Den Vorständen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Berlin steht nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand nach sechs Jahren ein Jahresgehalt als Übergangsgeld zu, außerdem ein weiteres Jahresgehalt, falls sie ihre kassenärztliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Pressemeldungen zufolge haben Angelika Prehn, Dr. Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke nach Ablauf ihrer Amtsperiode im Januar insgesamt 549 000 Euro Übergangsgeld kassiert – anschließend aber wurden sie wiedergewählt und für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Sprich: Sie haben anscheinend Geld angenommen, das ihnen so nicht zusteht.
Mit diesen Vorwürfen konfrontiert gab die KV an, es handle sich um eine erfolgsunabhängige Prämie, die die ausgeschiedenen Ärzte behalten dürften. Der Senat sieht dies anders und fordert nun die Rückzahlung, worauf sich die Ärzte nicht einlassen wollen. Mittlerweile scheint ein langwieriger Rechtsstreit nicht zu vermeiden, und die Rücktrittsforderungen von Ärzten und Politikern wollen die drei wohl auch aussitzen.
Undurchsichtige Gelder, Aussitzen von Rückzahlungs- und Rücktrittsforderungen… kennen wir das nicht irgendwoher? Bei dem Thema, was macht eigentlich unser vorbildlicher Bundespräsident? Ach so, der ist ja gerade zurückgetreten…
















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