weg. Zwei Tage auf “Familienurlaub”.

weg. Zwei Tage auf “Familienurlaub”.

Is ja wohl nich wahr, dass ich der ganzen Gegend den gestrigen kicker nicht mehr bekomme? *knurr*

Ob die Zeit wohl ein bisschen rennt?
Ende Juni geht’s für eine Woche nach Berlin, um vor Ort nach Job und Wohnmöglichkeit zu suchen. Freundlicherweise begleitet mich Benedikt. Faszinierend, wie lange man zum Onlinekauf von Fahrkarten benötigt, wenn die Konstellation nicht so ganz dem Standard entspricht: Ich habe eine Bahncard, Benedikt nicht. Ich fahre mit dem Zug wieder zurück, Benedikt nicht. Ich habe meine Fahrkarte ausgedruckt vor mir liegen, Benedikt noch nicht jetzt auch…
Nein, es gibt so das eine oder andere, auf das freue ich mich weniger. Gewalt erzeugt doch immer nur neue Gewalt. In so vielen Millionen Jahren Menschheitsgeschichte nix dazu gelernt?
Wenn man eh nix anderes zu tun hat als das Telefon zu bewachen, dann kann man auch mal seinen Lieblingsbrowser neu installieren. Sinnvoll, wenn man sein altes Profil seit zig Versionen mit sich rumschleppt. Die wichtigen Daten kann man aus dem alten Profil mit rübernehmen, Die Lieblings-Erweiterungen werden mal kurz neu installiert, und schon scheint der Browser deutlich schneller und stabiler zu sein. Und schöner obendrein. Dann warte ich jetzt mal drauf, dass auch der Thunderbird PE in der Version 2.0 erscheint…
Na, das lässt doch für den Sommer hoffen:
Bis auf drei Badestellen an der Unterhavel ist die Wasserqualität der Berliner Seen und Flüsse ganz hervorragend. [taz]
Gelesezeichent: Badegewässer in Berlin.
Wollen wir doch mal mit dem Gerücht aufräumen, dass es im Hochsommer im Wald wesentlich angenehmer ist als in der Stadt. *röchel* Okay, noch haben wir bestenfalls den gefühlten Hochsommer, und seit drei Jahren wohne ich auch nicht mehr in der Stadt, von daher könnte die Betrachtung ein wenig getrübt sein. Aber nur ein wenig! Mit gemütlichen Spaziergängen ist heute auf jeden Fall nix (der gestrige Latsch langt auch für drei Tage) und da selbst im Schatten der Hitzschlag droht, bleibe ich lieber im Zimmer sitzen – am warmen PC…
Gewitter sind angekündigt, morgen wollen wir grillen, und die Telekomiker streiken nach wie vor – also beste Voraussetzung für einen ruhigen Sonntag? Hoffentlich nicht…
…als die Mauer fiel? Ich war damals in der Ausbildung in Süddeutschland und habe die ganze Entwicklung vor dem Fernseher verfolgt. Am Tag nach der Öffnung fiel der Unterricht mehr oder weniger aus, und man saß mit einigen Interessierten im Fernsehzimmer und war allgemein ziemlich fassungslos. Ein paar Kollegen, die außerhalb der Schulblöcke in Berlin arbeiteten, machten sich nachts noch auf den Weg dorthin – sie wollten diesen Augenblick live vor Ort erleben. Dass ich damals nicht mitgefahren bin gehört zu den ganz wenigen Entscheidungen, für die ich mich heute noch in den Hintern beißen könnte, wenn ich denn gelenkig genug wäre…
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