Brauchte neuen Lesestoff, habe ja schließlich Urlaub.

Brauchte neuen Lesestoff, habe ja schließlich Urlaub.

Wenn schon nicht Ostsee, dann wenigstens Tegeler See. Da gibt’s auch Strand Wasser…

Schiffe Segelbötchen

Wassergetier

und sogar eine Kreuzfahrtschiffanlegestelle!

Sehr nett, aber irgendwie doch kein wirklicher Ersatz für die Ostsee…
Ich lese ja meist mehrere Bücher parallel. Die momentane Mischung allerdings bietet doch ein nettes Kontrastprogramm: Zum einen Thomas Wieczoreks “Die verblödete Republik”, zum anderen nach einer längeren Pause mal wieder HaPes “Ich bin dann mal weg”. Ersteres trifft meine momentane Stimmung sehr gut – den Ärger über die Verarschung des Volkes, über dieses System, getragen durch die Politmischpoke, die, vom Staatsbürger finanziert dessen Vertreter sein sollte doch nichts anderes ist als Handlanger der eigentlich Bestimmenden, ein Haufen austauschbarer, dreister Marionetten. Über die Wirkung von Zweiterem habe ich ja hier schon berichtet – es bringt Erdung, Ruhe, Amüsement. Das Kontrastprogramm wird übrigens noch dadurch gesteigert, dass ich mehr oder wenig kapitelweise die Bücher wechsle. Mitunter anstrengend – aber auch spannend.
Bei dem Wetter gibt’s eigentlich nur drei adäquate Dinge: Hitzefrei, Meer und viel Öbst. Da Benedikt es ja vorzieht aus Flugzeugen zu springen fällt der (ungeplante) Trip an die See leider aus, dafür habe ich mir spontan Hitzefrei Urlaub für den Rest der Woche genommen, und am Öbst soll’s auch nicht mangeln:

Und auf Balkonien ist es ja meist auch ganz angenehm.
Die WM ist vorbei, und schnell wird einem unsere peinliche Regierung samt ihren desaströsen Sparplänen wieder bewusst. Wie gut, dass es auch Tröster abseits des Fußballs gibt…

Rückseite:

So, geschafft, die WM ist vorbei. Was hat sie uns denn persönlich gebracht – außer noch heftigeren Augenringen als vorher? Was bleibt dem Stef in Erinnerung? Da ich aus diversen Gründen nicht vor Ort war und die WM – bis auf ein paar positive germanische Ausreißer – auch spielerisch nicht gerade in die Geschichte eingeht beschränke ich mich an dieser Stelle auf die Bilder und Töne, denen man ausgesetzt war erfreut folgte…
Ja, es gab in den letzten vier Wochen auch diverse Dinge, die vom Fußball übertönt wurden. Dazu in Kürze mehr in diesem Theater Blog…
Einen Blick auf den Spielplan zu werfen um zu sehen wer heute Abend gegeneinander spielt ist eher unergiebig.
Auch auf den letzte Woche veröffentlichten Spielplänen der Bundesliga nachzusehen wann der VfB gegen Hertha spielt um eventuelle Berlin-Besuche mit Fußball zu koordinieren ist eher von wenig Erfolg gekrönt.
Hach, ist Fußball ne schnelllebige Angelegenheit…
Klar, die Glückslilien sind ja auch verblüht…

Trotzdem: Hup, Holland! Beim nächsten mal dann. Ich hole meine Flagge mal wieder ein…
Nein, nicht ich – 30° im Schlafzimmer, auf dem Balkon 33° zum Frühstück bzw. 38° am frühen Abend verhindert meine Munterheit doch deutlich. Mangels Platz im Kühlschrank steht der Stef dann eben im Stundentakt unter der kalten Dusche…
Munter hingegen war das gestrige Spielchen, das letzte der Tschlandmännchen in diesem Turnier. Hat ja doch richtig Spaß gemacht. Die ersten Stimmen sprechen bereits von der großen Zukunft der Mannschaft. Der letzte, der was von “auf Jahre hinaus unschlagbar” faselte, war die lichte Lichtgestalt. Die Ergebnisse sind (dem Fußballfan) bekannt… Wie auch immer: Die Flagge der Niederlande weht von meinem Balkon – jedenfalls in den seltenen Augenblicken, in denen ein leiser Luftzug sie zum wehen bringt…

Zuletzt gesagt: