Bin ja wahrlich kein Schipper oder Bootfahrtfan, aber diese Bootsvermietungsstelle hier finde ich irgendwie putzig:

(Gesehen am Tegeler See)
Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen (Hildegard Knef)
Bin ja wahrlich kein Schipper oder Bootfahrtfan, aber diese Bootsvermietungsstelle hier finde ich irgendwie putzig:

(Gesehen am Tegeler See)
Sommereinbruch – und in ganz Deutschland ist die Grillsaison eröffnet. In ganz Deutschland? Nein! In einem kleinen gallischen großen multikulturellen Dorf ist das Grillen, zumindest in den meisten öffentlichen Parks, nicht mehr gestattet. Ähnelten im letzten Jahr noch viele Wiesen einem überdimensionalem Grillrestaurant – und spätestens sonntags abends einer überdimensionalen Müllkippe – werden die Parks ab jetzt ausgestorben sein. Jedenfalls wenn es nach den – illusorischen – Vorstellungen der Bezirkspolitiker geht, denn ausreichend Mitarbeiter, um die hiesige Grillwut einzudämmen, haben die Berliner Ordnungsämter nicht. Nun ist auch in diesem Jahr in einigen Ecken das Grillen noch erlaubt [hier eine Liste der offiziellen Grillstellen als PDF], aber zum Beispiel im Tiergarten und im Treptower Park wird man – zumindest theoretisch – in diesem Sommer auch wieder etwas anderes sehen können als nur Rauchschwaden.
Ob das ganze Sinn macht und “richtig oder falsch” ist? Fest steht, die beliebte Grillerei der Berliner kostet die Bezirke ziemlich viel Geld. Besser gesagt nicht die Grillerei selbst, sondern das Wiederaufforsten der verbrutzelten Wiesen und Bäume und vor allem die Abfallentsorgung. Denn zumindest ein – wohl nicht kleiner – Teil der verkohlten-Fleisch-Anhänger ist entweder nicht in der Lage, nicht willens oder schlichtweg zu dämlich, sich auch nur an die einfachsten Regeln zu halten und zum Beispiel nach dem Grillspaß den Müll vernünftig zu entsorgen (oder gar wieder mitzunehmen).
Da ich kein großer Grillfan bin ist mir diese Regelung ziemlich fleisch wurscht – ich bin nur froh, kein Mitarbeiter des Ordnungsamtes zu sein.
Hin und wieder schreibe ich hier ja ein paar Beiträge über den Kiez, wesentlich aktiver ist da allerdings Joachim Faust in seinem Blog Weddingweiser:
So stellt er die unterschiedlichen Weddinger Kieze vor, berichtet über Kuriositäten und aktuelle Ereignisse, und in seiner “Gastro-Ecke” findet man so manch guten Restaurant-Tipp. Schwerpunkt ist der “alte Wedding” – also ohne den Ortsteil Gesundbrunnen. Seit Ende 2010 schreibt Joachim, der auch bei panke.info aktiv ist, in seinem Blog, im letzten halben Jahr hat er aber so richtig Fahrt aufgenommen, was sich auch auf die Zugriffszahlen auswirkt – so ist der Weddingweiser mittlerweile zu einer kleinen Institution für alle Wedding-Interessierten geworden. Besonders erfreulich ist die optimistische Sichtweise: Was im Wedding (und im gesamten Berlin) schiefläuft weiß jeder der hier wohnt selbst, der Weddingweiser richtet seinen Blick jedoch auf die – auch nicht wenigen – positiven Seiten im und um den Wedding.
Aktuelle Meldungen des Weddingweisers findet man auch auf Twitter und Facebook, leider nicht bei DIASPORA*.
URL: www.weddingweiser.de
Knapp vier Jahre lang hatte ich den “kleinen Bruder” des Volksparks Rehberge ignoriert – oder besser gesagt nicht wahrgenommen. Er liegt aber auch ein klein wenig versteckt, zwischen Transvaalstraße, Dohnagestell und Seestraße, und weder auf meinem “Stammweg” zur Rehberge noch zum Plötzensee kommt man direkt dran vorbei. Im ca. 45 ha großen Park ist alles etwas kleiner dimensioniert als im Rehbergepark, es gibt ein paar größere Rasenflächen, einen kleinen Spielplatz, und – im Gegensatz zur Rehberge – noch genügend sonnenbeschienene Bänke!
Zum gemütlichen Spaziergang lädt der Park ebenso ein, obwohl man sicherlich nach relativ kurzer Zeit alles Sehenswerte entdeckt hat.

Morgen wird uns “ein Tag geschenkt”, nämlich der 29.Februar, den wir nur alle vier Jahre mal im Kalender haben. “Ein geschenkter Tag? Dann schenken wir unseren Kunden doch auch etwas” haben sich die Macher des “Aktiven Stadtzentrum Müllerstraße” und die dortigen Gewerbetreibenden gedacht und für morgen ein Programm mit kleinen Aktionen, Rabatten und anderen Aufmerksamkeiten auf die Beine gestellt.
Auch mein liebstes Stammcafé nimmt an dieser Aktion teil und zeigt morgen (ja, an einem Mittwoch, der normalerweise Ruhetag ist!) ab 12 Uhr einige Folgen der Serie “Gilmore Girls”. Gilmores im Gilmores sozusagen. Dass ich mir das nicht entgehen lasse dürfte klar sein.

Weitere Infos zum morgigen “geschenkten Tag” in der Müllerstraße findet man u.a. beim Weddingweiser.
In 99 Tagen wird der Flughafen BER eröffnet. Fein.
Das heißt auch: In 99 Tagen wird der Flughafen Tegel geschlossen. Noch feiner.
Den Vorständen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Berlin steht nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand nach sechs Jahren ein Jahresgehalt als Übergangsgeld zu, außerdem ein weiteres Jahresgehalt, falls sie ihre kassenärztliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Pressemeldungen zufolge haben Angelika Prehn, Dr. Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke nach Ablauf ihrer Amtsperiode im Januar insgesamt 549 000 Euro Übergangsgeld kassiert – anschließend aber wurden sie wiedergewählt und für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Sprich: Sie haben anscheinend Geld angenommen, das ihnen so nicht zusteht.
Mit diesen Vorwürfen konfrontiert gab die KV an, es handle sich um eine erfolgsunabhängige Prämie, die die ausgeschiedenen Ärzte behalten dürften. Der Senat sieht dies anders und fordert nun die Rückzahlung, worauf sich die Ärzte nicht einlassen wollen. Mittlerweile scheint ein langwieriger Rechtsstreit nicht zu vermeiden, und die Rücktrittsforderungen von Ärzten und Politikern wollen die drei wohl auch aussitzen.
Undurchsichtige Gelder, Aussitzen von Rückzahlungs- und Rücktrittsforderungen… kennen wir das nicht irgendwoher? Bei dem Thema, was macht eigentlich unser vorbildlicher Bundespräsident? Ach so, der ist ja gerade zurückgetreten…
…liegt er da, der Tegeler See:
“Berlin” ist eingefroren:
Egal ob groß oder klein – da geht fährt nix mehr:
Und der See wird zu einer großen Spazierfläche:
Nur an ein paar Stellen ist es nass – und diese “Wasserstellen” sind dann auch direkt gut frequentiert:
Ja, zugegeben, der Winter hat hin und wieder auch schöne Seiten…
(Fotos zum Vergrößern anklicken)
Auf dem zugefrorenen Plötzensee wird bei schönstem Sonnenschein fröhlich geschliddert:

Die vorhandenen Warnschilder werden dabei nonchalant ignoriert:

Und anstelle den nackten Schwimmern könnten die – nicht vorhandenen – Freibadbesucher heute den dick eingepackten Eishockeyspielern zusehen:

Wie viele heute ins Eis eingebrochen sind wird man dann wohl heute Abend in der Abendschau erfahren…
Dass die BSR auf den - von mir ach so geliebten – Berliner Werbeslogan zurückgreift versteht sich von selbst:
Sind dann wahrscheinlich immer die Nichtberliner, die für den Müll auf den Straßen verantwortlich sind.
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