Misc

Gemischter Kleinkram

Bastelfieber

 Veröffentlicht vom um 13:03  Blog, Misc, Politik
Mai 242009
 

Weder Kreativitätsschübe noch plötzlich zufliegende Designideen halten sich an irgendwelche Uhrzeiten. Und so kostet es einiges an Selbstdisziplin nicht wieder aufzustehen, wenn man kurz nach Mitternacht von eben jenen Ideen gepackt wird. Gäbe man dem nach wäre ratzfatz die Nacht verbastelt, und die gerade halbwegs geschaffte Umstellung des Schlafrtyhmus’ wäre dahin. Stattdessen sitzt der Stef eben vor dem Sonnenaufgang Frühstück an der Kiste und bastelt, von nem kleinen Spaziergang unterbrochen, am Teuchtlurmblog. Dort gibt es jetzt, nach einer etwas längeren Pause, wieder Fundstücke und Neuigkeiten zu den Themen Überwach- und Schnüffel-Ei – im StefBlog namen mir diese Themen zuletzt doch zu viel Raum ein. Aber keine Sorge, ganz unpolitisch wird’s auch hier nicht. ;)

Meisterliche Eintagsfliege

 Veröffentlicht vom um 19:12  Misc
Mai 232009
 

Nun sind sie also Meister geworden, die Jungs aus dem Norden. Glückwunsch, damit hatte wohl niemand gerechnet. Schönen Fußball haben sie nicht gespielt, aber die Abwehr war nicht zu toppen. Mit dem TSV 1860 hatte man gerechnet, oder mit Borussia Dortmund, vielleicht mit dem letztjährigen Aufsteiger FC Bayern. Aber mit Eintracht Braunschweig?

Ja, richtig, die waren mal Meister. In der Saison 1966/67. Na gut, danach ging’s bergab. Nur noch 1973/74 bekamen sie den Meistertitel – allerdings in der Regionalliga, ein Jahr bevor die 2.Liga eingeführt wurde. 1985 ging’s dann endgültig nach unten, diese Saison schloss man im Mittelfeld der 3.Liga ab. Und die Moral von der Geschicht’? Och, so weit ist Wolfsburg von Braunschweig ja nicht entfernt – also rein geographisch. Und einmal so eine Überraschungsmeisterschaft ist ja was Feines, aber eben auch nur dieses eine mal. Sonst wäre es ja keine Überraschung mehr. Und, liebe Wolfsburger, bei allem Rääspääkt vor eurer Leistung, aber dass ihr Meister werdet, das wollen wir doch bitte nicht zur Gewohnheit werden lassen!

60 Jahre

 Veröffentlicht vom um 16:57  Berlin, Misc, Politik
Mai 232009
 

60 Jahre wird unser Grundgesetz – und damit die BRD. Die Feierlichkeiten rund ums Brandenburger Tor lass ich mal sausen – nicht weil ich den Anlass nicht feiernswert finde, sondern weil mir die erwartete Menschenmenge einfach zu groß ist. 60 Jahre Bundesrepublik – das heißt 60 Jahre lang Frieden, Wirtschaftswunder, Wohlstand, Demokratie, Freiheit. Klingt gut, ist auch gut. Aber all diese Dinge wollen gepflegt und jeden Tag neu erkämpft werden, und gerade in der letzten Zeit bekommt man immer häufiger das Gefühl, dass vor allem an der Freiheit kräftig gerüttelt wird. Aus diesem Grunde habe ich dann auch heute zusammen mit anderen besorgten Menschen gefeiert – und gemahnt:

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Also in diesem Sinne: Glückwunsch, Deutschland. Aber es gibt noch viel zu tun…

Freiluftkino Rehberge

 Veröffentlicht vom um 10:31  Kiez, Misc
Mai 212009
 

090521-2Beim abendlichen Lüften des inneren Schweinehundes wieder an der Freilichtbühne vorbeispaziert, und nachwievor ist man dort fleißig. Das zeigt nicht nur der umherliegende Bauschutt, sondern vor allem ein neues Plakat: Neben Schauspiel wird es ab Ende des Monats auch wieder Kino in der Freilichtbühne geben! Unter anderem werden Slumdog Millionaire, John Rabe oder Klassiker wie Casablanca und The big Lebowski gezeigt. Persönliches Schicksal: Ausschließlich am 9.Juli spielt man Harold and Maude – und gerade dann habe ich schon ein Rendezvous mit Herrn Schramm. Wie auch immer: Beginn jeweils um 21:30, Einlass 30 Minuten vorher. Eintritt 6,50 €.

Zu Pfingsten kann man sich das ganze übrigens vor Ort ansehen: Am 31.5. und 1.6. findet von 11 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt!

Weitere Infos – und natürlich das Kinoprogramm – gibt es auf der Webseite freilichtkino-rehberge.de, ein paar Anmerkungen zur Freilichtbühne hier im StefBlog.

Alle Jahre wieder

 Veröffentlicht vom um 10:47  Misc
Mai 172009
 

Der Grand Prix Eurovision de la chanson bunte Liederabend ist wieder geschafft, wie jedes Jahr haben sich die Deutschen einen letzten hinteren Platz abgeholt. Der Siegertitel? Je nun, Kinder Milchbubis und Tiere punkten ja immer. Wobei er ja gar nicht schlecht war. Also der Siegertitel, nicht der Milchbubi. Ansonsten gab es diesmal auch ein paar richtig nette Lieder (auch den deutschen Beitrag fand ich nicht sooo schlecht, das Räkelluder hätte man allerdings auch weglassen können), aber wie jedes Jahr tummelten sich die meisten meiner Favoriten im hinteren Bereich rum. Tim Frühling machte seine Sache als Ersatz-Urban gut, und auch die Show drumrum war erträglich. Wobei ich schon gerne wüsste, welche Drogen der männliche Part des Moderatorenduos genommen hat.

Apropos Show: Angeblich ist der Grand Prix besonders unter Homosexuellen sehr beliebt. So wird vor den Veranstaltungen regelmäßig schwullesbisch gefeiert und für die Rechte von Homosexuellen demonstriert. Der Russe an sich ist anscheinend eher homophob, und so wurden bei der gestrigen Kundgebung in Moskau rund 40 Demonstranten festgenommen. Bereits in den letzten Jahren hatte es dort beim CSD Festnahmen und – von den Sicherheitskräften geduldete – Prügelorgien gegeben. Wie passend, dass heute der Tag gegen Homophobie begangen wird…

Lesestoff: Alle Titel in der Kurzkritik, Ergebnis und Fazit, Alles und noch mehr zum ESC

Samstägliche Staatsbürgerpflicht

 Veröffentlicht vom um 20:35  Berlin, Misc, Politik
Mai 152009
 

Mittags aktiv, abends passiv. Sehen wir uns?

Zur Sache, Schätzchens

Wir sind das Volk

 Veröffentlicht vom um 12:11  Berlin, Misc, Pix
Mai 142009
 

alex02Spätestens mit der Fälschung der Kommunalwahlen im Mai 1989 hatte ein großer Teil der DDR-Bevölkerung die Schnauze gestrichen voll und begann immer offener gegen das System zu demonstrieren. Auch von den anfänglichen Verhaftungswellen ließen sich die wütenden Bürger nicht aufhalten. Als dann die Ausreisewilligen in immer größeren Scharen über die Botschaften in Prag und Budapest, später über die geöffnete ungarisch-österreichische Grenze in den Westen flüchtete mussten die DDR-Oberen erkennen, dass sich ihr System überlebt hatte. Dass es wenige Monate später zur Wiedervereinigung kommen sollte ahnten damals wohl die wenigsten.

alex01Seit dem 8.Mai findet auf dem Alexanderplatz nun eine große Ausstellung zum Thema 20 Jahre friedliche Revolution statt. Auf großen Schautafeln zeigen rund 700 Bilder die Zeit vor, während und nach der Revolution. Auf kleinen Monitoren kann man auch Originalausschnitte z.B. über Fernsehberichte aus dieser Zeit sehen, und wer ahnungslos über den Alex spaziert wundert sich vielleicht ein wenig über das laute “Wir sind das Volk” oder “Stasi-Raus”, das aus den Lautsprecherchen über den Platz schallt. Bei wem dann das Geschichtsinteresse geweckt wurde, der findet ausführliches Informations- und Buchmaterial im Infopavillion.

alex03Ob alle, die für eine Änderung des Systems auf die Straße gingen, mit dem Ergebnis zufrieden sind? Ich kenne einige, deren Begeisterung sich in Grenzen hielt, sie hätten lieber ihren Staat neu und demokratisch aufgebaut. Wie auch immer – ein Volk hat es damals geschafft, friedlich ein System zu stürzen! Natürlich hatten sie Glück, dass auch die Umstände passten und es zu keinem Massenblutvergießen kam. Ob ein solch friedlicher Umsturz heute noch mal möglich wäre? Wie sagte damals Christoph Hein: “Es gibt noch genügend Kräfte, die keine Veränderungen wünschen, die eine neue Gesellschaft fürchten und auch zu fürchten haben”. Daran hat sich in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert…

Die Ausstellung ist bis zum 14. November rund um die Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos auf www.revolution89.de, über weitere Veranstaltung zum Jubiläumsjahr informiert mauerfall09.de.

Nachtvogel

 Veröffentlicht vom um 21:23  Misc, Stadtleben
Mai 112009
 

An milden Abenden lasse ich das Gute-Nacht-Ritual wieder aufleben, stehe gemütlich ein Weilchen am geöffneten Fenster und sage dem Wedding und der Mondin noch gute Nacht. Zwar sind diese Augenblicke nicht so still wie im Wald, dennoch steppt nachts hier nicht wirklich der Bär – stattdessen neuerdings ein Vogel. Ein einzelner, der schon einige Nächte – nicht gerade leise – vor sich hin tschilpt. Keine Ahnung was er (mir) sagen will, auch nicht, was er nun genau ist – leider habe ich vom von Vögeln keine Ahnung. Mein damaliger Naturführer hätte den Piepmatz wahrscheinlich erkannt. Er tschilpt ungefähr “tschilp tschilp tschilp tschululululululp”, wobei “tschululululululp” etwas tiefer ist. Alles klar? Nicht? Hm… dann wird es wohl bei einer eher distanzierten Beziehung bleiben… ;)

Kleine Anmerkung am Rande: Den Schnutenhund von der Datenbankversion auf HTML umzuklöppeln war im Prinzip gut. Jedenfalls solange ich nicht mehrere bestimmte Artikel zur Verlinkung suche… *gnarf*

Runrig

 Veröffentlicht vom um 15:27  Misc
Mai 112009
 

Mit Verwunderung stelle ich fest, dass ich hier im Blog noch gar keinen Eintrag zu einer meiner Lieblingsbands geschrieben habe – und das wollen wir doch mal nachholen. Runrig ist eine schottische “Folkrockband”, 1973 (!) von Calum und Rory MacDonald (ja wirklich) gegründet. Das erste Album von 1978 ist noch komplett in gälisch, und auch auf den späteren Alben singen sie noch meist zwei Lieder in dieser Sprache, die kein Fremder verstehen, lesen, geschweige denn sprechen kann. 1988, mit dem Werk “Once in a lifetime”, stellte sich erst in Großbritannien, später auch in Deutschland immer größerer Erfolg ein. Der Durchbruch in Deutschland gelang 1993, als dort mit “Amazing Things” erstmals ein Runrig-Album in die Top 50 kam. Zu dem Zeitpunkt hörte ich Runrig das erste mal – und war sofort schwer begeistert. Schon damals waren die Konzerte etwas besonderes: Ein lustiges, blauweiß geschminktes Völkchen, ausgestattet mit schottischen Flaggen, sang und tanzte ausgelassen mit, und spätestens die Songs “Alba” und “Loch Lomond” mündeten meist in musikalische Orgien.

Der große Bruch kam 1997, als der Sänger Donnie Munro die Band verließ und nach längerer Suche durch Bruce Guthro ersetzt wurde. Ein Kanadier! Als Frontmann einer schottischen Band!! Dass der Mann in Nova Scotia aufwuchs und eine schottische Großmutter hatte sollte ja wohl kein Grund sein, ihn zum Nachfolger Donnie Munros zu machen – des Mannes, der mit seiner Stimme und seiner Ausstrahlung das Gesicht Runrigs war (obwohl die meisten Lieder nachwievor von den MacDonalds geschrieben werden). Als ich dann 1999 im Kölner E-Werk das erste Konzert mit dem neuen Sänger erlebte wurde ich bestätigt: Runrig und Guthro – das passte nicht! Songs, Musik und Stimme wollten nicht harmonieren, und als Guthro dann im Konzert Runrigs Hymne “Loch Lomond” krächzte sang war klar: Das bedeutet das Ende von Runrig, zumindest aber meines Fanseins, und mit der Meinung stand ich nicht alleine da.

Auf dem 2001 erschienenen Album “The Stamping Ground” gab es allerdings ein paar “Hinhörer”, und mit “Proterra” zwei Jahre später merkte auch der Stef, dass da vielleicht doch noch was gehen könnte: Für dieses 2003 erschienene Album wurden einige ältere Runrig-Titel neu eingespielt, und plötzlich wollte auch Guthros Stimme passen. Wurden Runrig früher noch gerne – und nicht ganz unpassend – als “die schottischen PUR” verspöttelt war nun die Musik rockiger, irgendwie “erwachsener”, auch die alten Songs bekamen mehr Schmiss, wobei es nach wie vor wunderschöne Balladen von ihnen gibt. Spätestens mit dem Jubiläums-Livealbum “Day Of Days” war ich mit Runrig wieder versöhnt.

Ein absolutes Erlebnis sind die Konzerte von Runrig! Ich weiß nicht genau wie oft ich sie live gesehen habe, Höhepunkte waren das Festival auf der Loreley und das Abschiedskonzert für Donnie Munro am Kölner Tanzbrunnen. Runrigliebhabern erzähle ich damit nix Neues, Neulinge sollten sich aber die neue Live-DVD “Year Of The Flood”, die beim “Beat the drum-Festival” am Loch Ness aufgenommen wurde, ansehen. Zwar ist der Anteil der Lieder von der aktuellen CD “Everything You See” etwas hoch ausgefallen, aber man bekommt einen sehr guten Eindruck von ihrer Musik und vor allem von der Superstimmung. Am 18.August 2007 muss es am Loch Ness durchgehend geschüttet haben, trotzdem tanzten und feierten die Fans komplett durchnässt in einer einzigen Matschepampe; als kleine Entschädigung wurden ausgewählte Schnappschüsse oder Filmsquenzen von den Fans in die DVD eingearbeitet. Bei der “limited Edition” bekommt man zu der DVD auch die Live-CD, für Neulinge interessanter finde ich allerdings die CD “Day Of Days”. über mangelnde Auswahl gerade bei “Best of-CDs” kann man bei Runrig sowieso nicht klagen, im Gegenteil. Einen guten Überblick über die Ära mit Bruce Guthro bietet die CD “Hit Collection” (die weiße von 2007), für die älteren Sachen empfehle ich “Long Distance” oder das 94er Live-Album “Transmitting“. Die DVD “Year Of The Flood” aber ist ein Muss – inklusive Tanzwut bei “Skye” und Gänsehaut bei “Loch Lomond”.

Mehr über Runrig auf der – noch sehr übersichtlichen – offiziellen Webseite und bei der deutschen Fanseite.

Kabarettung

 Veröffentlicht vom um 14:05  Misc
Mai 092009
 

Gestern Abend hatte ich Herrn Pispers zu Gast, jedenfalls virtuell, und es war mal wieder eine Freude, ihm zuzusehen und zu -hören. Obwohl… ist Freude das richtige Wort? Freut man sich wirklich, wenn einem Pispers den Irrsinn des Systems, die Skrupellosigkeit der Wirtschaftsbonzen und die Unfähigkeit der Volksverrätervertreter um die Ohren knallt? Da bleibt einem nicht nur einmal das Lachen im Hals stecken. Ihm selbst scheinen diese Auftritte in jedem Fall diebische Freude zu machen.

Volker PispersIch glaube ja sowieso, dass politisches Kabarett für solche Leute wie Pispers, aber auch Georg Schramm, Urban Priol oder Wilfried Schmickler lebensrettend ist. Wenn man sieht, mit welcher Überzeugung, mit welchem Engagement sie agieren… allein bei Georg Schramm in der Rolle des Rentners Dombrowski frage ich mich jedesmal, wann er einen Herzanfall bekommt. Was würden Kabarettisten eigentlich machen, wenn es in Deutschland plötzlich Auftrittsverbot gäbe? Oder wenn sie einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hätten, in dem sie ihre Wut auf das System nicht – halbwegs gefahrenfrei – herauslassen könnten? Wären sie schon längst durchgedreht? An ihrer Wut erstickt? Begingen sie Attentate mit Bomben statt mit Worten? Kabarett ist einer der wenigen Wege, wo man den Dampf so richtig ablassen kann – in den meisten Fällen sogar ohne die Gefahr einer Retourkutsche. Wobei ich schon gerne wüsste, wie viele Anzeigen wegen Beleidigung Urban Priol alleine von dem Volksmerkel ob seiner wenig charmanten Spitznamen für sie bekam. Oder wie oft Wilfried Schmickler von dumpfen Germanenhorden bedroht wurde, nachdem er das braune Geschmeiß mal wieder verbal vor der Kamera zerfetzt hat. Ich gestehe: Ich beneide bewundere die Kabarettisten für ihre Möglichkeit der Dampfentsorgung!

Ein netter Nebeneffekt für die Kabarettisten: Sie können sich, sofern sie halbwegs gut sind, bei ihren Auftritten Zuspruch und Applaus sicher sein! Kaum ein glühender Anhänger des Systems, geschweige denn einer der Antreiber würde sich freiwillig vor Ort beschimpfen lassen. Vielleicht noch vor dem Fernseher, ganz heimlich, wobei sie sich dann wahrscheinlich völlig missverstanden fühlen… Aber genau deshalb ist das politische Kabarett auch so “ungefährlich”: Die Zuschauer nicken und applaudieren wohlgefällig demjenigen, der ihnen in netten Sketchen das erzählt, was sie eh schon immer wussten oder zumindest geahnt haben, und spätestens nach der Show weicht die Entrüstung über unsere Politmischpoke den praktischen Dingen des Lebens: Wo gibt es billig einen Après-Sekt, und wo steht schon wieder unser Auto. Die Politnasen registrieren das Dampfablassen zumeist gar nicht, und Otto Normalbildleser lässt sich sowieso lieber von Raab, dem Maddin, Krömer oder anderen Gestalten mit ähnlich überschaubaren Humorpotential bespaßen.

Dennoch: Wer so richtig gutes politisches Kabarett sehen möchte, dem sei ein Auftritt von Volker Pispers ans Herz gelegt – alternativ die DVD “Bis neulich”, die neben alten Programmpunkten – wobei die Themen heute noch genau so aktuell sind wie vor 20 Jahren – auch viel Neues bietet. Zusätzlich zum Auftritt 2007 in Bonn enthält die DVD als 45minütigen Bonustrack noch den Auftritt vom 3sat-Festival 2001.

Bildquelle: WikiPedia, Fotograf: Niko Bellgardt, Lizenz: CCL ShareAlike 2.0

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