Im Vergleich zum Gartenpicknick im deutlich kleineren Kreise und inhäusig, aber bestimmt mindestens genau so lecker.
Geburtstagsbenedikt beim Geburtstagsessen beim Stammtamilen
Lecker Essen im Kiez.
Im Vergleich zum Gartenpicknick im deutlich kleineren Kreise und inhäusig, aber bestimmt mindestens genau so lecker.
Geburtstagsbenedikt beim Geburtstagsessen beim Stammtamilen
Hütte rappelvoll, aufmerksame Bedienung, Benedikt isst vegetarisch und Stef nicht – irgendwie war alles ein bisschen verkehrt heute beim Stamminder. Nur das Essen – das schmeckte wieder vorzüglich.

Offensichtlich haben das mittlerweile auch andere Menschen festgestellt. Freut uns, dass nach vielen Höhen – und noch mehr Tiefen – der Laden anscheinend immer mehr Akzeptanz findet. Wobei wir das ja bereits vor über zwei Jahren mit den Worten
…dürfte das Volk ja sowieso bald die Bude einrennen!
vorausgesagt hatten…
Nach unseren guten Erfahrungen beim Tibeter musste sich natürlich auch der Benedikt von der Qualität dieser Lokalität überzeugen. Mutig hatten wir trotz des Sonnabends auf eine Platzreservierung verzichtet, aber das Glück war uns hold und alle Plätze waren leer. Gut, das Restaurant war geschlossen – aber immerhin verkündete ein Zettel, dass dies wegen Krankheit und auch nur an diesem einen Tag geschehe (nein, Timing ist nach wie vor keine Stadt in China). Nach ein wenig hin und her – die Schlange vor dem Curry 36 war zu lang, die Gestalten vor dem Nepalesen nebenan sahen nicht so ganz vertrauenerweckend aus – entschieden wir uns für das Chandra Kumari: Ein kleines – aber sehr gut besuchtes – Restaurant mit “Original Sri Lanka-Küche mit Lebensmitteln aus überwiegend ökologischem Anbau”.

Auch für uns “gerne-indisch-Esser” war die Srilankische Küche wieder etwas Neues (einen kleinen Einblick in die Karte findet man beim “großen Bruder” des Restaurants in Prenzlauer Berg), wir probierten einfach mal munter drauf los, und siehe da: Alles sehr schmeckig. Die Portionen ausreichend, der Preis völlig in Ordnung, der Schärfegrad kann noch nicht abschließend beurteilt werden; lediglich die Aufmerksamkeit beim Service hat noch ein wenig Luft nach oben. Fazit: Ein weiteres Restaurant in der Ecke da unten, das man sich vormerken sollte.
Chandra Kumari, Gneisenaustraße 4, 10961 Berlin-Kreuzberg. Öffnungszeiten tägl. 12:00–1:00 Uhr, ÖPNV: U 6 Mehringdamm, U 7 Gneisenaustr. Webseite: www.chandra-kumari.de.
Kleine Anmerkung am Rande: Da unser Stamminder in letzter Zeit ein wenig schwächelt (was nicht am nach wie vor hervorragenden Essen liegt) habe ich beschlossen, die gleichnamige Kategorie zu erweitern und alles dort rein zu packen, was eventuell eines Tages mal ein Stamminder indisch-tamilisch-srilankisch-tibetisches Stammlokal werden könnte…
Bereits vor längerer Zeit war ich auf das 2008 eröffnete Restaurant “Little Tibet” aufmerksam geworden, hatte es aber bislang nicht auf die Reihe bekommen geschafft, dieses mal zu testen. Nun aber, zusammen mit dem lieben Besuch, wurde es endlich nachgeholt.

Das Restaurant besteht aus zwei relativ kleinen aber angenehmen und hellen Räumen, Außengastronomie gibt es keine, was bei den momentan herbstlichen Temperaturen aber durchaus zu verschmerzen war. Die Karte ist umfangreich und enthält eine Mischung aus chinesischer, indischer, thailändischer und eben tibetischer Küche, sowohl “Fleischfresser” als auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Das Preisniveau ist – zumal bei der Lage in der Nähe zum Tourikiez – völlig in Ordnung, Hauptgerichte kosten zwischen sechs und neun Euro. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, also beste Voraussetzung für ein nettes Besucherabschlussessen.

Wir haben uns wüst durch die Karte gefuttert, und sowohl Vorspeisen als auch Hauptgerichte waren durchweg sehr lecker! Die Portionen waren absolut ausreichend, leider wird der Schärfegrad nur auf der – mittlerweile etwas überholten – Karte auf der Webseite ausgewiesen. Nachdem wir gut gefüllt waren gab’s noch einen kleinen Nachtisch auf Kosten des Hauses, aber bereits vorher war klar, dass wir nicht zum letzten mal im “Little Tibet” waren. Fazit: Absolut empfehlenswert.

Restaurant “Little Tibet”, Gneisenaustraße 6a, Berlin-Kreuzberg. Öffnungszeiten: Di bis So 11.30 – 14.30 und 17.30 – 23.30 Uhr. ÖPNV: U 6 Mehringdamm, U 7 Gneisenaustr. Webseite: www.little-tibet-berlin.de.
Spontan kommt der Benedikt zu Besuch, und natürlich geht’s abends zum Stamminder. Wir waren nicht die einzigen Gäste, aber richtig voll war das Restaurant auch diesmal nicht – im Gegensatz zur benachbarten Kneipe, die ihre Besucher aber auch mit der Fußballübertragung auf einem großen Fernseher lockte. Obwohl das Essen wie gewohnt schwer lecker war verzichten wir auf eine ausschweifende Lobpreisung desselben und widmen uns eher den kleinen Schmunzeleien am Rande. Der bereits hier erwähnte Familienanschluss erfuhr gestern nämlich seine Fortsetzung: Vater und Sohn diskutierten eifrig über die deutsche Niederlage gegen Serbien, und wir beide wurden in die Fachsimpelei natürlich mit einbezogen. Gut, Benedikt hat mit Fußball so gar nix nicht viel am Hut, und der Stef wollte sich eigentlich auf das Essen konzentrieren, was die beiden indischen – in Wirklichkeit ja tamilischen – Fußballfans nicht von ihrer eifrigen Diskussion abhielt. Den Schmunzelhöhepunkt erfuhr der Abend, als wir zahlen wollten: Entgegen der üblichen Wirtskultur (“kommt, einer geht doch noch”) schien unser Mann eher erleichtert. Nein, wir haben uns nicht unanständig aufgeführt – jedenfalls nicht mehr als sonst. Der Grund der Eile: Er wollte unbedingt noch die letzten zehn Minuten des Spiels England gegen Algerien ansehen! Und tatsächlich, sofort nach dem der Bezahlvorgang abgeschlossen war flitzte unser Wirt – noch einmal lächelnd ein paar Entschuldigungen von sich gebend – aus seinem Restaurant. Als wir zwei Minuten später an der – nicht mehr ganz so gut gefüllten – Nachbarkneipe vorbeikamen saßen dort Wirt und Sohnemann nebeneinander und blickten gespannt auf den Fernseher. Jo, ein Besuch im Naveena Path lohnt sich immer – nicht nur wegen des Essens.
Wir kennen den “Inder umme Ecke” jetzt seit 2 1/2 Jahren. Er brachte uns gut ins neue Jahr, bescherte uns manch amüsanten Abend und regte uns zu einem spontanen Revival des für seine ausführlichen Berichte berühmten Schnutschen Pommesbudentests an. Seit unserem ersten Besuch lief der Laden unter mindestens fünf verschiedenen Namen, wechselte die Speisekarten mindestens eben so häufig wie das Preisniveau, und wir durften manche überraschende Schließung ebenso verfolgen wie diverse, mitunter ebenso überraschende Neueröffnungen.
Zwei Dinge allerdings sind immer gleich geblieben: Zum einen der Koch, zum anderen die konstant hohe Leckerheit der Speisen. Und solange das so bleibt kann es eigentlich völlig egal sein wie der Schuppen heißt, und auch der Preis spielt nur eine untergeordnete Rolle – irgendwie gleicht es sich mit dem “Preis wert” immer aus.

Zur Zeit heißt der Laden “Naveena Path”, das Preisniveau ist zwar schon leicht gehobener “indischer Wedding” – aber in Anbetracht des wirklich guten Essens allemal in Ordnung.
Naveena Path, indische und tamilische Küche (mittlerweile auch fleischlich), Tegeler Straße 22, 13353 Berlin (Wedding), U+S Wedding,
Geöffnet täglich 11.30 bis 23 Uhr.
Beim “alten” Stamminder gab es keine Tischdecken und das Essen war preiswert. Seit dem “der Neue” drin ist gibt es Tischdecken. Und das Essen ist teuer.
Aus transpirativen Kreisen wurde mit heute folgendes Bildmaterial zugespielt, welches den Anschein erweckt, dass es beim “Stamminder” mal wieder was Neues gibt.

Die Volksmensa konnte sich nicht wirklich lange halten, aber das hatte sich ja schon abgezeichnet. Tja, da muss ich wohl demnächst noch mal zum Essen in den tiefen Wedding rein…
Im Gegensatz zu unserem Frühstück, bei dem die Brötchen dem Namen des “Frischebäckers” im Clou am Kutschi absolut nicht gerecht wurden (vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag?), war unser Abendessen wirklich gelungen:
Nach meinen letzten Versuchen mit Benedikt hatte diesmal die Volksmensa geöffnet! Wir hatten uns ja damals gefragt, wie der Laden bei diesen Niedrigpreisen und dem Frischegrad des Essens überleben könnte. Nun, zuerst scheint die Bedienung eingespart worden zu sein – der freundliche indische Herr war diesmal Koch, Bedienung und Spülmädchen in einem. Trotzdem kam das Essen recht schnell nachdem bereits bei der Bestellung für eine Überraschung gesorgt wurde: Alle Speisewänsche wurden diesmal erfüllt, und dabei hatten wir uns aus alter Erfahrung vorsorglich ein paar Ersatzgerichte ausgesucht.
Aber nicht nur dass das Essen zügig kam und die Portionen mehr als ausreichend waren, nein, es schmeckt auch nach wie vor sehr gut! Nach einer leckeren – und sehr pikanten – Linsensuppe waren sowohl der Seebär mit seiner gefüllten Aubergine als auch ich mit meinem gemischtem Gemüse mit Käse und Safran sehr zufrieden. Lediglich das Mangolassi war zu cremig und vor allem zu warm – Punktabzug. Wir erwartet hat man die Preise leicht nach oben korrigiert ohne – vor allem bei den Getränken – auch nur ansatzweise das Weddinger Preisniveau zu erreichen: Mit 19 Euro waren wir dabei, inklusive Vorsuppen, Essen und Getränke. Bleibt also festzuhalten: Wenn die Volksmensa geöffnet ist, dann ist sie nach wie vor eine Empfehlung – Lecker, frisch, preiswert!
Volksmensa, indische und srilankische vegetarische und vegane Speisen,
Tegeler Straße 22, 13353 Berlin (Wedding), U+S Wedding, Öffnungszeiten: Mit etwas Glück 11 bis 23 Uhr.
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