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Schallmauer durchbrochen

 Veröffentlicht vom Stef um 13:15  Kurz notiert
Jan 102012
 

Ha! Unter 80 Kilo! Hatte ich zuletzt vor… äh… sehr langer Zeit mal erreicht. ;)

Gut, dürfte nur temporär sein, aber trotzdem… :)

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Nix gegen mehr Männer…

 Veröffentlicht vom Stef um 15:11  Kurz notiert
Jan 092012
 

Die Suche nach einem Job ist nicht mal so das Problem – eher das Finden eines solchen. Der neue Job müsste auch nicht unbedingt in Berlin sein, wenn sich was Passendes fände könnte man auch über einen Umzug an die Küste nachdenken. Nun lässt der Benedikt keine kaum eine Gelegenheit aus, mich auf die Initiative “mehr Männer in Kitas” hinzuweisen, aber das ist für mich nun wirklich keine Alternative. ;)

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Schluss mit wulffig

 Veröffentlicht vom Stef um 17:50  Gedankenkram, Politik
Jan 082012
 

Ich hatte zu dem Thema bislang ja nur gezwitschert, aber nu muss ich auch mal an dieser Stelle Dampf ablassen. Richtig, es geht um die Schmonzette um unseren Bundespräsidentendarsteller. Nun juckt es mich nicht sonderlich, dass der Mann sich einen Kredit für nen Hauskauf geholt hat. Auch nicht, dass er zu Urlaubsreisen von befreundeten Unternehmern eingeladen wurde. Selbst die Anrufe bei den Verantwortlichen der BLÖD-Zeitung erzeugen bei mir nur ein dezentes Stirnrunzeln – selbst schuld, wenn man mit diesem Zeitungsgeschmeiß kokettiert muss man sich nicht über ne Bruchlandung beschweren, abgesehen davon wird selbst dieser BuPrä die deutsche Pressefreiheit nicht ruinieren. Was mir viel mehr gepflegt auf den Geist geht ist seine Salamitaktik: Er gibt nur das zu, was nicht mehr zu vertuschen ist. Der Mann windet sich wie der berühmte Aal, sein Fernsehinterview war alles, nur nicht überzeugend, und wenn er wirklich meint – und auch sagt – dass in einem Jahr alles vergessen ist, dann zeigt das meiner Meinung nach klar, wes Geistes Kind der Mann ist.

Nun baut, keine Frage, jeder Mensch mal Mist. Und dass die Grenzen der “Moral” schwammig sind ist auch klar. Ich habe aber an ein Staatsoberhaupt gewisse Ansprüche. Zugegeben, hohe Ansprüche. Selbst, wenn das Amt hierzulande mitunter als Grüßamt tituliert wird. Hätte sich Wulff hingestellt und zu seinen Aktionen (das Wort “Fehler” meide ich hier bewusst) gestanden, wären vielleicht größte Teile dieser Schlammschlacht – oder auch diese eher peinliche Schuhaktion – an uns vorüber gegangen. Aber dieses Taktieren, dieses Häppchenzugeben, das geht einfach nicht – und ist eines Staatsoberhauptes – und des Amtes – unwürdig. Der Mann muss zurücktreten, und zwar möglichst sofort. Es langt vollkommen, dass wir einen hochgradig peinlichen Außenminister und eine lediglich in ihrem Opportunismus souveräne Königin Kanzlerin haben. Gerade bei dieser in meinen Augen unfähigen Regierung ist ein starker Bundespräsident wichtig – zum einen um (weiterhin) verfassungswidrigen Beschlüssen der Regierung die Unterschrift zu verweigern, zum anderen, um zumindest hin und wieder ein sichtbares Zeichen, wenn auch nur in Form einer Rede, zu setzen. Dieser Mann kann das nicht mehr – er hat sich als moralische Instanz soeben abgesägt. Und um lediglich einen der Mutti genehmen Grüßaugust zu halten ist dieses Amt zu wichtig.

Also Herr Wulff, beenden Sie das peinliche Possenspiel und machen sie das einzig richtige: Treten Sie zurück!

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Frühes Trostpflaster

 Veröffentlicht vom Stef um 15:59  Misc
Jan 072012
 

So wie ich gerade vor mich hinkränkele dachte ich, ich könnte mir doch mal ein kleines Trostpflaster gönnen. Und da ich zur Zeit ein wenig auf dem Simon & Garfunkel-Trip bin habe ich mir mal eben deren komplettes Werk gekauft. :) Na gut, selbiges ist ja nicht so umfassend, lediglich fünf reguläre Studioalben haben Simon & Garfunkel zusammen veröffentlicht, und diese finden sich, inklusive der DVD des legendären Konzerts im Central Park 1981, in der Collectors Box:

Alle CDs kommen in festen Papphüllen mit dem Coverartwork der Originalalben daher und stecken – fast schon schallplattesk – zusätzlich nochmal in kleinen Sleeves, dazu gibt es noch ein kleines Booklet mit Infos zu den einzelnen Titeln und den – recht unspektakulären – Bonustracks. Die Klangqualität ist absolut okay – alle Stücke liegen in einer remasterten Version vor; ist vielleicht auch besser, die Alben wurden nämlich zwischen 1964 und 1970 aufgenommen.

Natürlich sind die älteren Stücke gewöhnungsbedürftig, vor allem das erste Album erinnert doch mehr an die Everly Brothers, aber bereits am dem zweiten Album erkennt man immer deutlicher Paul Simons bekannten Stil. Wunderschöne musikalische Perlen, die irgendwie gerade zum Wetter und zur Stimmung passen. Und das ganze für noch nicht mal 20 Euronten – fein. :)

Dass ich die Musik bereits jetzt genießen kann ist übrigens ebenso überraschend wie erfreulich: Gestern Nachmittag hatte ich die Box bei Amazon bestellt, die Bestätigungsmail sprach vom kommenden Dienstag als Lieferdatum, die Versandmail vom Montag – und bereits vorhin kam das Päckchen an! So lobe ich mir das.

Dann werde ich mich doch gleich mal zusammen mit ner leckeren Gemüsebrühe das Central Park-Konzert ansehen… :)

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Oh – Sole mio

 Veröffentlicht vom Stef um 13:38  Kiez
Jan 062012
 

Ich wohne jetzt seit fast vier Jahren in diesem Kiez und habe es bislang tatsächlich immer versäumt, hier meine “Stammpizzeria” zu würdigen. Schande über mich!

Wobei – Stammpizzeria ist da vielleicht auch schon ein wenig zu hoch gegriffen, es ist eher die Stammbesuchspizzeria – allein speise ich dort nämlich eher selten. Wenn ich allerdings Besuch habe kehren wir dort gerne und regelmäßig ein, denn mal ganz abgesehen vom leckeren Essen liegt das Sole mio gerade mal zwei Ecken von meiner Wohnung entfernt.

Das Restaurant wirbt mit “Preisen wie vor 20 Jahren”, und das ist noch nicht mal fürchterlich übertrieben. Überhaupt muss man sagen, dass im Sole mio die Zeit vor 25 Jahren stehen geblieben zu sein scheint: Interieur, Angebot, die Hintergrundmusik – alles wirkt so, als hätte sich seit Eröffnung in den späten 80ern dort nicht viel geändert. Und das ist keinesfalls als Kritik zu verstehen, sondern eher im Gegenteil – der 80er-Charme könnte wunderbar als Geschäftskonzept durchgehen. ;)

Nun aber zum Wichtigsten, zum Schmaus: Das Angebot ist nicht üppig, auf großartige Experimente wird verzichtet, aber alles, was die Küche zubereitet, ist absolut schmeckig! Wobei – zumindest bei mir – bei der regelmäßigen Frage “Pizza oder Pasta” meist die Pasta gewinnen. ;) Der Service ist aufmerksam und freundlich, ein kleiner Appetithappen vor und ein Gläschen Hochprozentiges nach dem Essen wird aufs Haus serviert, und wenn die – im Sommer sehr begehrten – Plätze draußen alle belegt sind schleppt der Kellner auch bereitwillig extra Tische und Stühle auf die Straße. Und wenn diesen Sommer der Flughafen in Tegel schließt dürfte das Draußensitzen noch wesentlich angenehmer werden.

Nun würde ich ja gerne an dieser Stelle auf die Webseite oder zumindest den Qype-Auftritt verweisen, allein nichts davon gibt es – im Web ist das Sole mio quasi inexistent. Aber offensichtlich können sie sich mit ihren Stammkunden über Wasser halten – auch wenn einer davon nur ein paar mal im Jahr mit seinem Besuch dort einkehrt. ;)

Ristorante Pizzeria Sole mio, Ottawistr. 3, Berlin-Wedding, ÖPNV: U-Bhf Rehberge. Öffnungszeiten täglich außer Dienstags.

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Troubled water, no bridge

 Veröffentlicht vom Stef um 14:59  Misc
Jan 052012
 

Es gibt ja so einige schöne “Trostlieder”, zum Beispiel Rosenstolz’ “Wenn du jetzt aufgibst” oder “You can’t always get…” von den Stones, aber der absolut beste Tröstesong ist und bleibt “Bridge Over Troubled Water” von Simon & Garfunkel:

Zur Zeit gerne in Endlosschleife. Mit Zehnerpack Papiertaschentücher. Isdochwahr… ;)

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StefBlog als App

 Veröffentlicht vom Stef um 16:40  Blog
Jan 042012
 

Nein, weder Scherz noch Größenwahn, aber das StefBlog gibt’s – wie geschrieben – jetzt auch als App für Eifon, Schwarzbeere und Android. Natürlich ist das vollkommen unnötig – aber was im Leben ist schon wirklich nötig? Außerdem macht so eine  Spielerei Spaß. :)

Die Blog-App wird via Weever erstellt. Zugegeben, von einer schnellen Ladezeit ist keine Rede, Kommentare und “gefällt-mir-Möppels” kann man auch nicht verwenden, aber um die neuesten Ergüsse eures Lieblingsbloggers auf dem Mobilofon zu lesen langt es allemal. ;)

 

Und wie funktioniert das jetzt? Ganz einfach: Entweder mit dem Handybrowser http://stefblog.de aufrufen, oder, noch einfacher, mit dem QR-Code-Scanner die Grafik links scannen und den Anweisungen folgen. Ob man die App jetzt installiert oder im Mobilbrowser das Blog aufruft bleibt sich übrigens gleich – inklusive der eher gemäßigten Ladezeit. ;)

Natürlich würde ich mich über Feedback freuen.

Nachtrag: Der Opera-Mobil-Browser unterstützt die Weiterleitung auf Weever nicht. In dem Fall muss man die App über den QR-Code installieren oder mit der normalen Webversion klarkommen.

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Eifon-Applikationen

 Veröffentlicht vom Stef um 14:45  Misc
Jan 032012
 

Der ein oder andere hat es schon mitbekommen – ich bin seit kurzem ein stolzer begeisterter Besitzer eines Eifons. Nein, ich habe nicht plötzlich im Lotto gewonnen, und mir war es auch nicht wichtig, ein Apfelprodukt zu besitzen. Aber wenn man ein solches Gerät geschenkt bekommt… nimmt man es gerne dankend an. :)

Mittlerweile haben sich Foni und ich auch schon aneinander gewöhnt, und natürlich ist inzwischen auch schon das ein oder andere – kostenlose – App auf ihm installiert. Als da wären…

Na gut, etwas genauer:

  • Twitter
    Für das kurze Gezwitscher zwischendurch.
  • WhatsApp
    Kostenlose Kurzmitteilungen mit anderen WhatsAppern.
  • WikiPedia
    Ich will doch mal eben schnell wissen wer, wann, was…
  • Fahrinfo Berlin
    Verbindungen, Fahrplanstörungen, U-Bahnpläne, Abfahrtszeiten…
  • Berlin.de
    Was passiert gerade wo in Berlin?
  • Qype
    Was gibt es Interessantes in deiner Nähe?
  • Barcoo
    Barcode- und QR-Code-Scanner.
  • icademy
    Hilfe und Tipps für Eifon-Neulinge.
  • StefBlog
    Das StefBlog als App.*

Wie, ich bin ein Spielkind? Nun, dann zitiere ich einfach noch mal den Herrn Nietzsche, der da sagte:

In jedem echten Mann ist ein Kind verborgen, das spielen möchte.

Also, passt doch. ;)

Und, welcher Leser ist noch so ein Spielkind? Und wie sieht das mit den Leserinnen aus?

 

*Zum StefBlog-App für Eifon und Androiden demnähx mehr… 

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Best of StefGezwitscher 2011 (3)

 Veröffentlicht vom Stef um 18:00  Misc
Jan 022012
 

Und hier abschließend der dritte Teil:

“Was ist am Schlimmsten für dich, wenn du stirbst?” “Dass ich das nicht mehr bloggen könnte.”
26.12.11

“Wer hat dir denn das Messer geschenkt?” “Woher weißt du, dass ich es geschenkt bekommen habe?” “Es schneidet!” #Junggesellenkueche
24.12.11

“Meine Küche ist doch immer wieder ein Quell der Erheiterung für dich, oder?” “Ernüchterung. Nenn es Ernüchterung.” #Junggesellenkueche
24.12.11

Reale Weihnachtskarten sind kein Medium der Zukunft! Die Shortcuts für ausschneiden, kopieren und einfügen funktionieren nicht!
20.12.11

Das ist also die Temperatur, bei der meine Küchentür weder hakt noch klemmt noch quietscht. Gut zu wissen.
7.12.11

Ah, der Nebel ist weg, ich kann das hässliche Haus gegenüber wieder erkennen. Hm, ich will den Nebel wieder haben…
23.11.11

Ich plädiere für Stöckelschuhverbot von 22 bis 6 Uhr in Wohngebieten! #klackklackklackklack
19.11.11

Warum verschwindet eigentlich jeden Morgen die Leertaste?
17.11.11

Die Worte “jetzt sollte…” bei einem Tutorial sind ungünstig. Da wird so gerne der Unterschied zwischen Theorie und Praxis deutlich…
16.11.11

Dieses unkontrollierte Sabbern nach der Betäubungsspritze… vermittelt so ein gewisses Geriatriefeeling…
3.11.11 

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Ruhig und farbenfroh

 Veröffentlicht vom Stef um 12:50  Misc
Jan 012012
 

Die letzten Jahreswechsel habe ich immer in der Großstadt verbracht, dieses mal hingegen wurde das neue Jahr auf dem platten Lande begrüßt – und da konnte man doch so den ein unter anderen Unterschied feststellen:

  • Das hiesige Feuerwerk war deutlich auf “schön” und nicht auf “laut” ausgerichtet! Fette Böller waren kaum zu hören, stattdessen ein Farbenspiel zu sehen, das wohl so manchen Profifeuerwerker neidisch werden ließ. So muss das sein gefällt das sogar dem Stef!
  • Von Mitternacht an wurde ungefähr eine Dreiviertelstunde lang heftigst gefeuerwerkt, danach herrschte Ruhe. Richtig Ruhe! Keine postpubertären Vollpfosten, die morgens um 4 Uhr noch Knaller in die Briefkästen oder auf die Balkons werfen, keine grölenden Germanenhorden, die lautstark Einblicke in ihre alkoholgeschwängerten Resthirne geben, nein, ab spätestens ein Uhr war es still!
  • Bereits in der Nacht fingen die ersten in der Siedlung an, ihren Böllermüll zu entsorgen, und heute Morgen Vormittag sieht es auf den Straßen aus wie an einem ganz gewöhnlichen Sonntag! In Berlin werden wir voraussichtlich noch wochenlang beim Blick auf die Straße an den vollbrachten Jahreswechsel erinnert.
  • Neben der Böllerei sorgt in Städten in der gesamten Silvesternacht auch das pausenlose Lalülala für eine permanente Geräuschkulisse. Hier auf dem Dorf war davon nix zu hören. So gar nix! Nicht, dass man es sofort bemerkt hätte oder es einem fehlt, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.

Wenn man sich dann noch in netter Gesellschaft befindet, dazu einen weiten Blick auf die Dörfer drumherum hat und die – wirklich imposanten – Feuerwerke im Umkreis von mehreren Kilometern sehen kann – dann darf man, trotz suboptimaler Gesundheit, von einem gelungenen Jahreswechsel sprechen!

Ich hoffe, auch ihr seid entspannt rübergekommen, und ich wünsche uns allen ein gutes, interessantes, erfolgreiches und vor allem gesundes 2012!

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