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Ablasshandel mit olfaktorischer Note

 Veröffentlicht vom Stef um 15:11  Misc
Nov 272011
 

Volker Pispers konnte sich über ein vollbesetztes Tempodrom freuen. Über 3000 Besucher dürften es gewesen sein – für meinen Geschmack ein zu großer Rahmen für politisches Kabarett – und ausgerechnet vor uns musste sich der Puma hinsetzen. Wäre ja auch kein Problem gewesen, wenn der junge Mann nicht unbedingt adäquat zum Schriftzug seines Pullovers hätte riechen stinken müssen. Und das bei der generell schon schlechten Luft, welche wohl zum Zusammenbruch der älteren Dame drei Reihen hinter uns und dem damit verbundenen Notarzteinsatz beitrug. Das “Rahmenprogramm” war also gerettet und wurde nur noch durch die Zuschauer getoppt, die eine Viertelstunde zu spät kamen, völlig orientierungslos durch das Parkett liefen und damit Herrn Pispers zu einem nicht gerade kleinen Anschiss animierten…

Aber auch das Programm selbst war gewohnt gut, auch wenn man als alter Pispers-Fan natürlich schon das meiste kennt. Knapp drei Stunden – inklusive “Zwangspause” – hielt der Mann tapfer durch, eine Zugabe ließ seine Erkältung allerdings nicht mehr zu. Für 16 Euronten bekamen wir also einen sehr kurzweiligen Abend geboten. Und dass die an diesem Abend erzeugte Aufbruch- und Wutstimmung einiger – auch der mir bekannten – Menschen nur kurzfristiger Natur ist, davon bin ich überzeugt… ;)

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Was lange währt…

 Veröffentlicht vom Stef um 17:55  Misc
Nov 262011
 

“Du, ich habe da noch zwei Karten für Herrn Pispers, wollen Benedikt und du mitgehen?” sprach vor über einem halben Jahr der Androsch. “Gerne, aber das ist ja noch sooooo lange hin. Wer weiß ob ich dann noch in Berlin wohne…” antwortete der Stef.

Tja, die Zeit ist rum, ich wohne immer noch in Berlin, und so gehen wir heute Abend also in kleiner Runde ins Tempodrom zu Herrn Pispers. Erfreulicherweise scheint die Erkältung, die ihm letztes Wochenende in den Mitternachtsspitzen das Leben Reden schwer gemacht hat, überwunden.

Das letzte mal haben Benedikt und ich Volker Pispers vor ziemlich genau acht Jahren in Köln live gesehen, es wird also mal wieder Zeit. Zwar besitze ich mittlerweile das 2010er-Programm auf DVD, aber live ist halt doch noch mal was anderes – und selbst wenn politisches Kabarett nachwievor eine folgenlose Inzuchtveranstaltung bleibt freue ich mich einfach auf einen unterhaltsamen Abend. :)

Natürlich waren die beiden Vorstellungen in kürzester Zeit ausverkauft, auch für die Auftritte im Mai im Mehringhoftheater gibt es keine Karten mehr. Aber bereits im Oktober steht Pispers wieder im Tempodrom auf der Bühne - wer es diesmal also nicht geschafft hat, nix wie ran an die Karten!

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Ludwig Hirsch †

 Veröffentlicht vom Stef um 14:36  Misc
Nov 252011
 

Ludwig Hirsch, geboren 1946 in der Steiermark, war ein Österreichischer Liedermacher und Schauspieler. Nach seiner Schulzeit studierte er Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst, besuchte jedoch dann die Schauspielschule Krauss in Wien. Er debütierte 1973 am Stadttheater Regensburg. Von 1975 bis 1979 war Ludwig Hirsch Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt in Wien. 1978 begann er mit seiner Karriere als Liedermacher mit kritischen, makaber-morbiden Texten. [Quelle: WikiPedia]

Hirsch war wohl der erste Sänger, der mich auf den Geschmack düsterer, morbider deutschsprachiger Texte brachte – vor allem in Kombination mit seinen sehr ruhigen, fast zarten Liedern – wie zum Beispiel Peterle oder Herbert, oder vor allem dem – nur für Eltern mit tiefschwarzem Humor erträglichen – Wiegenlied. Aber auch eher “heitere” Lieder wie Spuck den Schnuller aus oder die Omama wissen mit herrlich makabren Texten zu gefallen. Mein Lieblingsalbum – neben “Komm, großer Schwarzer Vogel” – ist “Bis zum Himmel hoch”, in dem er einige Kapitel aus der Bibel vertonte – natürlich mit der gebotenen kritischen Haltung zur Kirche. Anspieltipps daraus: Im Anfang und die Bosheit der Menschen. Nicht selten war auch der Tod ein Thema in Hirschs Liedern – zum Beispiel im von mir heißgeliebten komm großer schwarzer Vogel oder I lieg am Ruckn.

Am 24. November 2011 nahm sich Ludwig Hirsch nach einer Lungenkrebsdiagnose das Leben.

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Mitten in’ Himmel rein…

 Veröffentlicht vom Stef um 19:22  Misc
Nov 242011
 

Und dann fliegen wir rauf, mitten in’ Himmel rein,
in a neue Zeit, in a neue Welt.
Und ich werd’ singen, ich werd’ lachen,
ich werd’ “das gibt’s net”, schrei’n,
weil ich werd’ auf einmal kapieren,
ich werd’ glücklich sein!

Ludwig Hirsch * 28. Februar 1946  † 24. November 2011 

 

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Happs

 Veröffentlicht vom Stef um 09:45  Kurz notiert
Nov 242011
 

Es gibt ein paar Dinge, die ich an der Vorweihnachtszeit liebe:

Marzipan-Happen zum Beispiel. Mnjam! :)

Hm, davon wird heute in einem Monat, wenn wir unter neben dem imaginären Weihnachtsbaum sitzen, wohl nix mehr übrig sein… ;)

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Darstellungsprobleme im Opera behoben(?)

 Veröffentlicht vom Stef um 12:30  Blog
Nov 232011
 

Seitdem ich das Theme Suffusion nutze bemerkte der Opera-User vielleicht hin und wieder Darstellungsprobleme: Die Fotos wurden häufig beim ersten Aufruf nicht in der richtigen Höhe dargestellt sondern sahen schwer “zusammengequetscht” aus. Meist legte sich dieses Verhalten nach einem Reload.

Nun habe ich, Supportforum sei Dank, wahrscheinlich die Lösung des Problems gefunden: Ein Befehl im Javascript des Templates scheint der Schuldige zu sein. Den Befehl habe ich jetzt auskommentiert, und so müssten auch beim ersten Laden alle Bilder korrekt angezeigt werden. Feedback der Opera-User ist erwünscht.

Beim von mir als “Alternativbrowser” genutzten Chrome plus trat das Problem bislang nicht auf, ebensowenig bei den Testläufen mit dem Frickelfox und dem IE. Sollten User dieser Browser dennoch Darstellungsprobleme finden ist ein Feedback natürlich ebenso willkommen!

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Kein Such-Versuch

 Veröffentlicht vom Stef um 12:42  Nachgeschaut
Nov 222011
 
  1. Es passiert, wenn auch selten, dass man durch Zufälle – oder weil man zu faul ist die Hand zur Fernbedienung  auszustrecken – in Sendungen hineinschaut, die man normalerweise nicht mal unter Folterandrohung ansehen würde. Und manchmal passiert es dann auch – wenn auch noch viel seltener – dass man die Sendung dann doch verfolgt – wie seinerzeit das Dschungelcamp.
  2. Nun läuft im Fernsehen – vor allem auf den privaten Sendern – viel Schrott. Sehr viel Schrott.
  3. Es gibt aber auch – sehr wenige – Ausnahmen. Eine, die ich gerne verfolge, ist WWM. Und mittlerweile ist es schon fast Tradition, dass ich in den Werbepausen mit der anderen Schnute telefoniere. So kann es passieren, dass man noch plaudert, während bereits der Vorspann für die kommende Sendung läuft – im gestrigen Fall Bauer sucht Frau.
  4. Diesen Vorspann ohne Ton zu verfolgen ist schon… je nun… gruselig. So richtig werden aber dann alle Befürchtungen bestätigt – wenn nicht gar übertroffen – wenn man den Ton einschaltet. Nein, ich habe die Sendung keine fünf Minuten ausgehalten, ich glaube, noch nicht mal drei. Nun gibt es zwar Sendungen, die – meist unfreiwillig – schon wieder so herrlich abgedreht dämlich sind, dass sie als amüsante Realsatire durchgehen. Dieser Schwachsinn gehört für mich definitiv nicht dazu!
  5. Und was lernen wir daraus? Nix Immer schön die Fernbedienung in Griffweite halten! ;)
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BuLi Spieltag 13

 Veröffentlicht vom Stef um 10:36  Misc
Nov 212011
 

Fazit des dreizehnten Bundesliga-Spieltags:

  • Es gab an diesem Wochenende einige Spiele mit hohen Siegen und vielen Toren. Beim vielleicht wichtigsten Spiel der Hinrunde fiel nur ein Tor. Für Dortmund. Gegen Bayern. Tschakka!
  • Lieber Werksverein aus der Autostadt, du bist 2009 überraschend Meister geworden, okay. Aber nu hast du doch genug hier oben bei den Großen mitgespielt und kannst langsam wieder dahin, wo du eigentlich hingehörst – in die zweite Liga!
  • Und der HSV? Der hat gewonnen! Ein Heimspiel!! Ohne Gegentor!!! Der HSV hat ein Heimspiel zu null gewonnen!!! Und er steht nicht mehr auf einem Absteigsplatz!!! Diesen Augenblick gilt es jetzt einfach mal zu genießen!
    Hm, so ein schlechter Saisonstart lässt die Ansprüche doch ganz schön sinken… ;)
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Slogans für’n Müll (2)

 Veröffentlicht vom Stef um 19:11  Berlin, Schnappschüsse
Nov 202011
 

Teil 2 aus der kleinen “Müllserie”. Diesmal: Energiegewinnung

Wie fein, da kann man ja so richtig ohne schlechtes Gewissen Müll erzeugen…

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Pausengespräche

 Veröffentlicht vom Stef um 16:04  Misc
Nov 192011
 

Damals, in meiner Kindheit, ging es auf dem Schulhof nicht nur darum noch schnell jemanden zu finden, von dem man die Hausaufgaben für die nächste Stunde abschreiben konnte, ein häufiges Gesprächsthema war auch die TV-Serie des Vortages. Schließlich gab es nur drei Fernsehprogramme, und die Serien, die man sich als Teenie ansehen konnte, waren übersichtlich. Raumschiff Enterprise gehörte dazu, auf Achse, Ein Colt für alle Fälle oder auch Soko 5113. Eine Serie, über die man sich heutzutage – wenn auch nicht auf dem Schulhof sondern in der Arbeitspause – unterhalten könnte wäre für mich – welch Überraschung – die Gilmore Girls. Wenn, ja wenn man sie schon gekannt hätte, als sie noch im Fernsehen lief. Das ist der Nachteil, wenn man eine Serie erst nach der Ausstrahlung kennen – und lieben – lernt. Ein unbestrittener Vorteil allerdings ist der, dass man die Staffeln recht preiswert bekommt und selbst entscheiden kann, wie schnell man sie sich ansieht. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Und da sich meiner Erfahrung nach Pausengespräche heutzutage eher selten um Fernsehserien drehen überwiegt in dem Falle ganz klar der Vorteil. :)

Und, über welche TV-Serien habt ihr euch damals so auf dem Pausenhof unterhalten? Falls ihr Gedächtnishilfen benötigt: , , und . ;)

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