Ich hatte mehrfach über das Projekt Berliner helfen Berlinern berichtet – Langzeitarbeitslose hatten in ÖBS-Maßnahmen Anlaufstellen für Bedürftige in Berlin gesammelt und in einer datenbankbasierten Webseite aufgelistet. Die Teilnehmer hatten viel Zeit investiert und waren begeistert bei der Arbeit – endlich mal ein lohnenswertes Projekt, von dem auch sie selbst profitieren konnten. So weit – so gut.
Ende letzten Jahres liefen die Maßnahmen aus, und der Träger hatte wohl keine große Lust, sich um eine Anschlussmaßnahme zu bemühen. Nun muss eine solche Webseite aber weiterhin gepflegt werden – Angebote, deren Inhalte sowie Öffnungszeiten ändern sich ja hin und wieder. Für die Fortführung wären sowohl fleißige Datensammler notwendig als auch jemand, der sich mit Datenbanken auskennt, diese pflegen und gegebenenfalls ausbauen könnte. Vor allem an Letzterem drohte schon länger die Fortführung des Projektes zu scheitern, man hätte aber ein paar Euro in die Hand und sicherlich auch weitere Fördergelder in Anspruch nehmen können.
Nun ist die Seite seit geraumer Zeit nicht mehr erreichbar. Schade um das Projekt, um die investierte Arbeit, und vor allem um die Motivation, die die Teilnehmer da reingesteckt haben. So hat sich das ganze wieder mal als “Arbeitsbeschaffungsmaßnahme” ohne jede Nachhaltigkeit entpuppt.




























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