Aufbauprogramm

Nochmal ein wunderschöner, warmer Herbsttag, vermutlich einer der letzten in diesem Jahr. Der wird zu einem kleinen Ausflug genutzt…

…und dieser tat nach den letzten, eher suboptimal verlaufenen Tagen auch so richtig gut! Also als seelisches Aufbauprogramm ist diese Gegend hier wirklich perfekt. 🙂

(Mehr Fotos gibt’s bei den Schnuten)

3+

D-Tour 18 III – Reisezahlen

Rostock – Stuttgart: 630 Kilometer, 1 Stunde 25 Minuten, 146 €. 1,72 € pro Minute, 0,23 € pro Kilometer. Verspätung bei Abflug / Ankunft: 90 Minuten / 90 Minuten Entspannungsfaktor: Hoch Stuttgart – Köln: 348 Kilometer, 2 Stunden 14 Minuten, 99 €. 0,74 € pro Minute, 0,28 € pro Kilometer Verspätung bei Abfahrt / Ankunft: keine / keine Entspannungsfaktor: Sehr hoch Köln – Rostock: 674 Kilometer, 5 Stunden 57 Minuten, 54 €. 0,15 € pro Minute, 0,08 € pro Kilometer. Verspätung bei Abfahrt / Ankunft: 60 Minuten / 90 Minuten Entspannungsfaktor: Och jo, ganz okay Fazit: Je schneller am Ziel, desto teurer (ach?), ob Flug oder Zug – Verspätung ist reine Glückssache, und das Ankommen ist sowieso das Schönste. 😉
5+

D-Tour 18 I – Fazit

Seit drei Tagen bin ich wieder im Alltag drin, und schon fühlt es sich an, als sei der Urlaub bereits Wochen her. Fünf Tage sind vielleicht doch etwas kurz, aber ich bin ja froh, dass es überhaupt geklappt hat.

Es tat gut, mal so richtig abzuschalten, wobei dies die ersten zwei Tage auch ein bisschen unfreiwillig war – spätestens zur nächsten Tour brauche ich einen anderen Netzanbieter, außer Textnachrichten ließ O2 auf dem Lande nichts zu – geht mal gar nicht! Ich habe die – kurze – Zeit jedenfalls sehr genossen, das Abschalten, den Tapetenwechsel, die Gespräche, die Spaziergänge, das Schlemmen, vor allem aber die Gegenwart der Lieben. So sehr ich den Ausflug in die „große Stadt“ genossen habe – ich kann mir nicht mehr vorstellen, wieder in Köln oder Stuttgart (oder auch Berlin) zu wohnen – viel zu viele Menschen, viel zu dreckig, viel zu laut. Eine richtige Alternative zum Leben an der Küste gibt es für mich gerade eh nicht, wobei ich es nach den Tagen wieder sehr bedaure, so weit ab vom Schuss zu leben – die Lieben würde ich gerne wesentlich häufiger sehen, aber von hier aus ist das doch eine ziemliche Strecke, die man – auch per Flugzeug – nicht mal eben für ein Wochenende macht. Trotzdem sollte es bis zur nächsten Tour nicht wieder fünf Jahre dauern! Und so richtig gelungen ist ein Urlaub ja dann, wenn man heimkommt, vom Bahnhof abgeholt wird (und sogar eine liebe Willkommenskarte im Briefkasten wartet), man dann abends endlich wieder im eigenen (!) Bett liegt und feststellt, dass dies ein richtig schöner Urlaub war. 🙂 D-Tour 18 II – Eindrücke | D-Tour 18 III – Reisezahlen
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Deutschlandtour – der nächste Versuch

Eigentlich sollte die „Deutschlandtour“ ja schon vor einem Jahr stattfinden – der Rücken hatte bekanntlich was dagegen. Nun also ein neuer Anlauf, die Tickets liegen bereit, die Klamotten sind gepackt, die Dampfutensilien sorgfältig ausgewählt, und natürlich befürchte ich wieder, 1000 Dinge vergessen zu haben.
Es wird höchste Zeit für diese Tour: Der letzte Besuch bei meinem Vater vor zwei Jahren war nicht so wirklich die Party, in Köln war ich zuletzt tatsächlich vor fünf Jahren, und ehrlich gesagt würde mir eine kurze Auszeit auch ganz gut tun – wobei es sich schon sehr merkwürdig anfühlt, den Laden für ein paar Tage „allein“ zu lassen. Auf die Reise selbst freue ich mich nur mäßig – die letzte Zugfahrt ist ja noch in guter Erinnerung – aber vielleicht kommen ja diesmal keine Unwetter, Selbstmörder, Streiks oder ähnlich Unerfreuliches dazwischen. Auf das Wiedersehen mit den Lieben hingegen freue ich mich sehr, mal sehen, wie viele von ihnen ich noch erkenne. 😉 Die nächsten Tage bin ich also eher selten online, ab und zu gibt’s vielleicht mal ein Posting auf Fäisbuck, aber wenn man von mir erstmal nichts liest sollte das eher ein gutes Zeichen sein. 😉
5+

5 sind 10 zu wenig

Vier freie Tage am Stück, mit dem Sonntag davor sogar fünf – so viele, wie zuletzt vor einem Dreivierteljahr. Ich habe viel Liegengebliebenes weggeschafft, ein paar Tage am Stück mal länger geschlafen, und ein kleiner Ausflug – diesmal nach Kiel – war auch dabei! Trotzdem waren diese fünf Tage einfach 10 Tage zu wenig.

Es gäbe noch immer 1000 Dinge zu erledigen, und ein bisschen Erholung wäre auch nicht verkehrt – so mal einfach… nix tun! Dummerweise wird in der nächsten Zeit die Arbeit eher mehr denn weniger.

Um so wichtiger waren jetzt diese Tage. Und he, Ostern ist doch schon in 10 Wochen, da gibt’s wieder vier freie Tage… 🙂

*Nein, die Tage der Krankheit sind hier nicht eingerechnet. Kranksein ist nicht Urlaub, und Kranksein ist doof!

4+

Urlaub – anders als geplant

Ja, ich hatte mich auf den Urlaub gefreut. Mal eine Woche komplett raus! Endlich wieder mal meine Lieben zu treffen, die ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen habe! Obwohl da auch Gedanken sind wie „wird der Laden laufen, wenn Papa nicht mindestens alle zwei Tage da ist“? Gerade jetzt, in dieser wichtigen Phase (es ist immer eine wichtige Phase), und es gibt gerade jetzt doch noch so viel zu tun (es gibt immer viel zu tun)… 

Bei aller Freude auf die „Tour“ – die erste seit vier Jahren – ist auch klar, so zum Feierabend würde man schon gerne mal kurz im Laden reinschauen, nachsehen ob alles vorrätig, alles aufgefüllt, alles geputzt ist…

Ja, es fiele mir schwer, hier los zu lassen und eine Woche komplett draußen zu sein. Dennoch säße ich jetzt im Zug, so langsam dem ersten Zielbahnhof näher kommend, wenn, ja wenn nicht auf Grund der Sturmschäden direkt der erste Zug nach Hamburg ausgefallen wäre!

Na gut, der gestrige Hexenschuss hätte die Fahrt vielleicht auch ein bisschen erschwert. Dazu die Tatsache, dass ich jetzt nicht in einem Zug sitze sondern im Krankenhaus liege, immerhin sowohl mit Ausblick in den Park als auch auf eine ausführliche Schmerztherapie. Wie praktisch, dass die Tasche gepackt und Lesestoff für die lange Reise bereits gekauft war.

Nun also Bad Doberan statt Stuttgart oder Köln, Krankenhauskost statt lecker essen gehen und Schmerzmittel statt Bärenfang und Grappa.

Wie das jetzt weitergeht? Keine Ahnung, wenn es nach mir geht bin ich hier spätestens übermorgen wieder raus, der Arzt deutete aber schon an, dass er das wohl ein bisschen anders sieht und mittlerweile scheint es der behandelnde Arzt auch so zu sehen.

Die Deutschlandtour ist jetzt erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben – und der Laden muss trotzdem ohne den Papa laufen, und das wahrscheinlich länger als gedacht…

1+

Drei freie Tage, dazu Besuch der langjährigsten Freundin. Drei Tage mit lieben Menschen. Einfach nur viel erzählen und beisammensein – ohne große Ausflüge, ohne Sightseeing, ohne Fress- und Filmorgien – und ohne Foto. 

Drei wunderschöne Tage, die einfach nur gut taten – und wie immer viel zu schnell vergangen sind.

4+

Mach doch mal – nix!

Wenn die Reaktion auf einen plötzlichen zusätzlichen freien Tag ein schlechtes Gewissen und der Versuch ist, sich Arbeit zu suchen, die man noch für den Laden erledigen könnte…

…dann ist es für diesen plötzlichen, zusätzlichen freien Tag wohl höchste Zeit. 😉

Nein, ich habe nichts für den Laden gemacht, stattdessen ein wenig die Hütte geputzt – schließlich erwartet man ja bald Besuch -, geblogt, Fahrkarten für die Deutschlandtour im Oktober besorgt – online Bahnkarten kaufen ist ja immer wieder ein Vergnügen, aber so kenne ich jetzt wenigstens die Prüfsumme meiner Kreditkarte auswendig – und gechillt, wie entspannen und faulenzen auf neudeutsch heißen. Und es tat gut!

Das schlechte Gewissen hielt sich übrigens auch in Grenzen als klar war, dass ausgerechnet an diesem Tag im Laden der Bär steppt. Ein gutes Zeichen, finde ich. 😉

4+

Und dann kommt doch der Tag, an dem man raus muss, weil man sonst einfach platzt. Ab in die S-Bahn, nach Warnemünde, mal ein Stündchen Touri spielen, sich ein paar Minuten ans Wasser stellen, den wohl letzten richtigen Sommertag genießen.

Dann ist auch wieder gut und man kann wieder, wenn auch mit leicht melancholischem Gesichtsausdruck, weiter arbeiten…

3+