Urlaub – anders als geplant

Ja, ich hatte mich auf den Urlaub gefreut. Mal eine Woche komplett raus! Endlich wieder mal meine Lieben zu treffen, die ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen habe! Obwohl da auch Gedanken sind wie „wird der Laden laufen, wenn Papa nicht mindestens alle zwei Tage da ist“? Gerade jetzt, in dieser wichtigen Phase (es ist immer eine wichtige Phase), und es gibt gerade jetzt doch noch so viel zu tun (es gibt immer viel zu tun)… 

Bei aller Freude auf die „Tour“ – die erste seit vier Jahren – ist auch klar, so zum Feierabend würde man schon gerne mal kurz im Laden reinschauen, nachsehen ob alles vorrätig, alles aufgefüllt, alles geputzt ist…

Ja, es fiele mir schwer, hier los zu lassen und eine Woche komplett draußen zu sein. Dennoch säße ich jetzt im Zug, so langsam dem ersten Zielbahnhof näher kommend, wenn, ja wenn nicht auf Grund der Sturmschäden direkt der erste Zug nach Hamburg ausgefallen wäre!

Na gut, der gestrige Hexenschuss hätte die Fahrt vielleicht auch ein bisschen erschwert. Dazu die Tatsache, dass ich jetzt nicht in einem Zug sitze sondern im Krankenhaus liege, immerhin sowohl mit Ausblick in den Park als auch auf eine ausführliche Schmerztherapie. Wie praktisch, dass die Tasche gepackt und Lesestoff für die lange Reise bereits gekauft war.

Nun also Bad Doberan statt Stuttgart oder Köln, Krankenhauskost statt lecker essen gehen und Schmerzmittel statt Bärenfang und Grappa.

Wie das jetzt weitergeht? Keine Ahnung, wenn es nach mir geht bin ich hier spätestens übermorgen wieder raus, der Arzt deutete aber schon an, dass er das wohl ein bisschen anders sieht und mittlerweile scheint es der behandelnde Arzt auch so zu sehen.

Die Deutschlandtour ist jetzt erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben – und der Laden muss trotzdem ohne den Papa laufen, und das wahrscheinlich länger als gedacht…

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Drei freie Tage, dazu Besuch der langjährigsten Freundin. Drei Tage mit lieben Menschen. Einfach nur viel erzählen und beisammensein – ohne große Ausflüge, ohne Sightseeing, ohne Fress- und Filmorgien – und ohne Foto. 

Drei wunderschöne Tage, die einfach nur gut taten – und wie immer viel zu schnell vergangen sind.

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Mach doch mal – nix!

Wenn die Reaktion auf einen plötzlichen zusätzlichen freien Tag ein schlechtes Gewissen und der Versuch ist, sich Arbeit zu suchen, die man noch für den Laden erledigen könnte…

…dann ist es für diesen plötzlichen, zusätzlichen freien Tag wohl höchste Zeit. 😉

Nein, ich habe nichts für den Laden gemacht, stattdessen ein wenig die Hütte geputzt – schließlich erwartet man ja bald Besuch -, geblogt, Fahrkarten für die Deutschlandtour im Oktober besorgt – online Bahnkarten kaufen ist ja immer wieder ein Vergnügen, aber so kenne ich jetzt wenigstens die Prüfsumme meiner Kreditkarte auswendig – und gechillt, wie entspannen und faulenzen auf neudeutsch heißen. Und es tat gut!

Das schlechte Gewissen hielt sich übrigens auch in Grenzen als klar war, dass ausgerechnet an diesem Tag im Laden der Bär steppt. Ein gutes Zeichen, finde ich. 😉

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Und dann kommt doch der Tag, an dem man raus muss, weil man sonst einfach platzt. Ab in die S-Bahn, nach Warnemünde, mal ein Stündchen Touri spielen, sich ein paar Minuten ans Wasser stellen, den wohl letzten richtigen Sommertag genießen.

Dann ist auch wieder gut und man kann wieder, wenn auch mit leicht melancholischem Gesichtsausdruck, weiter arbeiten…

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Mal kurz Stadtluft schnuppern

Endlich klappt es mal wieder mit einem Kurzbesuch in Berlin. Natürlich ist dieser wieder dienstlich, und leider zeitlich auch so knapp bemessen, dass es zu einem Treffen mit den Hinterbliebenen dort wohnenden Lieben nicht reicht. Dennoch freue ich mich riesig über solche Kurztrips!

Beim abendlichen Bummel durch die Stadt stelle ich erneut fest, dass mir sowohl die Anonymität der Großstadt – hier kann man wieder, bildlich gesprochen, frei atmen – als auch das kulinarische Angebot doch ein wenig fehlen. So genieße ich diese zwei Abende und den – spontan angehängten – zusätzlichen Tag sehr, merke aber auch schnell wieder: Besuche ja, aber wohnen möchte ich hier – zumindest vorerst – nicht mehr. Das wird spätestens in den Tagen danach klar, wenn man die Stille und Ruhe des jetzigen Domizils genießt…

Zum Glück ist aber Berlin nicht all zu weit entfernt, und vielleicht schaffen wir es ja, in Zukunft etwas häufiger einen kleinen Abstecher dorthin zu machen. Spätestens wohl zur nächsten Dampfermesse im Oktober…

Mehr zum Kurzurlaub in Berlin gibt es im Schnutenblog, mehr zur Dampfermesse bei den Dampfschnuten.

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Gut erholt

Da lechzt man monatelang dem dringend nötigen Erholungsurlaub entgegen – und schwupp, isser schon vorbei.

Natürlich ist eine Woche zu kurz, und natürlich schaltet man auch nie so ganz vom Laden ab. Da gibt es immer noch ein paar Bestellungen, ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, da wird auch mal ein Abend im Laden verbracht, weil der Umbau noch nicht ganz fertig ist… So richtig abschalten, das geht wohl erst, wenn man den Schlüssel das letzte mal umgedreht hat – aber das ist auch okay so.

Produktiv war er, der Urlaub. Zumindest Teile des vernachlässigten Haushalts habe ich auf die Reihe bekommen (um alles zu schaffen wären wohl alleine zwei Wochen ausschließlich dafür nötig), die Dampfutensilien wurden ausgemistet (nein, der Duft, der einen empfängt, wenn man eine Kiste mit bis zu zwei Jahre alten Liquids öffnet, ist eher weniger appetitlich), der neue PC ist so einigermaßen eingerichtet, und man konnte endlich wieder ein bisschen dampfbloggen.

Und erholsam war der Urlaub! Lange schlafen, entspannt frühstücken, den Tag mit Muße und Zeit begehen – das tat schon sehr gut. Und schließlich war da noch unser Ausflug auf den Darß, der alleine schon so viel Erholung, Genuss und Urlaubsfeeling brachte. Der Akku ist also wieder ein bisschen aufgeladen, was in den nächsten Tagen und Wochen auch nötig ist.

Jetzt beginnt die Tourisaison, frühestens im Herbst winkt wieder ein kleiner Urlaub, und dann wird es höchste Zeit, mal die Lieben in ganz Schland zu besuchen. Bis dahin begnügen wir uns zum Akkuaufladen eben wieder mit gelegentlichen Kurzausflügen an den Strand – zum Glück ist der Weg dorthin ja nicht so weit. 🙂

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Schlüpftag, nahezu perfekt

Ein Geburtstagskuchen…

…schönes Wetter und leichte Wellen…

Sonne und leichte Wellen

…und zwei liebe Menschen, die mit einem zusammen diesen Tag verbringen:

3 frierende Gestalten und ein Leuchtturm

…dann ist das einfach ein nahezu perfekter Schlüpftag! Vielen Dank!

Ja, es war durch den Wind recht frisch, ja, ich war ein wenig erkältet, ja, der Tag war wie immer zu kurz. Aber hey, man braucht für den runden Schlüpftag in einem Jahr ja noch minimal Luft nach oben. 😉

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