Die Frage, ob ich in meinem Blog Werbung schalten soll, hat sich mir bisher nicht gestellt. Zum einen ist dieses ein kleines Privatblog, bei dem sich Hosting- und Trafficgebühren im Rahmen halten, zum anderen ist mein Verhältnis zur Werbung generell etwas – drücken wir es mal freundlich aus – gespalten. Werbung in anderen Blogs nervt mich selten – meist bekomme ich sie dank guter Filter in meinem Browser nicht mit. Hinweise zu anderen Webseiten gibt es in der rechten Spalte einige, aber meist zu nichtkommerziellen Projekten. Eine kleine Ausnahme bildet der Link zum Institut für Gesundheit und Geopathologie meines Freundes Hans, aber das ist eine gern getätigte Gefälligkeit. Nun habe ich heute eine Mail erhalten – die übrigens direkt im Spamfolder landete – in der mir angeboten wird, für eine (bescheidene) Summe einen Link zu einem kommerziellen Unternehmen zu setzen. Man muss der Fairness halber erwähnen, dass es sich um ein Vergleichsportal handelt, das seinen Service für die Verbraucher kostenfrei anbietet, und als Alternative zur Barauszahlung auch eine Überweisung an eine wohltätige Einrichtung meiner Wahl anbietet. Setzte sich das Portal mit einer Thematik auseinander, die meinen Interessen entspricht, stellte sich die Frage nicht. Aber dem ist nicht so. Webseiten, mit deren Anliegen ich mich identifizieren kann werden gerne verlinkt, wobei ich aber immer unabhängig entscheiden will, ob ich einen Link aufnehme oder nicht, bzw. wann ich ihn wieder rauswerfe. Bei Angeboten, die meiner Einstellung zuwider sind, stellt sich die Frage auch nicht – so viel könnten (oder wöllten) die nicht zahlen, dass ich einen Link setze.
Im hier vorliegenden Fall handelt es sich weder um das eine noch um das andere. Was also tun? Eure Meinung interessiert mich.
Misc
Gemischter Kleinkram
Pizza Spinat mit viel Knoblauch. Palak Panir mit anschließendem Mangolassi. Pasta al forno. Gyros mit Tzaziki, Fritten und Mayo. Alles Gerichte, mit denen man mich sehr beglücken kann und in deren Gedenken mir in den letzten Tagen das Wasser im Mund zusammenlief. Heute habe ich lediglich eine halbe Scheibe Brot mit ein wenig Käse verspeist. Und nach fünf Tagen Tee, Brühe und – als Highlight des Tages – Tütensuppe ist eine solche Käsestulle ein absolutes kulinarisches Highlight! Boah, wat lecker!

Vergleichbar war meine Begeisterung über den ersten Apfel nach einer Woche Fasten vor ein paar Jahren. Angenehmer Nebeneffekt damals wie heute: Meine federhafte Leichtigkeit. Trotzdem würde ich jetzt gerne wieder zur “Normalität” übergehen…
Eigentlich bin ich ja kein Radiohörer. Klar, als Kind und Jugendlicher hatte man den tollen Mono-Radiorecorder, später lief die Lala im Auto – mit ständigem Knirschen und Rauschen, aber einen Tuner habe ich schon seit Jahren nicht mehr angeschlossen. Meist geht mir Radio auf den Keks: Die Moderatoren brüllen, die Musik langweilt, die Werbung nervt. Und wer schon mal mit mir zusammengewohnt hat weiß, wie sehr ich Radiogedudel zum Frühstück liebe…
Da ich momentan aber etwas mehr Freizeit habe – nein, noch nix Neues zum Thema Job – läuft gerade doch recht häufig das Radio nebenher – Webradio und DSL-Flat sei Dank. Genug Auswahl gibt es, aber entweder läuft hier SWR 3 oder RTL Radio. Ja, Erinnerungen an die Kindheit (RTL, hieß damals noch Radio Luxemburg) und Jugend (SWF 3). Vor allem bei RTL Radio laufen hauptsächlich Oldies, aber bei Musik bin ich nun mal “ne reaktionäre Plunze”.
Nicht, dass ich neuere Musik generell ablehne, aber es ist recht selten etwas dabei, das mir gefällt.
Wahrscheinlich ist das jetzt nur ne kurze Radio-Phase, macht aber Spaß.
Eigentlich bin ich ja kein “Sammler” (mehr), spätestens seit dem Umzug nach Berlin habe ich so gut wie alles Unnötige entsorgt. Dass sich noch einiges mehr angesammelt hat, was einem gar nicht so auffällt, merkt man irgendwann an den Datenmassen auf der Festplatte. Das Sammeln geht sowieso mehr und mehr in die digitale Welt über. So hat sich zum Beispiel das Fotografierverhalten schwer geändert: Früher überlegte man sich zweimal, ob man das Motiv wirklich knipsen soll – schließlich kostete die Entwicklung ja Geld – heute arbeitet man nach dem Motto “einfach 100 mal draufhalten, ein Bild wird schon gut sein”. Über die unnötige Datenflut staunt man spätestens beim jährlichen Festplattenputz – das Entsorgen uralter Fotos und Negative entfällt also nicht, es verlagert sich nur.
Zur Zeit durchstöbere ich meine Lesezeichen. Dank guter Ex- und Importfunktionen schleppe ich diese Sammlung schon seit gut einem Dutzend Browser mit mir rum, so richtig ausgemistet wurden sie nie. Jetzt wird gnadenlos aussortiert – zum einen ändern sich die Interessen ja doch mit der Zeit, zum anderen existieren viele Seiten auch nicht mehr. Besonders auffällig ist dies im Bereich Webdesign / Blogszene. Jaja, das Netz ist ein schnelllebiges Geschäft.
Nee, nee, hier geht’s nicht um irgendwelche Top 10 der Stadt sondern um die gleichnamige Doppel-CD. Leser der Morgenpost und Hörer des Spreeradio wählten die 40 besten Lieder über Berlin. Heraus kam dabei eine absolut interessante Mischung: Marlene Dietrich neben City, die Schöneberger Sängerknaben neben David Bowie, Truck Stop neben Seeed. Es gibt Klassiker wie die Kreuzberger Nächte der Gebrüder Blattschuss oder Hilde Knefs “Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen”, Modernes wie Kaiserbases “Berlin, du bist so wunderbar” oder Rainald Grebes “Brandenburg”, Unnötiges wie ein Heino-Potpourri, Peinliches wie Frank Zanders Hertha- oder Puhdys Eisbärenhymne, Jugenderinnerungen wie Ideal oder Lindenbergs “Sonderzug nach Pankow”. Also über die Vielfalt kann man nun wahrlich nicht motzen. Leider sind die Infos im Inlay recht “übersichtlich”, und ein paar “Musts” wie Fendrichs “Frühling in Berlin”, “Berlin Berlin” von John F. und den Gropiuslerchen oder “Mädchen aus Ost-Berlin” von Lindenberg fehlen. Dafür hätte man auf das eine oder andere Lied gerne verzichten können. Dennoch: In seiner Gesamtheit ein Schmankerl, das ein an Berlinitis Leidender einfach in seiner Sammlung braucht. In diesem Sinne: Danke, lieber Mike.
Am 25. Februar beginnt das tibetische Neujahrsfest “Losar”, das von Tibeterinnen und Tibetern in aller Welt üblicherweise mit traditionellen Feierlichkeiten begangen wird.
Dieses mal wird das Neujahrsfest deutlich stiller ausfallen: Viele Tibeter gedenken in aller Stille der Opfer in Tibet – all jenen, die verstorben, inhaftiert oder “verschwunden” sind, allein deshalb, weil sie friedlich für die Wahrung ihrer Freiheit und ihrer Kultur eingetreten sind.
Weitere Infos zur Lage in Tibet auf savetibet.de
Trotz miserablen Wetters und eher ungünstigem Gesundheitszustand hatten wir ein paar schöne Tage hier. So sehr ich den Besuch lieber Freunde aus weiter Ferne genieße, so unschön ist es,wenn sie wieder weg sind. Wie schonmal geschrieben: Eine plötzliche Leere, nicht nur in der Wohnung. Wenn dann auch noch der nun wieder einsetzende Alltag ziemlich ungewiss ist, so hat das ganze schon Anflüge eines kleinen schwarzen Loches…
Leuchtende Tage: nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen. (Tagore)
Zweiteres ist gar kein Problem – Ersteres schon eher…
Der Schniefbär Seebär hat seine Mission erfüllt: Nachdem er den gesamten westlichen Wedding diverse Gäste des Geburtstagskaffees angesteckt hat befindet er sich wieder auf dem Rückflug. Wenn ihr, liebe Geburtstagskaffeegäste, über Kopfschmerz, Husten und Nupfen klagt, wenn ihr euch schlapp und matt fühlt, wenn ihr genau wisst “Scheiße, es hat mich erwischt”… dann, ja dann leite ich die Beschwerdemails an den Schniefbären Seebären gerne weiter…

Ich habe mich riesig gefreut, dass du hier warst! Aber sorge bitte bei deinem nächsten Besuch für bessere Gesundheit – und für besseres Wetter…



















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