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Dienstag, 26. Juni 2007 - Kurz notiert

Sitzen bei geöffnetem Fenster gemütlich in der WG-Küche (Ich liebe große Wohnküchen!) und lauschen dem Rauschen des Windes in den Bäumen. Fühle mich irgendwie wie zuhause… :)



Dienstag, 26. Juni 2007 - Berlin

Dass man in Lokalitäten die Kundschaft mit Hilfe der “Happy Hour” – und den dort geltenden niedrigeren Preisen – ködern will ist ja in jeder Stadt so. Allerdings kenne ich die “Happy Hour” so als ein, zwei Stunden am Tag. In Berlin ist der Begriff etwas weiter gefasst – so dauert in dem Sushi Imbiss, von dem Benedikt so schwärmt, die “Happy Hour” 10 Stunden am Tag – bei elf Stunden Öffnungszeiten! Gestern fanden wir an einer Kneipe in F’hain, in der für “happy hour Preise zu jederzeit” geworben wurde. Das nenne ich mal konsequent. Nicht etwa, dass die Gastronomiepreise in Berlin nicht generell ein Lächeln auf touristische Gesichter zaubert. Dazu aber später mehr…



Montag, 25. Juni 2007 - Berlin

Liebe BVG, nix dagegen, wenn die Stationsansagen in der U-Bahn vom Band kommen. Aber diese Freundlichkeit bei der Zugabfahrt, und vor allem das ständige “bitte”… also irgendwie fühle ich mich da in der falschen Stadt. ;)



Sonntag, 24. Juni 2007 - Berlin

Du sitzt beim Türken umme Ecke und fragst dich, ob du drei Jahre geträumt hat, im Wald zu leben, oder ob du träumst, gerade in Berlin zu sein… Wie auch immer: Schön isses!



Samstag, 23. Juni 2007 - Kurz notiert

Naja, okay, erst mal nur für ne Woche. Man liest sich. ;)



Freitag, 22. Juni 2007 - Berlin, Kiez

Unter dem Motto “Nächste Ausfahrt Wedding” werden am Sonntag ungewöhnliche und überraschende Entdeckungstouren durch den Weddinger Kiez ermöglicht.

Für die entsprechenden Geheimtipps, den historischen Hintergrund und so manche spannende Anekdote sorgen dabei die Tourenscouts. Sie führen jeweils um 13.00 Uhr und ab 15.00 Uhr stündlich, vom Startpunkt Gleimtunnel auf Höhe des Mauerparks, an die scheinbar vergessenen Orte im Wedding.
Gesamter TextVia

Wie günstig, am kommenden Sonntag bin ich in Berlin. Und logiere im Wedding. Na, wemmer sonst nix zu tun haben…



Freitag, 22. Juni 2007 - Berlin, Mottenkiste

Ich gestehe es, ich bin ein Fan der Berliner U-Bahn. Dieses Transportmittel hatte mich schon 1986 begeistert – schnell, meist pünktlich, hängt nicht wie Busse und Straßenbahnen im Stau fest… und ist – im Gegensatz zu Stuttgart oder Köln, wo die “U-Bahnen” nur zeitweise im Tunnel fahrende verkappte Straßenbahnen sind – eine echte solche.

U-Bahnplan Berlin 1985

Dies war das Streckennetz der U- und S-Bahn ca. 1985 – (lag noch bei mir in irgendner Ecke). So viel hat sich in den letzten 20 Jahren an der Streckenführung nicht geändert – im Gegensatz zur S-Bahn, die damals, Ende der 80er, im Westen Berlins eher ein rudimentäres Dasein fristete. Siehe auch Geschichte und Geschichten der Berliner S-Bahn.

Schöne Webseiten findet man zum Thema Berliner U-Bahn – zum Beispiel www.untergrundbahn.de, U-Bahnbilder.de oder Berliner Untergrundbahn.de mit vielen Bildern von Bahnen und Bahnhöfen. Die Geschichte der Berliner U-Bahn gibt’s ausführlich bei WikiPedia, aktuelles gibt’s bei der BVG.



Donnerstag, 21. Juni 2007 - Berlin, Fundstücke

Die Geschichte von der Dame, die keine Fahrkarte kaufen konnte, weil die Sprachsteuerung des Automaten defekt war. Göttlich! Manchmal vielleicht doch ohne Discman in die Bahn? ;)



Donnerstag, 21. Juni 2007 - Misc

Es gibt immer mehr Berufe, in denen neben der fachlichen Qualifikation noch die “Schlüsselqualifiktationen” wie Zuhören und Smalltalk gefragt sind. Diese Berufe fasse ich gerne unter dem Begriff “Parkuhr-Berufe” zusammen, da Mensch dem Ausübenden quasi nicht nur die Aufwendung der Leistung bezahlt, sondern sich einfach mal parken und unter Umständen die Hirnwindungen ausreden möchte. Die Klassiker solcher Berufe sind Frisör, Masseur und Barkeeper.

Verfügen diese Leute über o.g. Schlüsselqualifikationen nicht, können sie fachlich noch so qualifiziert sein, es fehlt einfach was. Besonders ungeeignet sind jene Exemplare, die ihrerseits selbst gerne viel erzählen. Nichts Wenig ist unangenehmer als gemütlich entspannen zu wollen und sich dann die beruflichen, finanziellen und familiären Probleme der Friseure, Masseure oder Cocktailschwenker anhören zu müssen. Anscheinend werden bei der Ausbildung wohl die o.g. Schlüsselqualifikationen (ein typisches Wort für die Copypaste) zu selten gelehrt…



Mittwoch, 20. Juni 2007 - Misc, Mottenkiste

Dass ich das Blog auch als Spielwiese nutze und hin und wieder das Template wechsle dürfte bekannt sein. Zur Zeit nutze ich das iTheme von nDesign Studio. Zuerst beim Matthias gesehen, und vor allem die AJAX-Spielerei gefällt mir.

Das Hintergrundbild stammt aus dem Dezember 1991. Wir waren mit einer Jugendgruppe über Silvester in Berlin – damals war der Blick aufs Brandenburger Tor nicht mehr von der Mauer und noch nicht von Autoabgasen getrübt. Stattdessen wurde der Vorplatz von zig fahrenden Händlern bevölkert, die vor allem DDR-Souvenirs feilboten. Das Zeug fand damals reißenden Absatz…