Na, das lässt doch für den Sommer hoffen:
Bis auf drei Badestellen an der Unterhavel ist die Wasserqualität der Berliner Seen und Flüsse ganz hervorragend. [taz]
Gelesezeichent: Badegewässer in Berlin.
Na, das lässt doch für den Sommer hoffen:
Bis auf drei Badestellen an der Unterhavel ist die Wasserqualität der Berliner Seen und Flüsse ganz hervorragend. [taz]
Gelesezeichent: Badegewässer in Berlin.
Wollen wir doch mal mit dem Gerücht aufräumen, dass es im Hochsommer im Wald wesentlich angenehmer ist als in der Stadt. *röchel* Okay, noch haben wir bestenfalls den gefühlten Hochsommer, und seit drei Jahren wohne ich auch nicht mehr in der Stadt, von daher könnte die Betrachtung ein wenig getrübt sein. Aber nur ein wenig! Mit gemütlichen Spaziergängen ist heute auf jeden Fall nix (der gestrige Latsch langt auch für drei Tage) und da selbst im Schatten der Hitzschlag droht, bleibe ich lieber im Zimmer sitzen – am warmen PC…
Gewitter sind angekündigt, morgen wollen wir grillen, und die Telekomiker streiken nach wie vor – also beste Voraussetzung für einen ruhigen Sonntag? Hoffentlich nicht…
…als die Mauer fiel? Ich war damals in der Ausbildung in Süddeutschland und habe die ganze Entwicklung vor dem Fernseher verfolgt. Am Tag nach der Öffnung fiel der Unterricht mehr oder weniger aus, und man saß mit einigen Interessierten im Fernsehzimmer und war allgemein ziemlich fassungslos. Ein paar Kollegen, die außerhalb der Schulblöcke in Berlin arbeiteten, machten sich nachts noch auf den Weg dorthin – sie wollten diesen Augenblick live vor Ort erleben. Dass ich damals nicht mitgefahren bin gehört zu den ganz wenigen Entscheidungen, für die ich mich heute noch in den Hintern beißen könnte, wenn ich denn gelenkig genug wäre…
Sehr hypsch, das neue Layout des Tagesspiegels. Nur die Schnelligkeit des Servers, ihr Lieben, könntet ihr vielleicht noch optimieren…
Menschen, die es gewohnt sind, am Frühstückstisch ihre Morgenzeitung zu lesen werden gerne mal ungehalten, wenn morgens am Frühstückstisch eben jene Morgenzeitung fehlt. Vielleicht weil die Drucker streiken. Oder der Auslieferer plötzlich Karriere im Unterschichten-TV macht krank geworden ist. Oder der Hund die Zeitung gefressen hat. Meine Morgenzeitung befindet sich im Web. Und ich werde auch gerne mal ungehalten, wenn mir eben jene Morgenzeitung fehlt. Vielleicht weil die Technik zickt. Oder weil die Technik zickt. Oder aber weil die Technik zickt. *grummel*
Memo an mich: 10er-Pack Billigkugelschreiber kaufen.
Nein, das ist noch keine Bitte um Schlepphilfe, das kommt noch. Mir ist nur gerade wieder der Schnutenhundsche Umzugshelfer vor Augen gekommen…
Lärmstress ist das, wovor ich in der Stadt etwas Bammel habe. Ich bin in den letzten 1 1/2 Jahren natürlich die absolute Ruhe gewohnt – es sei denn, dass in ganz seltenen Ausnahmen einen das durchdringende Fiiiiiep irgendeiner landwirtschaftlichen Maschine den letzten Nerv raubt Spaziergang vermiest. Wie heute.
In Berlin hätte man dieses Geräusch wahrscheinlich kaum wahrgenommen – der dortige Lärmpegel dürfte es schlichtweg übertönt haben. Außerdem ist der Krach einer Großstadt vielfältiger: Straßenlärm, postpubertäres Gegröhle in den Häuserschluchten, Musik Gejeier aus als Musikempfangsgerät genutzten Mobiltjes… ob ich in Berlin auch wieder so einen laut fickenden kopulierenden Nachbarn habe wie in meiner letzten Stadtwohnung? Dass der nachts um vier Uhr seinen Orgasmus rausgebrüllt hat war ja das eine, aber dass er dann anschließend jedesmal irgendwelche russischen Volkwaisen auf dem Xylophon spielen musste…
Eine Bahncard, die nicht kommt, ein Telefon”service”, bei dem nach nervendem Menu-Gehangel lediglich die Ansage zu hören ist, dass man gerade leider überlastet sei, Preise, bei denen ich vom (ökologischen) Glauben abfalle, endlose Klickerei, bis man bei der Onlinebuchung doch nur frustriert feststellt, dass keine “Billigangebote” mehr verfügbar sind… vielleicht sollte ich mir doch auch in der Stadt ein Auto leisten?
Schade, dass gerade kein Holz mehr zu hacken ist… *knurrr*
Nachtrag: Passend der heutige Artikel in der Süddeutschen: “Schlecht beraten bei der Bahn”.
Hier auffem Dorf gibt’s zwei Highlights: Die Kirmes (heißt sonst überall Schützenfest) und das Gewerbefest – ein buntes Wochenende mit Bühnenprogramm und kleinem Festzelt, und sonntags mit Verkaufs- und Infoständen der gesamten Gewerbetreibenden. Sie geben sich Mühe, und es sieht auch ganz nett aus, wenn die einzige größte Straße des Dorfes für den Verkehr gesperrt wird und wie ein großer kleiner Basar scheint.
Aber irgendwie wirkt das alles auf jemanden, der jahrelang in der Großstadt wohnte, völlig provinziell. Das ist nicht böse gemeint und soll auch nicht spöttisch klingen. Aber die ganze Veranstaltung ist halt doch ein paar Nummern kleiner. Dazu bei trägt vielleicht auch der Kampf, dass keine Gewerbetreibenden aus den – zur gleichen Gemeinde zählenden – Nachbardörfern zugelassen werden. Trotzdem isses ganz nett, über das Fest zu schlendern, auch wenn es keine tagesfüllende Aktion ist.
Im letzten Jahr habe ich übrigens auch am Gewerbefest teilgenommen, und kurz vor Feierabend hat ein Wolkenbruch den Spaß ziemlich verhagelt. Bislang haben sie dort heute Glück…
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