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Misc

Gemischter Kleinkram

Ludwig Hirsch †

 Veröffentlicht vom Stef um 14:36  Misc
Nov 252011
 

Ludwig Hirsch, geboren 1946 in der Steiermark, war ein Österreichischer Liedermacher und Schauspieler. Nach seiner Schulzeit studierte er Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst, besuchte jedoch dann die Schauspielschule Krauss in Wien. Er debütierte 1973 am Stadttheater Regensburg. Von 1975 bis 1979 war Ludwig Hirsch Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt in Wien. 1978 begann er mit seiner Karriere als Liedermacher mit kritischen, makaber-morbiden Texten. [Quelle: WikiPedia]

Hirsch war wohl der erste Sänger, der mich auf den Geschmack düsterer, morbider deutschsprachiger Texte brachte – vor allem in Kombination mit seinen sehr ruhigen, fast zarten Liedern – wie zum Beispiel Peterle oder Herbert, oder vor allem dem – nur für Eltern mit tiefschwarzem Humor erträglichen – Wiegenlied. Aber auch eher “heitere” Lieder wie Spuck den Schnuller aus oder die Omama wissen mit herrlich makabren Texten zu gefallen. Mein Lieblingsalbum – neben “Komm, großer Schwarzer Vogel” – ist “Bis zum Himmel hoch”, in dem er einige Kapitel aus der Bibel vertonte – natürlich mit der gebotenen kritischen Haltung zur Kirche. Anspieltipps daraus: Im Anfang und die Bosheit der Menschen. Nicht selten war auch der Tod ein Thema in Hirschs Liedern – zum Beispiel im von mir heißgeliebten komm großer schwarzer Vogel oder I lieg am Ruckn.

Am 24. November 2011 nahm sich Ludwig Hirsch nach einer Lungenkrebsdiagnose das Leben.

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Mitten in’ Himmel rein…

 Veröffentlicht vom Stef um 19:22  Misc
Nov 242011
 

Und dann fliegen wir rauf, mitten in’ Himmel rein,
in a neue Zeit, in a neue Welt.
Und ich werd’ singen, ich werd’ lachen,
ich werd’ “das gibt’s net”, schrei’n,
weil ich werd’ auf einmal kapieren,
ich werd’ glücklich sein!

Ludwig Hirsch * 28. Februar 1946  † 24. November 2011 

 

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BuLi Spieltag 13

 Veröffentlicht vom Stef um 10:36  Misc
Nov 212011
 

Fazit des dreizehnten Bundesliga-Spieltags:

  • Es gab an diesem Wochenende einige Spiele mit hohen Siegen und vielen Toren. Beim vielleicht wichtigsten Spiel der Hinrunde fiel nur ein Tor. Für Dortmund. Gegen Bayern. Tschakka!
  • Lieber Werksverein aus der Autostadt, du bist 2009 überraschend Meister geworden, okay. Aber nu hast du doch genug hier oben bei den Großen mitgespielt und kannst langsam wieder dahin, wo du eigentlich hingehörst – in die zweite Liga!
  • Und der HSV? Der hat gewonnen! Ein Heimspiel!! Ohne Gegentor!!! Der HSV hat ein Heimspiel zu null gewonnen!!! Und er steht nicht mehr auf einem Absteigsplatz!!! Diesen Augenblick gilt es jetzt einfach mal zu genießen!
    Hm, so ein schlechter Saisonstart lässt die Ansprüche doch ganz schön sinken… ;)
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Pausengespräche

 Veröffentlicht vom Stef um 16:04  Misc
Nov 192011
 

Damals, in meiner Kindheit, ging es auf dem Schulhof nicht nur darum noch schnell jemanden zu finden, von dem man die Hausaufgaben für die nächste Stunde abschreiben konnte, ein häufiges Gesprächsthema war auch die TV-Serie des Vortages. Schließlich gab es nur drei Fernsehprogramme, und die Serien, die man sich als Teenie ansehen konnte, waren übersichtlich. Raumschiff Enterprise gehörte dazu, auf Achse, Ein Colt für alle Fälle oder auch Soko 5113. Eine Serie, über die man sich heutzutage – wenn auch nicht auf dem Schulhof sondern in der Arbeitspause – unterhalten könnte wäre für mich – welch Überraschung – die Gilmore Girls. Wenn, ja wenn man sie schon gekannt hätte, als sie noch im Fernsehen lief. Das ist der Nachteil, wenn man eine Serie erst nach der Ausstrahlung kennen – und lieben – lernt. Ein unbestrittener Vorteil allerdings ist der, dass man die Staffeln recht preiswert bekommt und selbst entscheiden kann, wie schnell man sie sich ansieht. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Und da sich meiner Erfahrung nach Pausengespräche heutzutage eher selten um Fernsehserien drehen überwiegt in dem Falle ganz klar der Vorteil. :)

Und, über welche TV-Serien habt ihr euch damals so auf dem Pausenhof unterhalten? Falls ihr Gedächtnishilfen benötigt: , , und . ;)

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Die Bahn – Tradition verpflichtet

 Veröffentlicht vom Stef um 17:26  Berlin, Misc
Nov 182011
 

Die Bahn zu Winterbeginn – ein alljährlicher Quell wahlweise der Erheiterung (für Außenstehende) oder des Frusts (für Bahnreisende):

“Nein, die Deutsche Bahn ist nicht winterfest”, räumt Grube unumwunden ein. Noch immer gebe es zu wenige Züge, noch immer sei auch die Infrastruktur anfällig. Doch die Bahn habe ihr Möglichstes getan, um sich auf diesen Winter gut vorzubereiten. [Quelle]

Ja dann… Derlei Vorbereitungen waren ja auch im letzten Winter schon schwer erfolgreich…

Die Vorhersage, dass es bei der Berliner S-Bahn spätestens beim ersten heftigeren Schneefall erneut zum Chaos kommen wird, ist auch nicht sonderlich gewagt. Bereits jetzt gibt es auf Grund von Fahrermangeln erhebliche Probleme und Wartezeiten. Man fühlt sich eben der Tradition verpflichtet…

Ach ja: Zur für Ende November geplanten Abstimmung über den Weiterbau von Stuttgart 21 ließ der Bahnchef im Interview mit der SZ folgenden Satz los:

“Wenn der Baden-Württemberger die Wahl hat, ob er 930 Millionen Euro für den modernsten Bahnhof der Welt bezahlt oder 1,5 Milliarden Schadensersatz für nichts, dann kann ich mir denken, wie er sich entscheidet.” [Quelle]

So kann man’s auch machen: Erst die Bürger mit gefälschten geschönten Zahlen vor vollendete Tatsachen stellen und sie dann zwischen teurem Bau und teurem Bauabbruch wählen lassen. Jo, Herr Grube, so sichert man sich Sympathien. Aber auch das hat bei den Bahnchefs ja Tradition…

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Diaspora – oder wer zu spät kommt…

 Veröffentlicht vom Stef um 15:07  Misc
Nov 172011
 

Dass ich kein Freund von Facebook bin ist nix Neues. Generell finde ich diese “digitalen sozialen Netzwerke” zwar nett, aber eben nicht bei solchen Datenschleudern und Profiljägern. Dummerweise gibt es nachwievor keine guten Alternativen – oder sie kommen einfach sehr (zu?) spät. Wie zum Beispiel Diaspora: Nach über einem halben Jahr bekam ich letzte Woche endlich die Einladung, und über den Alpha-Status ist das Netzwerk noch nicht wirklich hinausgekommen. Der wichtigste Unterschied zu anderen beiden “großen” Netzwerken besteht in der Dezentralisierung und der Einhaltung der Privatsphäre. Schön das – nur wenn der dortige Freundeskreis überschaubar, oder treffender gesagt inexistent ist, macht das ganze nur begrenzten Spaß.

Wer mehr über Diaspora erfahren will schaut im deutschsprachigen Wiki, im offiziellen Forum oder im deutschen Spored-Forum vorbei. Oder er lässt sich von mir zum Testlauf einladen. Oder registriert sich bei einem der dezentralen Pods, zum Beispiel Geraspora. Wie auch immer, vielleicht mag ja der ein oder andere ein wenig vor Ort mittesten – und wer weiß, eines Tages klappt es dann doch mit einer sauberen Alternative zu Gesichtsbuch…

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Unser Mantra gefunden

 Veröffentlicht vom Stef um 23:30  Misc
Nov 122011
 

Nach einem Gewaltmarsch Spaziergang durch den Gespensterwald überkam die Schnuten der große Hunger – kein Wunder, das Frühstück war diesmal ungewohnt übersichtlich ausgefallen, was angesichts der Völlerei vom Vorabend  wiederum überhaupt nicht verwunderlich war. Wie praktisch, dass Benedikt vor kurzem von einem indischen Restaurant gehört hatte, welches sich unbedingt noch einem Schnutschen Testessen unterziehen wsollte. Also ab ins wärmende Auto und nach Kühlungsborn. Nun wird die Größe dieser, gerade mal 7000 Einwohner fassenden, Stadt gerne mal unterschätzt. Oder besser gesagt: Die Breite. Um es kurz zu machen: Dank moderner mobiler Kommunikationsgeräte und Qype fanden wir das Restaurant Mantra dann irgendwann doch noch – gut versteckt im West-Teil der Stadt.

Da uns recht früh hungerte war das Restaurant noch leer – das änderte sich aber schlagartig um viertel nach sechs: Plötzlich waren innerhalb von 5 Minuten sechs weitere Tische belegt. Merke: Der MeckPommer macht sich um 18 Uhr auf zum Abendbrot. ;) Das Lokal selbst ist unspektakulär eingerichtet aber liebevoll gestaltet, die eine Hälfte des Servicepersonals ist aufmerksam, fit und freundlich, die andere Hälfte freundlich und bemüht. Alles in allem fühlten wir uns wohl, und nach mehreren Yogitees endlich auch innerlich gewärmt.

Das Testessen: Nach den obligatorischen Suppen (in Ermanglung der beim Stammtamilen üblichen Sauer-Scharf-Suppe diesmal eine Palak- und eine “Hyderabadi Murg Suppe”) gab es Mutton Saag (Benedikt) und ein Shahi Paneer Mango (Stef). Die drei Gs (Gerichte, Gewürze, Geschmack) waren diesmal deutlich anders als gewohnt – und durch die Bank absolut schmeckig! Der – von den Schnuten gerne mal kritisierte – Schärfegrad entfiel bei Stefs mildem Gericht, bei Benedikt war wie üblich noch Luft nach oben, dennoch sollte die Pikanz für den allgemeinen europäischen Geschmack vollkommen ausreichen.

Preisgestaltung: Nun, Kühlungsborn ist nicht der Wedding, mit nem Euront “Tourizuschlag” muss man also rechnen. Dafür war nicht nur die Vorspeise auf Kosten des Hauses üppiger als anderswo – statt der üblichen drei Soßen zum Papadam gab es derer acht – sondern auch die Portionen so groß, dass selbst die Schnuten kapitulierten.

Kommen wir zum Fazit: Sind die Schnuten gemeinsam in Berlin, schmausen sie beim  Stammtamilen. Sind sie in MeckPomm, ist das Mantra ab sofort die erste Anlaufstelle für ein leckeres – aushäusiges – indisches Essen. Da wird es der “Rostocker Inder” schwer haben, aber wir werden ihm zumindest eine Chance geben – beim nächsten Besuch an der Küste dann…

Mantra, Hermann-Häcker-Straße 39, 18225 Kühlungsborn (West!), Öffnungszeiten: Mo – Fr:  16.30 – 22.30 Uhr, Sa, So, Feiertage: 12.00 – 23.00 Uhr. Webseite: www.mantra-restaurant.de

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9. November 1989

 Veröffentlicht vom Stef um 19:03  Berlin, Misc
Nov 092011
 

Heute wird deutschlandweit, zumindest aber “berlinweit” des Mauerfalls am 9. November vor 22 Jahren gedacht. Mich würde mal interessieren, was meine Leserschaft davon hält:

  • Der Tag ist absolut wichtig, der sollte Nationalfeiertag sein!
  • Jo, war ein geschichtsträchtiger Tag, aber alle fünf Jahre langt ne Gedenkfeier allemal.
  • Nu is aber auch mal gut, das ist 22 Jahre her!
  • Geht mir irgendwie am Hintern vorbei.
  • Hätten sie die Mauer mal stehengelassen…
  • Mauerfall? DDR? Hä?
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Friedhofsruhe

 Veröffentlicht vom Stef um 14:06  Misc
Nov 082011
 

Seit ewigen Zeiten spaziere ich gerne über – möglichst alte – Friedhöfe,  unter anderem wegen der Abwesenheit von Kindergebrüll, Hundegebell und sonstigem Lärm. Dummerweise werden bei den Ruhegeboten für Friedhöfe Laubsaugbläser nicht explizit erwähnt.

Es war ein kurzer Spaziergang. Im Frühjahr dann wieder…

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Nov 072011
 

Nun hat der am höchsten gehandelte Kandidat für Gottschalks Nachfolge also abgesagt. Hätte ich drauf wetten können – HaPe ist göttlich, aber mit dem – ehemaligen – Unterhaltungsflagschiff des Deutschen Fernsehens wäre die Gefahr einer Bruchlandung sehr groß gewesen. Wer aber soll nun die Nachfolge des großen Blonden antreten? Die SZ fragte ihre Leser, bei deren Favoritin überkommt mich allerdings das Gruseln – diese Frau hat mir schon die Freude an der NDR-Talkshow vermiest. Oder sollte man doch einfach mit der Sendung aufhören? Solange diese anstrengende blonde Schweizerin weiterhin in der Sendung vorkommt ist das Thema für mich sowieso durch.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Nein, ich habe nicht generell was gegen (blonde) Frauen. Aber meine ganz persönliche Göttin könnte ich mir bei dieser Sendung auch nicht unbedingt vorstellen – und sie steht wohl auch gar nicht zur Debatte. Wie auch immer, solange es in Schland keine wichtigeren Probleme gibt… Außerdem kann ich auch weiterhin meine Samstage problemlos ohne “Wetten dass..?” verbringen. ;)

Und was meint die geneigte Leserschaft dazu?

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