Gib’s mir, Baby!

(Foto geknipst und zugesandt vom Weddingweiser)
Gefunden und aufgegabelt
Vor geraumer Zeit mal auf das “Kinderlied” von Knorkator gestoßen, in dem sich die Band mit herrlicher Selbstironie von ihrem Nachwuchs durch den Kakao ziehen lässt:
Nun hatte ich für ein Frosting* noch mal nach dem Video gesucht – und fand dort sozusagen den “Nachfolger”. Die Kurzen sind inzwischen drei Jahre älter geworden, und auch der Text ist… irgendwie altersgerecht. Naja, fast jedenfalls…
Und dem Kurzen scheint’s ja Spaß zu machen. Wobei mein Lieblingslied von Knorkator nach wie vor irgendwie böse ist…
*Frosting: Posting auf Friendica – Friendica-Posting – Frosting.
Also wenn ich mir diese “Anleitung zum Aussteigen aus Facebook” so durchlese hat das ja schon was von diesen Sekten-Ausstieg-Tipps. Fehlt eigentlich nur noch eine Seite mit Berichten von Betroffenen, aufgenommen mit Schattenwand und verstellter Stimme…
Bei Diaspora* kann man sein Konto übrigens einfach löschen…
…durch Fanlieder entschieden würde, wäre der HSV seit 1982 durchgängig Meister. Oder so.
Nach der gestrigen Niederlage dürfte es aber zumindest in dieser Saison nix mehr werden.
Lotto King Karl lässt einen Gassenhauer aus den frühen 80ern wieder aufleben.
Eigentlich wollte ich die Tage ja schon was zur Bespitzelung der Linken durch den Verfassungsschutz und die – mitunter peinlichen, dummen oder auch nur erschreckenden – Kommentare einiger Politiker, vorwiegend aus den C-Parteien, schreiben. Stattdessen verweise ich auf die Kolumne von Jacob Augstein im SpOn. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
Auch zum bösen, bösen Herrn Guhgel, der plötzlich alle Nutzerdaten zusammenführen will, kann ich mir nen langen Schrieb verkneifen, der interessierte Leser werfe einfach einen Blick auf den Artikel von Johannes Kuhn in der Süddeutschen. Und wer sich darüber eher amüsieren möchte ist beim Postillon bestens aufgehoben.
Der von mir hochgeschätzte Herr Schramm ist offensichtlich kein all zu großer Freund des Dschungelcamps:
Ach, Herr Schramm, mit der entsprechenden Einstellung ist auch diese Sendung sehr unterhaltsam.
Und ja: Auch wenn der Ausschnitt schon etwas älter ist – sehenswert ist er allemal.
Dass Promis bei der Namenswahl ihres Nachwuchses mitunter gehörig einen an der Klatsche haben ist nicht erst seit der Karriere (?) der beiden Ochsenknecht-Sprösslinge klar. Wie oft diese ihre Eltern bereits ob ihrer Vornamen verflucht haben weiß man nicht, wahrscheinlich haben die Flüche seit zwei Tagen aber zugenommen. Eigentlich müsste man die Namensverhunzungen, die Bach und Zietlow beim Dschungelcamp zur Zeit ablassen (Bluray & Speedy Gonzales, Jim Knopf & Wikipedia, Bavaria Blu & Fanta Mango), ja sammeln…
Aber auch Nichtpromis wollen ihre Brut anscheinend immer häufiger unverwechselbar machen, und viele davon sind offensichtlich so stolz darauf, dass sie die Ergüsse möglichst der ganzen Welt mitteilen. Eine schöne Seite mit solchen Fehlversuchen heißt treffend Chantalismus. Lachen und Gruseln liegen eng beieinander. Für die betroffenen Kids wird eines Tages wahrscheinlich das Gruseln deutlich überwiegen…
Mit dem christlichen Weihnachtsgedusel habe ich es ja nicht so, noch viel weniger mit dem alljährlichen Konsumterror. Trotzdem freue ich mich auf die Weihnachtstage – sie stehen für mich einfach für Behaglichkeit. An diesen zweieinhalb Tagen steht die Welt still, naja, zumindest dreht sie sich langsamer.
Während das Fest inklusive Vorbereitung bei vielen gerne mal in Stress ausartet schalte ich nun doch in den Weihnachtsmodus. In Kürze wird Benedikt hier eintrudeln, dann gibt’s noch einen kleinen Einkauf, einen Jahresabschlusskuchen im Lieblingscafé, und dann – Behaglichkeit pur.
Wer am vergangenen Wochenende die Mitternachtsspitzen verfolgte konnte sich an einem wunderbaren Kommentar von Wilfried Schmickler zur großen Arbeitslüge unserer Politmischpoke erfreuen. Und wer die Sendung verpasst hat kann das hier nachholen:
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