Vor knapp über 40 Jahren zur Karnevalszeit im Rheinland geboren – wenn das mal kein gutes Zeichen war! Im zarten Alter von sechs Jahren ins Schwabenland verschleppt verzogen, um den dortigen Ureinwohnern Kultur beizubringen. Standhaft die Annahme des schwäbischen Dialekts verweigert, was bis auf einige Ausnahmen auch gelang. 1986 dann in die weite Welt gezogen – nach Berlin. Kulturschock Nummer 1. Kulturschock Nummer 2 folgte ein Jahr später durch berufsbedingte Veränderung aufs platte Land gen Westerwald. Weiterhin umtriebig, nach den Stationen Stuttgart, Köln und tiefer Wald seit August 2007 wieder in Berlin. Freundlicherweise Asylgewährung durch die Sprengel-WG. Nach der Zwischenstation am Leo seit April 2008 wieder alleine wohnend.
Hält sich in seiner Freizeit viel im Web auf – wobei er gar nicht die Zeit hat, seine ganzen Ideen umzusetzen – oder erkundet die Stadt, die altbekannt und doch so neu ist. Befasst sich – ohne dogmatisch zu sein – mit alternativen Gedankengängen. Außerdem mag der Stef – neben vielen anderen Dingen – das Meer und Leuchttürme. Hasst Karneval.
Ablassen von allen Konzepten, von allen Mustern, von allen Wertungen. Sich freimachen von allen Worten, allen Gedanken, allen Idealen. Keine vermeintliche Wahrheit akzeptieren, scheint sie auch noch so wahr.
Erfahren, erkennen – nicht glauben. Offen sein, vertrauen, aber überprüfen. Nicht einfach zustimmen, nicht einfach widersprechen, nicht einfach übernehmen.
Alle Vergangenheit abschütteln, nichts erreichen müssen, im Hier leben, hier und jetzt wach sein, aufmerksam sein. Sein!
Keine Rollen spielen, weder angedichtete, noch angenommene. Nichts spielen müssen, nichts sein müssen – weder originell noch angepasst. Nur man selbst. Einfach nur sein!
Nicht auf der Suche, nicht auf der Flucht. Nicht nach Worten suchen, nicht an Worten hängen. Einfach nur…
Leben!














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