Volker Pispers konnte sich über ein vollbesetztes Tempodrom freuen. Über 3000 Besucher dürften es gewesen sein – für meinen Geschmack ein zu großer Rahmen für politisches Kabarett – und ausgerechnet vor uns musste sich der Puma hinsetzen. Wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn der junge Mann nicht unbedingt adäquat zum Schriftzug seines Pullovers hätte riechen stinken müssen. Und das bei der generell schon schlechten Luft, welche wohl zum Zusammenbruch der älteren Dame drei Reihen hinter uns und dem damit verbundenen Notarzteinsatz beitrug. Das “Rahmenprogramm” war also gerettet und wurde nur noch durch die Zuschauer getoppt, die eine Viertelstunde zu spät kamen, völlig orientierungslos durch das Parkett liefen und damit Herrn Pispers zu einem nicht gerade kleinen Anschiss animierten…
Aber auch das Programm selbst war gewohnt gut, auch wenn man als alter Pispers-Fan natürlich schon das meiste kennt. Knapp drei Stunden – inklusive “Zwangspause” – hielt der Mann tapfer durch, eine Zugabe ließ seine Erkältung allerdings nicht mehr zu. Für 16 Euronten bekamen wir also einen sehr kurzweiligen Abend geboten. Und dass die an diesem Abend erzeugte Aufbruch- und Wutstimmung einiger – auch der mir bekannten – Menschen nur kurzfristiger Natur ist, davon bin ich überzeugt…




Marzipan-Happen zum Beispiel. Mnjam! 















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