Es ist ja nicht so, dass alles schief gehen und nix klappen würde. Aber der ganze Kleinkram, der zur Zeit, teilweise auch durch eigene Schusseligkeit bedingt, daneben geht, kann auch zermürben. Morgen soll die Sonne scheinen. Täte gut!
Wir Kinder der späten 70er und frühen 80er hatten ja nix – außer unsere Freude auf den alljährlichen Weihnachtssechsteiler im ZDF.
Einer von ihnen war Jack Holborn mit Patrick Bach – ungefähr Gleichaltrige dürften sich vielleicht erinnern. Die Serie entstand nach einem – sehr erfolgreichen – Jugendbuch von Leon Garfield. Häufig ist es ja so, dass man, wenn man das Buch kennt, von der Verfilmung enttäuscht ist. Andersrum, wenn man also später das Buch liest, ist man zumindest verblüfft – zumal wenn das “später” in diesem Fall 25 Jahre bedeutet.
So auch in diesem Fall: Bis auf die Namen schien es erst mal nicht all zu viele Gemeinsamkeiten zu geben. Die kamen dann aber nach und nach, und zum Schluss stellt man dann fest, dass die Umsetzung für den Sechsteiler absolut gelungen ist.
Garfield schrieb das Buch – übrigens sein erstes – 1964, aber vom Schreibstil hätte es gut und gerne in den 30ern entstanden sein können. Für Jugendliche alles andere als leicht zu lesen wundere ich mich fast, dass dieses Buch so erfolgreich wurde. Die “dichterische Freiheit”, die sich die Drehbuchautoren Sigi Rothemund und Justus Pfaue nahmen, tat dem Verständnis der Geschichte gut, und die hinzu geschriebenen Figuren, etwa des Vronski, göttlich gespielt von Andreas Mannkopf, gaben dem Sechsteiler noch etwas zusätzlichen “Schmackes”. Dass das Ende etwas, sagen wir mal, fernsehgerechter gestaltet wurde ist auch zu verschmerzen. Trotzdem freue ich mich, mit diesem Buch noch mal etwas in Nostalgie zu verfallen – tut ja auch hin und wieder ganz gut.
Einen lieben Dank an Susa, die im Antiquarischen Untergrund tatsächlich fündig wurde.
Heute Abend ist um 22.15 bei Maischberger im ZDF unter anderem Susanne Wiest, die vor Kurzem mit ihrer Petition für ein Grundeinkommen großen Zuspruch bekam, zu Gast. Ich werde mir die Sendung nicht ansehen: Zum einen gab sich das Staatsfernsehen in bisherigen Sendungen zum Thema eher polemisch, zum anderen befürchte ich, dass der Ex-Wirtschaftsminister – und Nachwievor Agenda 2010-Befürworter – Wolfgang Clement Frau Wiest in Grund und Boden “argumentiert”. Aber wer es sich geben mag…
Einst Fantasie des Herrn Orwell, mittlerweile hierzulande etabliert: Neusprech! Jetzt in der Version 2.0 in der Zeit.
In einer Zehnstundenfrickelei die zerschossene Seite neu gebastelt, diesmal ohne WordPress und ohne Datenbank, reines HTML. Schön, mal wieder ein größeres Projekt “von Hand zu frickeln”. Als Editor dient mir PlainEdit (Freeware, portabel), obwohl ich auch einen wirklich guten Freeware HTML-Editor in meiner Programmsammlung habe. Heute ging es darum die Links, die ich gestern nicht direkt aussortiert habe, zu prüfen. Kann man händisch machen, mit XENU geht’s allerdings deutlich schneller. Ein kleines, aber mächtiges Programm, das nach Abschluss der Prüfung auf Wunsch in einem Bericht alle fehlgelaufenen URLs u.a. nach den verweisenden Seiten auflistet. Obwohl sich das Programm von selbst erklärt empfehle ich einen Blick auf die deutschsprachige Programmeinführung (mit Screenshots). Nun muss ich “nur noch” die fehlgelaufenen Links rausschmeißen bzw. die Redirects abändern. Immerhin waren noch über 88% aller Links gültig – gar kein schlechtes Ergebnis für eine Seite, die ich komplett das letzte mal vor langer Zeit durchgecheckt habe. Immerhin – das Wetter ist wieder passend. Wobei ich nicht motzen will: Den Sonnenschein am frühen Morgen habe ich für einen netten Spaziergang ausgenutzt, wobei ich mich gewundert habe, wie viel Läden vor 10 Uhr noch geschlossen haben…
Die Datenbank bei einem anderen Webprojekt ist zerschossen. Wie gut, dass das Wetter heute so trübe ist – dann ärgere ich mich wenigstens nicht, wenn ich hier am Rechner sitze.
oder
Das Wetter ist trübe und lädt nicht gerade zu einem Spaziergang ein. Wie gut, dass bei einem anderen Webprojekt die Datenbank zerschossen ist, dann kann ich die Zeit direkt sinnvoll zum Basteln nutzen.
Wie rum auch immer – es passt.



















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