Akkuschonung

Mein Akku ist mittlerweile so weit runter dass es kaum möglich ist, ihn am freien Sonntag komplett aufzuladen. Zum Glück gibt es hin und wieder Gelegenheiten zur “Zwischenladung” – zum Beispiel wenn man außer der Reihe mal einen ganzen Tag frei macht. Oder wenn einen liebe Freunde besuchen, die man seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Oder, im Idealfall, wenn beides zusammenkommt – so geschehen am letzten Mittwoch. Freundlicherweise fand auch gerade an diesem Tag der diesjährige Sommer statt, so war das Urlaubsfeeling perfekt.

Da ein freier Tag alle 9 Monate aber nicht ausreicht werden wir voraussichtlich ab September mittwochs den Laden zu lassen. Die Zeit bis dahin heißt es eben noch mal Arsch zusammenkneifen und durch. Erleichtert wird das ganze dadurch, dass wir im August eine Aushilfe Teamverstärkung haben, die mich zumindest an den “Hammertagen” ein wenig unterstützt.

Also eigentlich ganz gute Aussichten für den Akku. 😉

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Schwerin – Perle des Nordens

Zeit für Ausflüge ist derzeit knapp, um so mehr genießt man es, wenn man sich dann doch mal spontan die Zeit für einen solchen gönnt. Letzten Sonntag bot sich wieder mal die Gelegenheit, und ich konnte eine weitere “Perle des Nordens” besuchen – die Landeshauptstadt Schwerin.

Die Einwohner bezeichnen Schwerin gerne als die „Stadt der sieben Seen und Wälder“. Diese Bezeichnung geht auf eine Zeit zurück, als Schwerin noch nicht seine heutige geographische Ausdehnung hatte und tatsächlich von nur sieben Seen umgeben war. Die weitläufigen Wälder mussten nach und nach der städtebaulichen Entwicklung weichen, zahlreiche Waldreste sind vor allem an den Ufern der Seen erhalten geblieben. Von den 130,46 km² Stadtfläche sind 28,9 Prozent mit Wasser und 18,5 Prozent mit Wald bedeckt. [WikiPedia]

Allein die Anfahrt lässt ahnen, wie geil diese Ecke aus der Luft aussieht – vielleicht schaffen wir es eines Tages ja doch noch, wie einst geplant, mal per Flieger dort anzureisen. So gab es aber eben erst mal “Schwerin zu Fuß”, erfreulicherweise bei gutem Wetter, und das Städtchen – immerhin die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern – muss sich kaum hinter den anderen Perlen Wismar oder Stralsund verstecken. Auf ausufernde Knipserei habe ich verzichtet, aber ein paar Schnappschüsse mussten natürlich sein, zum Beispiel vom heutigen Wahrzeichen der Stadt, dem Schweriner Schloss:

Von dort blickt man auf den Schweriner See:

Eigentlich trifft man überall in der Stadt auf Wasser:

Aber auch die “trockenen Ecken” dort sind ganz nett anzusehen:

Kurz war er, der Ausflug, nur ein paar Stunden, aber es war wie ein kleiner Urlaub. Tat saugut, hat den Akku doch wieder ein gutes Stück aufgeladen, und war definitiv wichtiger als irgendwelche vernachlässigte Haus- und Hofarbeit. Die kann heute nachgeholt werden, irgendwann zwischen Genesungsschlaf und dringend notwendigem Dienstkram. Oder nächsten Sonntag. Prioritäten und so. Akku aufladen ist gerade einfach wichtig(er), und solche Ausflüge helfen dabei ungemein.;)

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