Aus der jüngeren Mottenkiste. Oder: Linux-Erinnerungen…

Originaltitel: “Och Möööönsch, irgendwie klappt dat nich…”
Meine Versuche mit dem Pinguin
Aus der jüngeren Mottenkiste. Oder: Linux-Erinnerungen…

Originaltitel: “Och Möööönsch, irgendwie klappt dat nich…”
Die Überlegung zu wechseln gab’s schon länger, aber durch die Probleme nach dem Update war die Sache endgültig klar: Tschüss Pinguin. Ich arbeite jetzt wieder unter Windows XP und fühle mich direkt heimisch – obwohl es ja immer etwas dauert, bis wieder alles so ist wie man es sich eingerichtet hatte. Das Fazit hat sich zu dem von vor fünf Jahren nur marginal geändert: Man braucht Zeit und das Interesse, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten. Beides ist momentan nicht wirklich vorhanden, von daher… War gut, der Test. Und das Ergebnis letztendlich auch.
Dank an Marcus für die Hilfe, und falls ich mich die nächste Zeit seltener melde bin ich dann gerade am Einrichten…
Das Update von Ubuntu 7.04 Feisty Fawn auf 7.10 Gutsy Gibbon klappte gut. Bis ich dann gerade feststelle, dass der Chip der Cam nicht erkannt wird. *grummel*
Kalender und Adressverwaltung gibt’s bei mir nur auf dem PC. Unter Windows hatte ich erst Wisterer, davor (und kurzfristig auch später nochmal) ePim genutzt. Durch den Umstieg auf Linux nun also die Suche nach einem neuen “PIM”, also “personal information manager”. Einfach Kalender zu sagen ist halt zu pieselig.
Bei KDE ist der “Ausguck-Klon” Kontact bereits installiert. Da ich vorher kurz unter Gnome gearbeitet gespielt hatte, gab’s Evolution auch direkt mit dabei. Das Schöne an beiden Programmen: Der Mailclient ist integriert. Nun, zum einen hat mich der Kalender bei beiden Programmen nicht wirklich überzeugt, außerdem bin ich ja vor Kurzem zum Thunderbird zurückgekehrt. Was also lag näher, auch mal (wieder) Lightning zu testen? Eben, nix.
Naja, umfangreich ist anders, und restlos überzeugt das Thunderbird-interne Adressbuch auch nicht. Aber ein Programm weniger, einfache Datensicherung, und nutzbar auf jedem Betriebssystem – das ist schon mal ein ausführlicher Test wert. Und das mache ich jetzt auch – testen…
Seit dem Wechsel auf Kubuntu habe ich meine Mails mit KMail bearbeitet – zum einen kannte ich das Programm von früher, zum anderen ist es wunderbar in Kontact, KDEs Kalender- und Adressverwaltung, integriert. Aber KMail zickt bei manchen Verschlüsselungsarten rum, und außerdem hat man sich doch den Thunderbird so schön nach dem eigenen Geschmack eingerichtet und ist dran gewöhnt… Kurzundgut: Der Donnervogel 2.0 ist wieder installiert, und Stef strahlt…
Eigentlich wollte ich ja noch so viel Krams unter Linux ausprobieren. Testen, spielen, frickeln. Eigentlich. Läuft ja erstmal, und das ganz gut, von daher… Und ehrlich gesagt habe ich nach nem recht anstrengenden Arbeitstag auch absolut keine Lust mehr dazu. Dann lieber ‘n Altherrenabend…
Da suche ich mir seit Tagen nen Wolf, wie ich meine Fotos fürs Blog auch mit Gimp abrunden kann – aber auf “Skript-Fu / Dekoration / runde Ecken” muss man erst mal kommen… Hm, mal sehen, welche netten Spielereien dort noch zu finden sind…
Jetzt habe ich sie doch noch gefunden, die alte “Stef versucht’s mit Linux”-Webseite von 2002. Und natürlich habe ich sie nochmal online gestellt. Man beachte bitte das tolle Layout – den dazugehörigen Quelltext lieber nicht.
Hm, in fünf Jahren hat sich doch so manches geändert…
…mit (K)Ubuntu: Bis auf den Scanner läuft alles bisher Ausprobierte, und für die meisten der bisher unter Windows genutzten Programme habe ich Alternativen gefunden. Lediglich mit den Grafikprogrammen tue ich mich noch ein bisschen schwer – es fehlt etwas ähnliches wie Photofiltre. Gimp ist mir zu chaotisch umfangreich, und die Standardprogramme zu popelig nicht ausreichend.
Das Arbeiten macht Spaß, der Umgang mit der neuen Software läuft natürlich noch nicht ganz so rund – besonders die Shortcuts machen Probleme.
Aber auch durch die Dateistruktur, die sich doch dezent von Windows unterscheidet, steige ich langsam durch, und selbst die ersten zaghaften Tippsleien in der Konsole waren erfolgreich.
Auf jeden Fall ist die ganze Aktion bislang wesentlich erfolgreicher als der Versuch vor fünf Jahren, und so wie es zur Zeit aussieht steige ich wohl endgültig um…
Was bitte kann man bei dem Wetter besseres machen, als sich mit seinem Pinguin-Laptop zu befassen? Eben!
Von Gnome auf KDE gewechselt, GPG-Keys und Firefoxprofil rübergezogen, Mails importiert, RSS-Reader gefunden… Alles sehr nett. Auch KMail als alte Naive zum TB macht nen sympathischen Eindruck. Okay, beim Mails versenden bekomme ich ne Fehlermeldung, aber wer will schon Mails verschicken? *grummel* Das Mailen klappt auch, und wenn mir jemand noch sagen kann, wie ich unter KGpg die Passphrase temporär speichern kann, bin ich mit dem ersten intensiven Linux-Frickel-Tag schon sehr zufrieden.
Weitere Regengüsse müssten übrigens nicht kommen, noch höher muss das Wasser im Keller ja nicht unbedingt steigen…
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