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Mittwoch, 20. Juni 2007 - Fundstücke, Kurz notiert

Zumindest in den ersten Wochen hilft die Berliner Luft, teilweise das Heimatgefühl zu erhalten. Schließlich wohne ich noch im Lindenhof;)



Mittwoch, 20. Juni 2007 - Berlin, Fundstücke

Jaja, manchmal isses hier auffem Land schon ruhiger. Obwohl… weiß ich, ob nicht auch Lehrer hier auf den Dorfschulen angegriffen werden? Das örtliche Käseblatt lese ich ja nicht…

Nachdem am Freitag eine Lehrerin fast von zwei Schülern beraubt wurde und am Montag ein Schüler einem Pädagogen mit dem Tod drohte, wurde gestern ein 54-jähriger Lehrer von einem 17-Jährigen verprügelt. Der Täter konnte schnell ermittelt werden. Er ist bei der Polizei wegen Körperverletzung, Diebstahl und schweren Raubes registriert.

Halt macht die Gewalt auch nicht vor Berlins höheren Bildungsstätten. Aus Wut über die schlechte Bewertung seiner Doktorarbeit im Fach Philosophie hat ein Ex-Student der Humboldt-Universität eine Professorin angegriffen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung habe der Täter die Dozentin bespuckt und zu Boden gestoßen.

[Vollständiger Artikel: Hauptstadtblog]

Nee, Lehrer möchte ich heutzutage nicht sein… :(

Nachtrag: Siehe auch Artikel im Tagesspiegel:

Fünf Kinder im Alter von zehn und elf Jahren haben am Dienstag in einer Grundschule in Berlin einen zehnjährigen Mitschüler zusammengeschlagen, getreten und erheblich verletzt. Dabei nahmen sie die Tat – angeführt von einem elfjährigen Mädchen – mit den Videokameras von Handys auf.

Okay, wir haben uns früher auch mal gekloppt. Aber waren da die Grenzen nicht ein wenig anders gesteckt? Einfach andere Zeiten? Oder antworten da die Geister, die man rief?



Dienstag, 19. Juni 2007 - Fundstücke

Beim Umzug fällt einem auf, wieviel Kram sich angesammelt hat. Sach ich ja. So einen Umzug kann man wunderbar zum Entrümpeln nutzen. Sach ich ja. Stefan F. Gross in seiner Kolumne in der SZ auch:

Entrümpeln Sie Ihr Leben! Beenden Sie die Herrschaft des Überflüssigen! Befreien Sie Ihr Umfeld und damit sich selbst von allen Gegenständen, die Sie nicht brauchen, nicht mögen und nicht benutzen! Der Gewinn an Freiheit und Lebensqualität ist enorm.

Ein paar Tipps gibt’s auch noch dazu. Besonders gefällt mir der hier:

Erzählen Sie niemandem, was Sie tun werden. Besonders nicht Ihrem Lebenspartner. Ein Satz reicht, und sie stehen jemandem gegenüber, der wie besessen um den Verbleib von Gegenständen kämpft, von denen er kurz zuvor gar nicht wusste, dass sie überhaupt noch da sind. Handeln Sie also geheim. Wenn Ihr Partner dann in ferner Zukunft fragt, wo der alte Kaffeekocher geblieben ist, dann spielen Sie einfach den Ahnungslosen: “Weiß ich doch nicht, wie sah der denn aus?”

Hier zum Glück nicht notwendig. Glaube ich jedenfalls. ;)



Montag, 18. Juni 2007 - Misc

Ein Vorteil einer Großstadt ist für mich, dass ich kein Auto benötige. Straßen- bzw. U-Bahn mag ich, sie sind meist pünktlich, und je nach Laune amüsiere ich mich über manche Prolls interessante Mitreisenden oder schotte mich unter Zuhilfenahme des Discmans ab. Langstrecken unternehme ich mit dem Zug – ich kann während der Fahrt halbwegs bequem schlafen oder lesen, schöne Landschaften bestaunen – und wenn man sehr früh bucht ist das ganze sogar deutlich preiswerter als das Auto.

Witzigerweise stoße ich zur Zeit häufig auf Artikel oder gar Specials mit Bahncontent. Zufall, oder doch die berühmte These, dass man nur nach bestimmten Dingen bzw. Themen Ausschau halten muss und ihnen dann in Massen begegnet? Egal, ein Bahn-Blog wird das hier nicht, aber hin und wieder wird man bestimmt Bahncontent finden. Wäre am Wochenende nicht irgendein Blitzeinschlag gewesen, der sich meinen ICE verspäten und mich die S-Bahnen verpassen ließ, könnte ich mich ähnlich begeistert auslassen, wie Stefan Klein in diesem Artikel in der SZ. Auch wenn ich gerne mal motze, meist komme ich nach Bahnreisen weitaus entspannter am Ziel an.

Memo an mich: Posting ausdrucken und bei Bahnfahrten mitnehmen.



Sonntag, 17. Juni 2007 - Berlin, Kurz notiert

Hm, inne Stadt sind die Unwetter auch nicht zurückhaltender…

Überschwemmungen auf Straßen und in Häusern, umgestürzte Bäume, drei Blitzeinschläge und Stromausfälle: Das ist die Bilanz eines der heftigsten und niederschlagsreichsten Unwetter der
letzten Jahre. Wegen eines Wasserschadens in einem Umspannwerk fiel für drei Stunden in Spandau bei rund 13 000 Haushalten und 1300 Gewerbetreibenden, darunter das Einkaufszentrum „Spandau Arcaden“, der Strom aus. [Tagesspiegel]


Aber wenigstens ist man dann nicht völlig alleine ohne Strom. ;)



Sonntag, 17. Juni 2007 - Kurz notiert

Ist es eigentlich typisch für weibliche Zugbegleiterinnen, dass sie die Reise-Informationen singen? Naja, immerhin konnte sie sicher sein, dass ihr zugehört wurde. Beifall und Da Capo-Rufe blieben allerdings aus. Vielleicht war die Sprachschulung doch etwas übertrieben…?



Samstag, 16. Juni 2007 - Kurz notiert

Schön, wenn auf der Rückfahrt alle Züge pünktlich sind, das Haus noch steht, nette Post da ist *Danke Detlef*, und dann auch nach dem Megagewitter noch die Telefonleitung funktioniert. Na, da kann man ja wohl von Glückstag sprechen. :)

So, jetzt erst mal ‘ankommen’…



Donnerstag, 14. Juni 2007 - Kurz notiert

weg. Zwei Tage auf “Familienurlaub”.

Schwarzwald



Dienstag, 12. Juni 2007 - Kurz notiert

Is ja wohl nich wahr, dass ich der ganzen Gegend den gestrigen kicker nicht mehr bekomme? *knurr*



Montag, 11. Juni 2007 - Misc

84 Komma 8