Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Gedankenkram

Mindfuck und so

Ist da was im Busch?

 Veröffentlicht vom Stef um 09:57  Gedankenkram
Nov 172010
 

Hin und wieder erwähnte ich ja, dass ich eine große Affinität zum Meer habe und eines Tages auch dort wohnen werde möchte. Ob das in absehbarer Zeit geschieht oder in zehn Jahren – keine Ahnung. Es gibt gute Gründe in Berlin zu bleiben, ebenso gute hier wegzuziehen. Direkt geplant ist nichts, aber wie mancher weiß, kann sowas beim Stef recht kurzfristig passieren.

Fakt ist: Jedesmal, wenn ein Umzug in eine andere Stadt anstand waren recht schnell ein Job und auf Anhieb eine perfekte Wohnung parat. Und diese Faktoren waren für mich untrügliche Zeichen, dass es der richtige Schritt zur richtigen Zeit ist. Mal sehen, was das Leben in der nächsten Zeit so mit mir vorhat… ;)

Gefällt dir der Beitrag?

Wohlfühlatmosphäre

 Veröffentlicht vom Stef um 16:28  Berlin, Gedankenkram
Nov 152010
 

Dass es in Großstädten Gegenden gibt, die man nachts nicht unbedingt alleine aufsuchen sollte, ist nix Neues. Dass es in Großstädten immer wieder zu Überfällen, Angriffen und Schlägereien kommt ebensowenig. Wenn sich aber sowohl Häufigkeit als auch Intensität steigern und das ganze dann auch immer öfter in der eigenen Wohngegend bzw. der Stamm-U-Bahn-Linie passiert, dann senkt dies die Wohlfühlatmosphäre doch deutlich.

Nun könnte man sagen, dass es sich hier um ein bekanntes Phänomen handelt und sich diese Vorfälle gar nicht real sondern nur durch eine andere Wahrnehmung häufen, allerdings scheint diese Wahrnehmung dann auch im Umfeld identisch zu sein. Bislang bin ich weder als Zeuge noch als Beteiligter in eine solche Situation geraten, aber alle Erfahrungen muss man ja auch nicht unbedingt selber machen…

Gefällt dir der Beitrag?
Nov 082010
 

Jeder Mensch hat meiner Meinung nach das Recht nicht nur sein Leben zu gestalten, sondern auch das Ende selbst zu bestimmen – sofern das nicht schon vorher “an anderer Stelle” entschieden wird. Idealerweise machen die meisten Menschen nicht nur aus einer Laune heraus “einfach Schluss”, sondern sie gehen – sofern nicht durch extreme Schicksalsschläge oder Depression “gezwungen” – diesen Schritt wohl durchdacht. Dennoch dürften sich viele die Frage stellen, was sie denn an schönen Dingen verpassen, wenn sie sich “vorzeitig” vom Acker machen. Meist sieht man in Zeiten, in denen man nicht mehr an diesem Leben teilnehmen möchte, nur noch die negativen Dinge – die kleinen und großen Freuden des Alltags nimmt man nicht mehr wahr. Dabei sind es eben jene Freuden, die den – oft grauen – Alltag (über)lebenswert machen.

Zwar lasse ich häufig bei der Gute-Nacht-Kippe den Tag Revue passieren (und stelle meist fest, dass es einen oder mehrere schöne Augenblicke gab), aber im Rückblick erinnert man sich dieser Momente leider zu selten. Deshalb starte ich an dieser Stelle ein kleines, privates Projekt:

Über einen gewissen Zeitraum – erstmal bis Jahresende – möchte ich das (oder die) Highlight(s) des Tages notieren. Meist sind das “nur” Kleinigkeiten, und wahrscheinlich sind die selbst für Stammleser und StefFreunde langweilig und unbedeutend. Vielleicht machen aber auch ein paar andere Blogger bei dem kleinen Projekt mit? Für dieses “Projektchen” habe ich eine neue Kategorie eingerichtet: Tageshighlight.

Ich bin selbst gespannt – sowohl ob ich die Sache durchziehen kann, als auch auf die Ergebnisse. Lassen wir uns also überraschen… :)

Gefällt dir der Beitrag?

Wunsch nach ner Handbremse

 Veröffentlicht vom Stef um 15:34  Gedankenkram
Nov 072010
 

Die Zeit scheint gerade auf der Überholspur zu sein. Dass die Arbeitszeit verfliegt – damit kann ich leben, sogar recht gut, denn zum Glück herrscht dort gerade eine etwas entspanntere Phase. Aber dass auch die freien Stunden, vor allem am Wochenende, so extrem schnell vorbei rasen, nee, das stimmt mich gerade nicht fröhlich. Nun ist der Seebär schon wieder weg, und auch dieses Wochenende neigt sich langsam dem Ende zu…

Ich würde gerne mal ganz kräftig auf die Bremse treten, am liebsten die Handbremse ziehen und das ganze Karussell mal für ein Weilchen anhalten.

Gefällt dir der Beitrag?

Vorausschauend

 Veröffentlicht vom Stef um 09:01  Gedankenkram, Politik
Okt 212010
 

Unserer Politmischpoke wird gerne mal Kurzsichtigkeit und Planlosigkeit vorgeworfen. Zu Unrecht, denn ich bin mir sicher, dass die Regierungsmarionetten vorausschauend denken und nur das Beste im Blick haben – natürlich ihr eigenes Bestes. Der kleine Philipp wird, wenn er denn groß geworden ist, einen Sitz im Aufsichtsrat eines Pharmaherstellers bekommen, der Innen-Thomas wird Lobbyist der Schnüffelindustrie. Außenkasper Guido darf in sämtlichen Hotellobbys als Clown auftreten, und der neue Liebling der Deutschen, Herr auf und davon, assistiert seiner Gattin bei ihrer TV-Karriere. Na, und die Kümmerin wäre nicht das erste Kanzler, das nach der politischen Karriere von einem Energieriesen bezahlt wird.

So wird jede einzelne Entscheidung sorgsam abgewogen, schließlich will man sich ja die Zukunft nicht verbauen – denn spätestens mit den “ausgewogenen Sparpaketen”, den Atomkungeleien und dem superdollen Gesundheitsreförmchen dürfte diesem Marionettenpack bei der nächsten Bundestagswahl der ganze von ihnen verbockte Murks um die Ohren fliegen.

Nur Reiner – den will keiner.

Gefällt dir der Beitrag?
Okt 142010
 

Prügelnde Polizisten, Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray bei Demos – mit zum Teil gravierenden Folgen, wohlgemerkt für die Demonstranten – und jetzt höhere Strafen bei “Widerstand” gegen Vollstreckungsbeamte (ein lesenswerter Beitrag dazu im law blog). Man könnte glatt auf den Gedanken kommen dass unsere “Regierenden” nicht nur Volkes Meinungsäußerungen souverän ignorieren sondern wirklich alles versuchen, den Urnenpöbel einzuschüchtern schön still zu halten. Freunde der NMacht, das entwickelt sich gerade in eine Richtung, die nicht nur mir Sorgen bereitet – und dem Vertrauen der Bevölkerung in unsere Demokratie nicht gerade zuträglich ist!

Gefällt dir der Beitrag?
Okt 132010
 

In einem System der Unterdrückung sind zwei Gruppen verantwortlich für dessen Bestehen: Die Unterdrücker und die Unterdrückten.

Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut: Jetzt beginne ich erst.

Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.
Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gesprochen haben
Werden die Beherrschten sprechen.

Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!
Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen

Und aus Niemals wird: Heute noch!

(Berthold Brecht, Lob der Dialektik)

Dass die Unterdrückten etwas bewegen können hat man schon häufiger gesehen, unter anderem vor 21 Jahren. Also sage keiner “wir können ja sowieso nix ändern”!

Gefällt dir der Beitrag?

Solidarität

 Veröffentlicht vom Stef um 09:43  Fundstücke, Gedankenkram, Politik
Okt 082010
 

Zur Zeit berichtet die Berliner Abendschau in ihrer Wochenserie über Arbeitnehmer, die trotz ihres Jobs nicht genug Geld zum Leben haben. Vor allem in Berlin, der “Niedriglohnhauptstadt”, gibt es davon eine Menge. Dass dies eine Zumutung ist, darüber muss man nicht diskutieren. Die Erwähnung in der gleichen Sendung, dass die ALG II-Sätze im kommenden Jahr voraussichtlich ein weiteres mal um ca. 5 Euro steigen, kam da schon mit einem gewissen Unterton rüber – nach dem Motto “warum bekommen die fürs Nixtun noch mehr?”

Eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze stößt in der Bevölkerung auf Skepsis: Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Zeitung “Bild am Sonntag” (BamS) lehnen 56 Prozent der Bundesbürger jede Erhöhung der Regelsätze ab, bei den Unions-Anhängern sind 61 Prozent dagegen. 14 Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, die Sätze für Hartz-IV-Empfänger sollten gekürzt werden. Nur 36 Prozent sprachen sich für eine Erhöhung aus. [Quelle]

Arbeitnehmer sollen für ihre Arbeit gut bezahlt werden, keine Frage. Und Menschen, die 40 Stunden in der Woche arbeiten, sollen auch gerne mehr in der Tasche haben als die, die dies nicht tun. Aber offensichtlich hat sich in Arbeitnehmerkreisen noch nicht herumgesprochen, dass der “freie Fall” in die Arbeitslosigkeit – und damit verbunden auch recht schnell in den ALG II-Bezug – jedem drohen kann. Und dann möchte ich den Aufschrei der Betroffenen (nicht) hören. Natürlich geht es hier um die Grundsicherung, natürlich kann man noch dies und das streichen, aber irgendwann sind wir dann soweit, dass jedem Erwerbslosen pro Woche ein Laib Brot ausgegeben wird, das Wasser – mehr braucht man ja nicht zum Trinken – kann man sich schließlich aus der Leitung holen.

Anscheinend vertieft sich die durch unsere Regierenden – unter Zuhilfenahme der Medien – und der Gewerkschaften seit Jahren forcierte Spaltung in der Bevölkerung immer mehr. Kein Wunder – zeigten sich Geringverdiener und Erwerbslose endlich mal (wieder) solidarisch könnte unsere Politmischpoke einpacken. Das Motto sollte nicht lauten “dir gönne ich noch weniger” sondern “Schluss mit der Armut und der immer extremer werdenden Schere zwischen arm und reich“.

Im übrigen “subventioniere” ich mit meinen Steuergeldern deutlich lieber Erwerbslose, meinetwegen auch “Arbeitsdrückeberger”, als die Boni von irgendwelchen Bankfritzen, deren Arsch gerade mal wieder durch Steuergeldergarantien gerettet wurden…

Gefällt dir der Beitrag?

Fünf Euro!

 Veröffentlicht vom Stef um 13:52  Gedankenkram, Politik
Sep 272010
 

Eigentlich wollte ich mich an dieser Stelle über die großzügige Erhöhung der ALG II-Regelsätze um ganze fünf Euro auslassen. Aber mittlerweile zur Zeit spüre ich bei diesem Thema nur noch eine große Müdigkeit. Und dass sich jetzt die ehemals sozialdemokratische Partei – immerhin Wegbereiter dieser unsäglichen und menschenverachtenden Hartz-Scheiße – zu diesem Thema entrüstet… ach lassen wir das. Ich ziehe mir für heute die Decke über die Ohren. :(

Song des Tages: Die Flut (Witt/Heppner)

Gefällt dir der Beitrag?

Im Kreis

 Veröffentlicht vom Stef um 17:17  Gedankenkram
Sep 122010
 

Leicht orientierungslose Rundfahrt im Kreisverkehr. Die Fortsetzung der komfortablen Schnellstraße bietet sich an – es wäre der einfachste Weg, aber er ist extrem hektisch, längere, notwendige Verschnaufpausen sind nur selten möglich. Die Seitenstraßen sind auch verlockend: zwar kaum ausgebaut, aber landschaftlich reizvoll, man spürt, dass man diese Fahrt genießen könnte. Ein Ziel ist bei keiner der Straßen erkennbar, aber eine Dauerfahrt im Kreisverkehr ist ermüdend und bringt einen auch nicht wirklich weiter. Soifz.

Gefällt dir der Beitrag?
© 2007-2012 StefBlog | Credits | WordPress Deutschland
Suffusion theme by Sayontan Sinha