Dass ich kein großer Freund der Datenschleuder Facebook bin ist bekannt. Dass ich schon länger nach Alternativen suche ebenfalls. Nun gibt es sie zwar, zum Beispiel in Form von Diaspora, aber mal ehrlich: Gesichtsbuch ist der Ort, an dem sich nun mal alle treffen, und wer verlässt schon gerne seine “Stammkneipe”? Und so ist Diaspora offensichtlich eine Totgeburt.
Nun versuchen sich erneut einige Netzaktivisten an Alternativen, die den Datenschutz ernst nehmen. Fein, das. Aber um deren Idee, die verschlüsselte Kommunikation zwischen mehreren Netzwerken, zu verwirklichen, müssten unter anderem FB und Twitter entsprechende Schnittstellen zur Verfügung stellen. Und warum, bitte, sollten sie das tun?
Auch nach einer Alternative zu Twitter halte ich Ausschau. Mit identi.ca hatte ich es ja schon mal versucht, eine weitere Alternative wäre vielleicht free & social, welches von der dänischen Piratenpartei ins Leben gerufen wurde, allerdings ähnlich wie identi.ca auf status.net beruht. Mittlerweile kann man immerhin die Postings von identi.ca in WordPress-Blogs darstellen, und auch eine App für Eiföner gibt es. Gut, die funktioniert nur Donnerstags, an ungeraden Tagen, wenn Omma gerade ihr Gebiss reinigt, aber es ist immerhin ein Anfang.
Allein – was würde ein Umstieg von Twitter auf eine Alternative zum jetzigen Zeitpunkt bringen? Da es doch den ein oder anderen interessanten Twitterianer gibt dem ich folge muss will ich nachwievor auch mit dem Original arbeiten, also kann ich auch direkt ganz dabei bleiben.
Ja, alternatives Netzleben ist gar nicht so einfach…
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