😉

Und seit heute sind sogar schon die ersten Möbel eingeräumt:

Heute in einer Woche möchte ich den ersten Abend in der eingerichteten neuen Wohnung verbringen. Bis dahin gibt’s noch einiges zu packen, zu putzen und aufzubauen, am Freitag soll der Telefonanschluss geschaltet werden, und am Sonntag stehen dann ein paar Helfer bereit, so dass auch die restlichen Möbel, Kisten und Kartons kein Problem darstellen sollten. Jedenfalls theoretisch.

Dann müssen nur noch der Keller entrümpelt und dessen Inhalt anderweitig untergebracht, die Bude gemütlich gemacht und vielleicht das ein oder andere Kilo Verpackungsmaterial entsorgt werden…

Es droht also in absehbarer Zeit weiterhin keine Langeweile. 😉

4+

Oktover

Der Oktober war jetzt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht unbedingt der Supermonat. Eher so im Gegenteil. Nicht, dass das jetzt zur Gewohnheit wird…

Aber: Neuer Monat, neues Glück. Ein bisschen Glück wäre in den nächsten Wochen auch nicht verkehrt, schließlich steht der Umzug an, und der findet quasi „on the fly statt“: Der Plan ist, nach und nach alles in die neue Wohnung zu bringen, direkt einzuräumen und erst dann endgültig umzuziehen, wenn im neuen Domizil fast alles eingerichtet ist. Allerdings brauche ich einiges an neuen Möbeln, die ich aber erst noch finden, ankarren und dann zusammenbauen muss – keine Ahnung, wie schnell ich damit voran komme. Immerhin ist sehr viel bereits in Kartons verstaut und zum Abtransport bereit.

Dummerweise gibt die angespannte Personalsituation keine zusätzlichen freien Tage her, und allerspätestens in vier Wochen sollte der Umzug durch sein. Ob und wie das alles klappt werde ich sehen, aber ich bin zuversichtlich, schließlich ist der Oktober ja vorbei, und im neuen Monat läuft es wieder besser, nicht wahr? NICHT WAHR?

4+

Erst ausgiebiges Grübeln, dann der Kampf mit dem kleinen Teufel auf der Schulter, der die Entscheidung in Frage stellt. Aber kaum ist der Mietvertrag unterschrieben, freut man sich wie ein Kind auf Weihnachten und richtet die neue Wohnung im Geiste schon ein… 🙂

6+

Platz da!

Der Einzug damals verlief ja doch ein bisschen hektisch, so dass wir zwar die Wohnung vom Kram des Vormieters entrümpelt hatten, zum Keller waren wir seinerzeit jedoch nicht mehr gekommen. Heute aber, kaum dreieinhalb Jahre später…

Und wieder einmal wurde der Tag der Arbeit sinnvoll genutzt. 😉

3+

Angekommen (2)

Heute bin ich offiziell angekommen. Das “Berlin” im Perso ist gestrichen überklebt, nun also Landleben, Mecklenburg, Küste. Im Kopf hingegen ist Berlin noch nicht gestrichen, so schmunzle ich aus angemessener Entfernung über Wowis Rücktrittsankündigung, freue mich auf den Tag, an dem Mehdorn die Eröffnung von BER nicht vor 2020 verkündet, und bekomme auch mit, dass ich prompt die zweitwichtigste Demo des Jahres verpasst habe.

In der Wohnung geht es voran, die Möbel stehen, die Wände sind (weitestgehend) behängt, die ersten Nächte hier verbracht, sogar überraschend gut. Trotzdem ist noch einiges zu tun, kleinere Schönheitsreparaturen zu erledigen, vor allem aber wollen die allerletzten Kartons noch ausgepackt und der letzte Kram eingeräumt werden.

Keine Chancen mehr habe ich darauf, die gesammelten Feeds der letzten Tage komplett durchzuackern oder gar das von mir geliebte – und zuletzt bereits vernachlässigte – Sabbelsurium zusammen zu stellen. Die geneigten Stammleser werden es verschmerzen, ich auch, sehen wir das Ganze einfach als Statement gegen den Informationsüberfluss an. 😉 Zumindest aber die Feeds derjenigen, die mir persönlich – oder virtuell-persönlich – am Herzen liegen lese ich regelmäßig, und natürlich werde ich auch die liegengebliebenen Mails noch beantworten.

Ob es noch einen Beitrag mit dem Titel “Angekommen (3)” gibt? Eher nicht, ankommen ist in diesem Fall ja ein schleichender Prozess. Jeden Tag fühlt man sich ein bisschen heimischer, jeden Tag werden die Dinge, die einem jetzt fremd und ungewohnt vorkommen, weniger. (Gut, ob ich mich jemals an die Fahrweise der Hiesigen gewöhne weiß ich zwar nicht, aber das muss ich ja nur aus Beifahrersicht ertragen. 😉 ) Das gute Gefühl, das ich bei meiner neuen Heimat bislang hatte, ist jedenfalls noch gegenwärtig, und ich glaube, diesmal stimmt der Beitragstitel: Angekommen!

Brot und Salz
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Irgendwo dazwischen

Letzter Gruß

Der Umzug ist jetzt fast eine Woche her, seit Freitag sind die Schlüssel der alten Wohnung abgegeben (allerdings ohne dass die Nachmietersituation geklärt wäre, also ohne zu wissen, wie ich jetzt endgültig aus der ganzen Wohnungsnummer rauskomme), man könnte nun meinen, dass ich mittlerweile hier angekommen bin. Dem ist aber nicht so, jedenfalls nicht so richtig:

Chaos, langsam lichtend

Die neue Wohnung ist ein einziges Chaos aus Kartons und zumindest teilweise zusammengebauten Möbeln. Das Bett ist noch nicht aufgebaut, der Schrank ebensowenig, weshalb ich mit dem Auspacken und Einräumen nicht wirklich weiterkomme. Vor den Fenstern hängen weder Gardinen – ich brauche dringend ne beratende weibliche Hand Stimme – noch sonstwas, da kommt sowas wie ein Big Brother-Gefühl auf, zum Glück mit deutlich weniger Zuschauern. 😉 Der Schreibtisch ist noch nicht aufgebaut, aber die temporäre Internetverbindung funktioniert sowieso nur partiell, die temporäre Telefonverbindung gar nicht. Das, was ich suche, finde ich garantiert nicht, dafür fällt mir viel Krams in die Hände, den ich gar nicht gesucht habe und vor allem nicht weiß, wo er gerade hin soll. Zu beantwortende Mails stauen sich ebenso wie zu lesende Artikel oder Feeds, von anderen zu erledigenden Dingen mal ganz abgesehen.

Zur Zeit fühlt es sich eher an wie eine Mischung aus gewohntem Besuch an der Küste – allerdings mit mehr Klamotten als sonst, die nur nicht in nem Koffer sondern in der Wohnung nebenan liegen – und Asyl.

Nicht so wirklich heimisch

Sehr nettem Asyl, zugegeben, aber mittlerweile ist doch der Punkt erreicht, an dem ich gerne im eigenen Bett in den eigenen vier Wänden schlafen möchte, wo zumindest der Großteil der Dinge nicht mehr im Kartonstapel gesucht werden will, wo ich einfach das Gefühl haben möchte, irgendwo zuhause zu sein. Wir arbeiten daran, und die kommende Woche sollte auch deutlich ruhiger werden als die vergangenen, also besteht die Aussicht, dass es bald vorwärts geht. Bis dann sowas wie ein Alltag entsteht wird allerdings noch viel Wasser die Spree Warnow runterfließen. Was wiederum auch vollkommen in Ordnung ist. 😉

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Angekommen

Mal ein kurzes Statusupdate aus dem Asyl:

Der Umzug verlief einwandfrei, um 15 Uhr waren die Jungs von Alexxa-Umzügen wieder weg. Die Hütte ist, nun ja, wohl gefüllt, unter anderem deshalb werde ich die Nacht noch auf dem Gästebett verbringen. Morgen erstmal Behördenzeit, danach versuche ich zumindest ansatzweise Ordnung in das Chaos zu bekommen.

Der – temporäre – Netzzugang will noch nicht so recht, aber hat auch nicht die allerhöchste Priorität. Entgegen des Beitragstitels ist von angekommen noch nix zu spüren – was vielleicht auch daran liegt, dass ich am Donnerstag nochmal für eine Nacht nach Berlin muss. Wichtig ist erstmal, dass der Umzug durch ist, und ich glaube, das Ankommensgefühl wird sich in absehbarer Zeit auch noch einstellen. 😉

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Statusupdate (2)

Das letzte Statusupdate ist ja schon 14 Tage her, und wie geschrieben ändern sich die Situationen gefühlt im Minutentakt. Also könnte ich ja mal, bevor ich mich für ein Räumwochenende an die Küste verziehe, den geneigten Stammleser und die ebenso geneigte Stammleserin auf den neuesten aktuellen Stand bringen:

Der Businessplan ist fertig, die notwendigen Formulare sind beschafft, jetzt heißt es noch Anträge ausfüllen, abgeben, und hoffen, dass die Verantwortlichen des Jobcenters genauso begeistert sind wie wir.

Der Umzug ist in die Wege geleitet, die Erlaubnis ist da, das Umzugsunternehmen organisiert, gefühlt 120 Kartons sind gepackt – real sind es ein paar weniger – und wirklich heimelig sieht es hier nicht mehr aus. Das ein oder andere wurde ausgemistet, interessanterweise findet man immer noch Dinge, die man schon beim letzten Umzug hätte entsorgen können. Oder beim vorletzten. Oder beim vorvorletzten…

So viel zu den positiven Meldungen. Und nun zum Rest:

Der potentielle Nachmieter hat abgesagt. Irgendwie hatte ich schon damit gerechnet, also wird jetzt zum Wochenende ne Anzeige geschaltet. Dummerweise bin ich an diesem Wochenende eigentlich an der Küste, überlege nun aber, bereits am Samstag zurück zu kommen, was eigentlich Blödsinn wäre, aber das Chaos mit Wohnungsbesichtigungen und Restepacken etwas entzerren würde. Das ganze scheint ausnahmsweise mal ne Angelegenheit auf den letzten Drücker zu werden. Soifz.

Noch wesentlich unschöner: Auch für den Laden gab es eine Absage! Nun sagen wir uns zwar, wer weiß, wozu das gut ist, und wir finden noch einen viel besseren Laden, die Stimmung will das allerdings nicht so recht aufhellen. Doppelsoifz.

Der eigentlich geplante dritte “letzte Berlin-Besuch” ist abgesagt, es wäre hier auch alles ein bisschen zu chaotisch gewesen, spätestens im nächsten Sommer dann, im neuen Domizil an der Küste.

So langsam gehe ich auf dem Zahnfleisch, bin auch an dem Punkt angelangt, an dem man feststellt meint, dass der zu packende Kram einfach nicht weniger wird und man das nie schafft. Mit meiner großen Umzugserfahrung weiß ich allerdings, dass man über diesen Punkt auch irgendwann hinwegkommt. Günstig wäre es, wenn dies schnell geschähe…

Wenn ich überlege, dass ich früher deutlich häufiger umgezogen bin… Na, man ist halt keine 20 mehr. 😉

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