Bei den gefühlt hundertausend Serien, die in den letzten Jahrzehnten im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden, gibt es neben einem Haufen unsäglichen Schrotts auch immer wieder ein paar Perlen. In den 70ern zum Beispiel Die Zwei oder die Waltons (wobei niemand meine Vorliebe für selbige nachvollziehen kann), in den 80/90ern Liebling Kreuzberg oder die Golden Girls, in den Nullern Pastewka oder Two and a half men. Und die Gilmore Girls. Ja, ich bin inzwischen “gilmoreized”! Zwar ist es nicht so extrem, dass ich extra für eine Studiotour ins Land der begrenzten Unmöglichkeiten reisen oder mir dutzendweise Fanartikel anschaffen würde – wobei irgendwann auch ‘ne typische “Gilmore-Tasse” bei mir im Regal stehen wird – aber das ein oder andere zum Thema wird schon durchgestöbert, und vier Folgen am Stück anzusehen ist eher die Regel denn eine Ausnahme.
Mittlerweile bin ich in der zweiten Staffel angekommen – und überlege schon, ob ich mir die Serie im zweiten Anlauf direkt auf englisch ansehen soll (allerdings in der “Weicheivariante”, sprich zusätzlich mit englischen Untertiteln), oder ob ich erst mal versuche, die zahlreichen Anspielungen, die ich im ersten Durchlauf nicht verstanden habe, zu recherchieren. Wahrscheinlich wird’s ‘ne Kombination aus beidem.
Endlich habe ich es heute auch noch mal ins Gilmore’s geschafft, zusammen mit dem Androsch, dem das Café wohl auch sehr gut gefiel. Und der Kuchen schmeckte ihm so gut, dass er bereits über Großbestellungen nachdenkt. Fein, wieder einen neuen Stammkunden “geworben”.



sind die Konzerte von Phil Collins immer wieder etwas ganz besonderes. Das 
Je nun… Klar, der Mann ist nicht mehr der jüngste (er wird nächste Woche 63!), dass er da nicht wild über die Bühne springt ist ebenso verständlich wie wünschenswert. Aber auch die neue Band besteht aus, wie soll man sagen, eher gesetzten Herren, und genau so sind auch einige der Lieder arrangiert: gesetzt! Bei seinen Balladen ist das durchweg passend, wenn man dann aber die eher rockigen Stücke hört runzelt man schon die Stirn. Den Rest gibt einem dann ein Blick ins Publikum: Auch das ist mit seinem Star gealtert. Brav sitzen sie auf ihren Stühlen, frönen dem typisch deutschen Mitklatschreflex, und zaubern so viel Stimmung in den Saal, dass eine Beerdigung dagegen wie eine rauschende Teenieparty wirkt. Gut, in der zweiten Hälfte tanzte das Volk dann auch mit, aber es wirkte doch eher wie ein temporärer Jugendanfall von Menschen jenseits der mittleren Lebensjahre.


Und da ich nur liebe, sympathische und einfach tolle Menschen in meinem Freundes- und engeren Bekanntenkreis habe freue ich mich auch jedesmal, wenn jemand das “Hotel Stef” in Anspruch nimmt. So trifft man wenigstens hin und wieder auch die Lieben für einen Abend, die man sonst viel zu selten sieht. Wie zum Beispiel den Claus, der von gestern auf heute hier nächtigte und jetzt wieder auf dem Weg nach Hamburg ist. Es war ein schöner, wenn auch (zu) kurzer Abend. Komm gut wieder heim – und besser dich! Und besonders liebe Grüße an dein Herzallerliebstes – auf dass ich ihn auch bald mal als Gast beherbergen kann!













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