
Hat das mal einer den Hertha-”Fans” gesagt?

Hat das mal einer den Hertha-”Fans” gesagt?

Diese fast 12 Meter hohe Stahlkonstruktion soll an den 1990 abgebauten Wachturm Strelitzer/Ecke Bernauer Straße erinnern.
Sehr nette Kneipe, angenehmes Ambiente, gute Auswahl an Getränken und Speisen, preiswert, und für den Wedding bzw. Reinickendorf entspanntes Publikum. Und wenn es die Witterungs- und vor allem die Bodenverhältnisse wieder zulassen werde ich dort wohl mal öfter aufschlagen.
Schön ist er, der Schäfersee:

Glaube ich jedenfalls. Aber ein großes Eisfeld ist ja auch ganz nett anzusehen…
13 Tage lang ohne Sonne – neuer Berliner Rekord. Und ich bin dabei. Hurra…
Normalerweise, so sagt man, gibt es vier Dinge, die für Störungen bei Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs sorgen: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Bei der Berliner S-Bahn kommen offensichtlich noch zwei weitere hinzu: Inkompetenz und Ignoranz. Nicht bei den S-Bahnern, die leiden unter den erbärmlichen Zuständen selbst genug. Aber die Verantwortlichen bei einem solchem Chaos sind ja auch selten in den unteren Ebenen zu finden…
Einst war die S-Bahn der Stolz der Berliner. Inzwischen steht sie in der Liste der Berliner Peinlichkeiten ganz weit vorne. Traurig.
Diesmal wegen akuter Erfrierungsgefahr nur ein Markt, aber der war auch bei Tageslicht durchaus sehenswert.

Dafür wurden wir anschließend mit warmen Tee und selbstgebackenen Keksen bewirtet. So lobe ich mir einen vierten Advent!
Bei – zurückhaltend ausgedrückt – eher schattigen Temperaturen wurden die ersten drei Märkte “bebummelt”: Der Markt vor dem roten Rathaus (Foto), der am Opernpalais und zuletzt der “Weihnachtszauber” am Gendarmenmarkt. Die Reihenfolge entpuppte sich im Nachhinein als etwas unglücklich, denn der Markt vor dem Rathaus gefiel uns definitiv am besten.

Der Markt am Opernpalais hingegen war “nett” (vielleicht befand sich der wirklich gute Teil in den Gängen, die rappelvoll waren – wir haben es nicht getestet), und vom “Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt” war ich sogar ein wenig enttäuscht – zugegeben, die Erwartungshaltung war nach der großen Schwärmerei von allen Seiten auch recht groß. Trotzdem: War ein sehr schöner Bummel, am Sonnabend geht’s dann weiter – sofern wir bis dahin wieder aufgetaut sind.
Am Abend des 9. November werden entlang des ehemaligen Verlaufs der Berliner Mauer zwischen Potsdamer Platz und Reichstag mehr als 1000 überdimensionale Dominosteine umkippen. 15 000 Menschen aus (fast) aller Welt haben die rund zweieinhalb Meter hohen Styroporklötze bunt bemalt.

Man kann sich die bereits aufgebauten Steine schon ansehen, sollte aber beachten, dass einige Abschnitte zwischen Potsdamer und Pariser Platz abgesperrt sind – und dass einem bereits jetzt der ein oder andere Tourist vor den Füßen rumsteht.

Mehr zum “Dominoday” u.a. im Tagesspiegel und auf mauerfall09.de.

Kirche, bedrohlich
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