Software

Na, der Titel sagt’s doch schon…

Friendica und Facebook

 Veröffentlicht vom um 17:55  Software
Apr 202012
 

Wie geschrieben ist es möglich, über Friendica mit den Facebook-Kontakten zu kommunizieren, deren Postings zu lesen und zu kommentieren. Generell kannst du deinen gesamten Facebook-Stream bei Friendica ansehen.

Voraussetzungen:

  • Das “facebook”-Plugin muss auf dem Friendica-Server eingerichtet sein! (Überblick über die Friendica-Server).
  • Du musst einen Facebook-Account haben!
  • Deine Facebook-Kontakte müssen in ihren Sicherheitseinstellungen “Anwendungen  und Webseiten” den Zugriff anderer Webseiten zulassen!

Und so kannst du dich mit deinen FB-Kontakten verbinden:

Unter “Einstellungen/Connector-Einstellungen” kannst du dich mit deinen normalen Zugangsdaten zu Facebook verbinden. Es folgen ein paar Einstellungsmöglichkeiten, die du nach deinen Vorstellungen auswählen kannst. Auf “Senden” klicken, und dann sollten deine FB-Kontakte bereits in deiner Kontaktliste und deren erste Beiträge im “Netzwerk” zu lesen sein.

Du kannst über Friendica mit deinen FB-Kontakten kommunizieren (Kommentare, Likes etc.) und auch auf FB posten. Letzteres kannst du generell oder auch individuell für jeden Beitrag einstellen. Auch Inhalte von Seiten, denen du bei FB folgst, werden bei Friendica angezeigt, das heißt, die Notwendigkeit, sich bei FB einzuloggen entfällt im Prinzip. Allerdings solltest du bedenken: Wenn du FB-Postings bei Friendica kommentierst erscheint der Kommentar auch bei Facebook, sprich alles, was der Konzern zur Profilerstellung benötigt, erhält er auch weiterhin!

Neue Kontakte auf Friendica finden

 Veröffentlicht vom um 13:35  Misc, Software
Apr 142012
 

friendicaZum einen dient ein Netzwerk wie Diaspora oder Friendica dazu, den Kontakt mit den Lieben aufrecht zu erhalten. Zum anderen möchte man aber vielleicht auch neue Kontakte aufbauen – dazu muss man sie aber erst einmal finden. Bei Diaspora sind es die Hashtags, die einem bei der Suche nach Menschen mit gleichen Interessen helfen, bei Friendica ist die Vorgehensweise eine etwas andere:

Du hast die Möglichkeit, sogenannte “Schlüsselwörter” in deinem Profil einzutragen. Die “öffentlichen” Schlüsselwörter werden im weltweiten Nutzerverzeichnis angezeigt, die “privaten Schlüsselwörter” natürlich nicht. Im Nutzerverzeichnis sind alle Friendica-Nutzer weltweit aufgelistet – so sie es denn in ihren Einstellungen erlauben. Bei einigen von ihnen findest du links oben in ihrem Profilbild einen gelben Stern. Wenn du mit dem Mauszeiger darüber fährst werden ihre “öffentlichen Schlüsselwörter” angezeigt.

Nun ist es wahrscheinlich etwas zeitaufwändig, das gesamte Verzeichnis nach “Gleichgesinnten” durchzustöbern. Die wenigsten Friendica-User werden dies machen, obwohl es sicherlich auch ganz amüsant sein könnte. ;)

Aber nun weiter zum Thema: Klicke im Menu mal auf den Punkt “Kontakte” (wo du diesen Menupunkt findest variiert von Theme zu Theme, bei den Diabook-Themes findest du ihn relativ weit oben in der linken Leiste). Sofern du schon über Kontakte bei Friendica verfügst werden diese dir jetzt angezeigt. Links oben findest du das Feld “Neuen Kontakt hinzufügen” (1). Hier kannst du Kontakte aus allen Services, die Friendica zur Zeit unterstützt (Diaspora, Twitter, identi.ca und natürlich Friendica selbst; zu den Facebook-Kontakten demnächst mehr), suchen und hinzufügen.

Darunter findest du eine Suchbox (2). Gib ein Schlüsselwort zu einem Thema ein, das dich interessiert, dann werden dir übereinstimmende Ergebnisse mit anderen Friendica-Usern angezeigt. Nein? Dann experimentiere einfach mal ein wenig herum und probiere verschiedene Schlüsselwörter aus.

Unter der zweiten Suchbox findest du noch weitere Möglichkeiten, “Gleichgesinnte” zu finden:

  • Bei “ähnliche Interessen” werden deine Schlüsselwörter mit der Friendica-Datenbank abgeglichen und dir entsprechende Profile von anderen Friendica-Usern präsentiert.
  • Bei “Kontaktvorschläge” werden dir Freunde deiner bereits existierenden Kontakte aus diversen Netzwerken angezeigt.
  • Schließlich kannst du mit einem Klick auf “Freunde einladen” eine Mail an deinen Freundeskreis, der bislang noch nichts mit Friendica zu tun hat, verschicken.

Wie du siehst sind Schlüsselwörter nicht unerheblich zum Knüpfen von neuen Kontakten. Du kannst Schlüsselwörter in deiner Muttersprache, aber auch in anderen Sprachen, in denen du auf Friendica kommunizieren möchtest, verwenden.

Und nun viel Spaß beim Knüpfen neuer Kontakte. :)

[Originalbeitrag von Tobias Diekershoff]

Sicherheitsleck bei Diaspora

 Veröffentlicht vom um 16:51  Software
Apr 102012
 

Offensichtlich gibt es bei Diaspora ein – schon länger bekanntes – Sicherheitsleck. So können Fotos in nichtöffentlichen Beiträgen auch von anderen eingesehen werden, sofern diese Beiträge an “unsichere” Netzwerke weitergeleitet werden. In wieweit das Problem im Alltag wirklich ein Sicherheitsrisiko darstellt muss jeder für sich entscheiden, aber bei einem Netzwerk, das auf Sicherheit und Privatsphäre einen so großen Augenmerk liegt dürfte das eigentlich nicht passieren – oder sollte zumindest gefixt werden, was aber anscheinend nicht vorgesehen ist. Bei Friendica ist das Problem der nichtöffentlichen Fotos übrigens besser gelöst.

Friendica – Erste Schritte

 Veröffentlicht vom um 13:58  Software
Apr 092012
 

Vielleicht hat mein Geschreibsel über Friendica ja dein Interesse geweckt und du möchtest dich dort selbst mal näher umsehen? Dann mal los, trau dich!

Zuerst musst du einen Friendica-Server auswählen. Dabei solltest du darauf achten, welche “Dienste” du benötigst, sprich welche Plugins an Bord sein müssen: Wenn du zum Beispiel Kontakte auf Facebook hast und deren Nachrichten sehen möchtest muss das Plugin “facebook” installiert sein, analog bei Twitter, Tumblr und so weiter. Auf dieser Seite sind öffentliche Server aufgelistet, mit den jeweiligen Plugins und Anmerkungen, ob bzw. unter welchen Umständen eine Registrierung möglich ist. Ich bin mit frndc.com sehr zufrieden, Alternativen wären zum Beispiel friendica.eu oder kakste.com.

Wenn du dich für einen Server entschieden hast kannst du dich registrieren. Wichtig: Den Nicknamen kannst du später nicht mehr ändern, er ist zugleich deine “Adresse” bei Friendica. Nach der Registrierung erhältst du eine E-Mail (eine valide Mailadresse wäre also von Vorteil) mit dem Passwort. Nach dem Einloggen solltest du dieses als erstes unter “Einstellungen” (je nach verwendetem Template ein kleines Rad rechts oben) ändern!

Du findest oben auf deiner Profilseite einen Link “Tipps für neue Nutzer”. Damit kommst du zur Checkliste für Neulinge, die die dringendsten Fragen beantworten sollte. Eine weitere Checkliste für neue User findest du, nebst weiteren Hilfeseiten, im Toktan-Wiki.

Und wenn du weitere Fragen hast kannst du diese einfach öffentlich posten. Wenn du dem Posting “@Friendica_Support” hinzufügst lesen es auch die Mitglieder der Friendica-Support-Gruppe und in der Regel bekommst du schnell Hilfestellung.

Friendica vs. Diaspora

 Veröffentlicht vom um 10:29  Software
Apr 072012
 

Bekanntlich teste ich ja sowohl Diaspora als auch Friendica. Beide “Netzwerke” (eigentlich ja die Software) haben so ihre Vor- und Nachteile, hier mal ein erster Eindruck:

Vorteile von Friendica gegenüber Diaspora:

  • Zuverlässigere Kommunikation zwischen unterschiedlichen Servern (Pods)
  • Inkludierung diverser Netzwerke, u.a. Facebook
  • Unterschiedliche Designs
  • Bilderverwaltung
  • Formatierung der Postings mittels BB, damit deutlich umfangreicher als Markdown bei Diaspora
  • Umfangreiches Zweit- (oder Dritt) Profil für bestimmte Gruppen
  • Mehrere Accounts oder Spezialseiten

Vorteile von Diaspora gegenüber Friendica:

  • Webseitenversion für Smartphones
  • Bessere Suche nach Leuten mit gleichen Interessen durch Hashtags

Beides befindet sich noch in der Entwicklung, wobei man das Gefühl hat, dass selbige bei Friendica wesentlich schneller voran geht.

Und für wen ist welche Software (bzw. Netzwerk) geeignet(er)?:

Sofern man “unter sich” bleiben will und auf Kontakte in anderen Netzwerken verzichten kann, dazu eher auf einfache, funktionale Bedienung steht ist man bei Diaspora gut aufgehoben. Je weniger Schnittstellen es mit Datenschleudern wie FB oder Twitter gibt – um so besser.

Wenn man allerdings viele Kontakte in anderen Netzwerken hat sollte man auf Friendica setzen. Ebenso, wenn man eine gewisse Affinität zu “schönen” Layouts hat, seine Postings gerne ausdrücklicher gestalten möchte oder mehrere Unterseiten oder Spezialseiten benötigt.

Wie oben geschrieben – es sind erste Eindrücke, und es bleibt sicher spannend zu beobachten, wie sich beides weiterhin entwickelt…

Friendica – Alternative zur Alternative?

 Veröffentlicht vom um 17:01  Misc, Software
Apr 042012
 

Dem geneigten Stammleser wird es nicht entgangen sein, dass ich seit geraumer Zeit – als Alternative zur Datenschleuder Facebook – Diaspora teste. Peu à peu werden natürlich die diversen Macken, die diese Software – und damit auch das “Netzwerk” – hat, deutlich; ist ja auch verständlich, noch befindet sich alles im Alphastadium. Nun kommt die Entwicklung längst nicht so schnell voran wie von vielen erwartet und erhofft, außerdem häufen sich kritische Stimmen, dass die Macher ein wenig zu sehr ihr eigenes Süppchen kochen. Wie auch immer, ich mag die Software nachwievor, auch wenn sie ob der Gemächlichkeit ihrer Entwicklung – und ihrer gewissen “Nerdigkeit” – wohl niemals noch lange keine ernsthafte Facebook-Alternative wird.

Nun bin ich auf eine Alternative gestoßen, die in einigen Punkten deutliche Vorteile gegenüber Diaspora hat: Friendica. Der Ausgangspunkt ist der gleiche – ein dezentrales Netzwerk, open source, mit hoher Gewichtung auf der Privatsphäre – aber die Bastler von friendica scheinen in ihren Bemühungen schon wesentlich weiter fortgeschritten. So läuft die Kommunikation zwischen den einzelnen Servern wesentlich runder, die Postings lassen sich nicht nur besser formatieren sondern auch nachträglich editieren, und andere “Netzwerke” – unter anderem Twitter, identi.ca, Diaspora und Facebook – können deutlich besser eingebunden werden.

Es versteht sich von selbst, dass ich auch bereits friendica rege teste, und ich bin recht angetan. Wer mag kann sich ja bei einem der diversen friendica-Server anmelden und ein bisschen “mitspielen”. Nach ein paar Testläufen habe ich mittlerweile bei frndc.com meine Heimat gefunden, ihr findet mich dort unter Stef.

Auch hier gilt: Öffentliche Postings können von jedem gelesen werden, zum Lesen des privaten Geschreibsels – und zum Kommentieren – muss man sich registrieren.

Donnervogelzubehör

 Veröffentlicht vom um 17:07  Software
Feb 092012
 

Dank der – nachwievor umstrittenen – Mozillaschen Updatepolitik ist der Thunderbird mittlerweile bei der Version 10 angekommen. Obwohl es sich bei den Updates in erster Linie um Fehlerbereinigungen handelt scheint der Vogel immer erwachsener zu werden, und auch die Möglichkeiten, mit kleinen, Add-Ons genannten Helferlein die Funktionen und das Aussehen ganz dem eigenen Geschmack anzupassen, wachsen und gefallen.

Zu diesem Anlass habe ich mal meine Add-On-Seite ein bisschen überarbeitet und ihr nebenbei auch noch eine neue Adresse gegönnt. Ja, ohne Add-Ons kann man Thunderbird natürlich auch nutzen. Aber… warum sollte man? ;)

Twitterclients (2)

 Veröffentlicht vom um 15:14  Software
Okt 302011
 

Ich hatte vor geraumer Zeit ja schon mal was zu diversen Twitter-Clients geschrieben. Allerdings geht die Suche immer weiter – jaja, die ewige Suche der Menschheit – und so wird’s Zeit für ein kurzes Update:

Das Nervige an vielen Clients ist die Tatsache, dass sie zusätzlich noch AdobeAir (TweetDeck, Twhirl) oder Silverlight (Seesmic Desktop) benötigen. Aber es gibt auch Programme, die schon mit dem .NET Framework zufrieden sind, zum Beispiel MetroTwit (benötigt .NET 4) oder Tweetings (benötigt .NET 3.5). MetroTwit kommt von seiner Aufmachung ähnlich opulent daher wie TweetDeck, zeigt alle gewünschten Informationen in mehreren Spalten an, die Oberfläche ist aufgeräumt, das Benachrichtigungsfenster ist angenehm unstörend und die Einstellungsmöglichkeiten sind relativ umfangreich. Allerdings ist das – eher betulich startende – Programm nur in einer kostenpflichtigen Version komplett werbefrei, und auch nur in dieser Version kann man, zumindest in absehbarer Zeit, mehrere Accounts verwalten – was das Tool für Poweruser im Prinzip wieder unbrauchbar werden lässt.

Deutlich kleiner kommt Tweetings daher: Tweets, Mentions und Nachrichten werden in Tabs angezeigt, die Einstellungsmöglichkeiten sind auf das Notwendige beschränkt, außerdem lässt Tweetings nur das Arbeiten mit einem Account zu. Allerdings läuft das Programm schnell und zuverlässig und ist für einen “Normaltwitterer”, der keine Lust hat, zusätzliche Komponenten zu installieren, vollkommen ausreichend. Beide Programme gibt es ausschließlich mit einer englischen Benutzeroberfläche, und alternative Services wie identi.ca können nicht genutzt werden.

Als Opera-User hatte ich zusätzlich noch mal nach netten Twittertools für den Browser Ausschau gehalten, allerdings ist davon bestenfalls oTweetr, ein Addon für das kurze Zwitschern zwischendurch, brauchbar. Das Addon Timeline zeigt die Tweets aus der eigenen Timeline an – allerdings nur in der Schnellwahl und ist somit nur bedingt nutzbar. Dass Widget Twiget, welches beide Dinge (Timeline und Twittern) vereint ist hingegen schlichtweg Schrott.

Fazit: Poweruser kommen momentan an TweetDeck – und damit an AdobeAir – einfach nicht vorbei. Für den Blick auf die Timeline und das kurze Gezwitscher zwischendurch ist Tweetings vollkommen ausreichend, das .NET-Framework dürfte sowieso auf jedem halbwegs neuen Rechner installiert sein. Wenn man aber schon AdobeAir auf seiner Kiste hat ist Twhirl zur Zeit meine Empfehlung. Schade, dass die Entwicklung des Programms mittelfristig eingestellt wird.

Nachtrag: Die neueste Version von TweetDeck funktioniert auch ohne Adobe Air.

Musik-Biene (2)

 Veröffentlicht vom um 14:55  Software
Okt 122011
 

Vor geraumer Zeit schrub ich ja schon etwas zur Musik-Biene, auch, dass diese zumindest auf der Lalabox zukünftig eingesetzt würde. Mittlerweile ist MusicBee mein absolutes Lieblings-Musikverwaltungsprogramm geworden und hat auch auf dem Hauptrechner den etwas zu trägen Songbird abgelöst. Aus diesem Grunde an dieser Stelle ein etwas ausführlicheres Posting zu diesem schönen Produkt:

Music Bee wird seit 2008 von Steven Mayall im Alleingang entwickelt, wobei der Entwickler gerne die Wünsche der User einfließen lässt. Ungefähr wöchentlich erscheint eine – bereits sehr stabile – Beta-Version. Verfügbar ist MB für das Betriebssystem Windows, für privaten Gebrauch ist das Programm kostenlos. Eine deutsche Sprachdatei wird von einer engagierten Fangemeinschaft gepflegt und regelmäßig aktualisiert. Auch eine portable Nutzung ist möglich – zur Zeit muss MB allerdings erst installiert werden, kann dann aber über Einstellungen auf eine portable Anwendung umgestellt werden; in Zukunft soll aber auch direkt der Download einer portablen Version angeboten werden. Der Support läuft über ein sehr aktives Forum, hier findet man auch Anleitungen, zur Zeit leider nur auf englisch.

Einige Features der Musik-Biene:

Verwaltung mehrerer Playlisten, diverse Anzeige- und Filtermodi, umfangreiche Tagging-Tools (inklusive dem Finden von fehlenden Tags, Coverart und Texten im Web), Unterstützung des – leider noch selten verwendeten – ID3v2.4 Tags, Synchronisierung mit diversen Playern (inklusive Android und IPods), Abspielen von Internetradio, Rippen von CDs, Unterstützung zahlreicher Themes und vieles mehr. Das Programm ist so gestrickt, dass es auch auf leistungsschwachen Netbooks problemlos läuft.

Ein paar Screenshots:

 

Zur Webseite | Download | Supportforum

Aug 172011
 

Ich hatte ja schon vor Kurzem über die neue Mozillasche Updatepolitik gelästert berichtet. Seit heute ist der Thunderbird in der Version 6 draußen, wie mir mein genialer GnuPT-Loader anzeigte. Auf ein Update verzichte ich vorerst, zumindest zwei meiner wichtigsten Addons sind noch nicht mit dem neuen Donnervogel kompatibel.

Nun halte ich – in erster Linie eben wegen der Addon-Kompatibiliät – diese neue Updatepolitik nach wie vor für Unsinn, zumal die Addon-Seite optisch verschlimmbessert verändert wurde und der Opera-User nur auf Umwegen an die aktuellen Versionshinweise kommt – wenn überhaupt. Einen weiteren Fehlgriff leisten sich zur Zeit die Firefox-Entwickler: Sie wollen den Nutzer über die aktuelle Version seines Browsers in Unkenntnis lassen. Mal ganz ehrlich – wat soll der Scheiß?

Gäbe es eine wirkliche Alternative zum Thunderbird – ich erwöge ernsthaft einen Umstieg! Aber ein Mailclient mit Kalender, portabel, im Zusammenspiel mit – dem ebenfalls portablen – GPG auf Knopfdruck, dazu als Freeware – wo gibt es sowas?

Natürlich könnte man wieder über die Fledermaus nachdenken – aber 38 Euronten für die Pro-Version, die man zur Nutzung des portablen Voyager löhnen muss, finde ich schon reichlich unverschämt. Ansonsten ist das Programm, das muss man sagen, klasse. Auch wenn anscheinend kein (kostenloser) Spamfilter zur Verfügung steht.

Eine weitere Alternative wäre Sylpheed, das ebenfalls von GnuPT in einer portablen Version angeboten wird. Für einen “moderne-Optik-Fetischisten” ist das “Linuxfrickelprogramm” ja eigentlich nix, aber bei einem Mailclient sollte die Optik vielleicht nicht die höchste Priorität genießen. ;) Allerdings verlief, zumindest bei den ersten Tests, die Zusammenarbeit mit GPG suboptimal…

Und der Opera-Mailer wäre zwar auf Grund seines filterbasierten Mailhandlings ein Versuch wert, aber ohne GPG-Schnittstelle ist er keine Option.

Tja, und die Moral von der Geschicht’ Lösung des Problem(chens)? Ritlabs Voyager gefällt, aber 38 Euronten sind ne Stange Geld. Sylpheed ist irgendwie keine stefkompatible Lösung. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich den Donnervogel behalte und höchstens jedes fünfte Update mitmache. Auch wenn das nicht so wirklich befriedigend ist.

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