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Schnuten

Neues von den Schnuten – von Stef und Benedikt

Jammerpausen

 Veröffentlicht vom Stef um 15:20  Misc
Jan 252012
 

Wie angedroht erwähnt verfolge ich ja allabendlich das Dschungelcamp. Nun hätte dies allein ob der eher mäßig spannenden Staffel nur begrenzten Unterhaltungswert, sehr nett ist es aber, wenn man nebenher zwitschert und die #Dschungelcamp-Tweets verfolgt. Und wenn man während der – überraschend wenigen – Werbepausen mit dem Benedikt telefoniert. Das klingt dann nämlich so wie man sich zwei alte Männer im Ärztewartezimmer vorstellt: Es wird gejammert, gewehklagt und gesoifzt. Alles im Übrigen völlig zu recht, denn wer so kränkelt leidet wie wir zur Zeit, der darf das auch, oder besser gesagt: Er muss es als Mann auch. ;)

Nun stellt sich die Frage, was diese abendlichen “Jammerpausen” eher beendet: Die sehnsüchtig erwartete Gesundung oder der Abbruch des Camps wegen Regens. Wir sind gespannt. Ein wenig.

Lästerfernsehabend

 Veröffentlicht vom Stef um 14:53  Nachgeschaut
Jan 142012
 

Ja, ich habe mir wie vorgenommen die gesamte erste Sendung angesehen. Na gut, nebenher getwittert und mit der anderen Schnute telefoniert, und die Prüfungen selbst habe ich auch nicht verfolgt – aber eben all das, was man zu einem wirklich schönen Lästerfernsehabend benötigt: Merkbefreite Ex-, Halb-, Möchtegern- und Niemalspromis, eine Situation, die diese völlig unterschätzt haben, und lästernde Moderatoren, die sich an der Überforderung göttlich weiden. Eine kleine, subjektive und vollkommen sinnfreie Zwitscherzusammenfassung der Eindrücke der ersten Sendung – und eventuell auch der folgenden – findet ihr hier.

Ach ja, wie oft mögen eigentlich Speedy Gonzales und Bluray Ochsenknecht ihren Vater wegen ihrer Vornamen verflucht haben? ;)

Dorfleben

 Veröffentlicht vom Stef um 12:50  Misc, Schnappschüsse
Jan 122012
 

Bekanntermaßen wohnte ich auch eine Zeit lang eher dörflich, seit bald fünf Jahren aber wieder in der Großstadt. Wenn man dann aber mal zu Besuch auffem platten Lande ist genießt man natürlich die dortige Stille, die fehlende Hektik und die – zumindest häufig – gute Luft. Und wenn man nur zu Besuch dort ist fallen die kleinen Nachteile, die ein Dorfleben im Alltag birgt, auch nicht so ins Gewicht. Zum Beispiel der ÖPNV:

Werktags fünf Busse, drei davon nur an Schultagen, am Wochenende gar nix. Je nun.

Und obwohl man sich mitunter wundert, wie viel kulturelle Angebote es auf dem Lande so gibt – manchmal herrscht auch diesbezüglich tote Hose:

Also: Besuche dort sind was Feines, aber auf ein so kleines Dorf muss ich sicher nicht ziehen. Wobei damit nicht gesagt ist, dass ich auf Ewigkeiten in Berlin leben werde…

Nix gegen mehr Männer…

 Veröffentlicht vom Stef um 15:11  Kurz notiert
Jan 092012
 

Die Suche nach einem Job ist nicht mal so das Problem – eher das Finden eines solchen. Der neue Job müsste auch nicht unbedingt in Berlin sein, wenn sich was Passendes fände könnte man auch über einen Umzug an die Küste nachdenken. Nun lässt der Benedikt keine kaum eine Gelegenheit aus, mich auf die Initiative “mehr Männer in Kitas” hinzuweisen, aber das ist für mich nun wirklich keine Alternative. ;)

Ruhig und farbenfroh

 Veröffentlicht vom Stef um 12:50  Misc
Jan 012012
 

Die letzten Jahreswechsel habe ich immer in der Großstadt verbracht, dieses mal hingegen wurde das neue Jahr auf dem platten Lande begrüßt – und da konnte man doch so den ein unter anderen Unterschied feststellen:

  • Das hiesige Feuerwerk war deutlich auf “schön” und nicht auf “laut” ausgerichtet! Fette Böller waren kaum zu hören, stattdessen ein Farbenspiel zu sehen, das wohl so manchen Profifeuerwerker neidisch werden ließ. So muss das sein gefällt das sogar dem Stef!
  • Von Mitternacht an wurde ungefähr eine Dreiviertelstunde lang heftigst gefeuerwerkt, danach herrschte Ruhe. Richtig Ruhe! Keine postpubertären Vollpfosten, die morgens um 4 Uhr noch Knaller in die Briefkästen oder auf die Balkons werfen, keine grölenden Germanenhorden, die lautstark Einblicke in ihre alkoholgeschwängerten Resthirne geben, nein, ab spätestens ein Uhr war es still!
  • Bereits in der Nacht fingen die ersten in der Siedlung an, ihren Böllermüll zu entsorgen, und heute Morgen Vormittag sieht es auf den Straßen aus wie an einem ganz gewöhnlichen Sonntag! In Berlin werden wir voraussichtlich noch wochenlang beim Blick auf die Straße an den vollbrachten Jahreswechsel erinnert.
  • Neben der Böllerei sorgt in Städten in der gesamten Silvesternacht auch das pausenlose Lalülala für eine permanente Geräuschkulisse. Hier auf dem Dorf war davon nix zu hören. So gar nix! Nicht, dass man es sofort bemerkt hätte oder es einem fehlt, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.

Wenn man sich dann noch in netter Gesellschaft befindet, dazu einen weiten Blick auf die Dörfer drumherum hat und die – wirklich imposanten – Feuerwerke im Umkreis von mehreren Kilometern sehen kann – dann darf man, trotz suboptimaler Gesundheit, von einem gelungenen Jahreswechsel sprechen!

Ich hoffe, auch ihr seid entspannt rübergekommen, und ich wünsche uns allen ein gutes, interessantes, erfolgreiches und vor allem gesundes 2012!

Leckere Perversitäten

 Veröffentlicht vom Stef um 09:30  Misc
Dez 292011
 

Wenn die Schnuten zusammen feiern ist klar, dass es ein paar leckere Perversitäten geben muss:

Beginnen wir mit den Caramel Shortcakes von Hatherwood:

Man kann hier, ohne einer Übertreibung bezichtigt zu werden, von einer Geschmacksexplosion sprechen! Allerdings sind die kleinen Kuchen auch eine Nuance mächtig – oder zwei oder drei. Eines davon könnte problemlos eine mittlere Mahlzeit ersetzen!

Als nächstes haben wir uns tatsächlich noch mal an die kontinentale Version von Essigchips gewagt: Salt and Vinegar-Chips von Chio.

Je nun…  Bekannt ist, dass wir an Essigchips seit jeher hohe Anforderungen stellen, und die konnte diese Variante natürlich nicht erfüllen. Allerdings befindet man sich geschmacklich bei Chio schon auf der richtigen Spur, allein die Intensität müsste mindestens vervierfacht werden.

Und last not least wohl die größte Perversität: Bugles mit Käsecreme in Tuben!

Ja, es klingt pervers. Ja, es sieht auch pervers aus. Und ja, es schmeckt einfach genial! Leider ist es mehr als schwierig, hier in Deutschland Käse in Tuben zu finden, und wenn deutlich mehr Bugles – wie auf der Packung abgebildet – auch wirklich innen hohl gewesen wären, hätten wir die geile Geschmacksexplosion noch häufiger erleben können.

Alles in allem kann man durchaus sagen, dass die hier vorgestellten Perversitäten auch weiterhin gerne von den Schnuten verköstigt und weiterempfohlen werden. Allerdings lehnen wir jegliche Haftung für Langzeitschäden (gestörtes Geschmacksempfinden, Völlegefühl, Perversitätensucht) entschieden ab!

Weihnachtliche Futtertests: Mal so, mal so

 Veröffentlicht vom Stef um 14:04  Berlin, Misc
Dez 272011
 

Auch wenn der Benedikt wieder mal superlecker geköchelt hat wollten wir uns über die Weihnachtstage doch auch ein wenig “fremdbekochen” lassen, diesmal allerdings nicht von den “üblichen Verdächtigen”. Zwei Futterluken haben wir ausprobiert, aus ZeitMotivationsgründen gibt es diesmal aber anstatt der gewohnt ausführlichen Testbeschreibungen nur die Kurzversion:

1. Abends noch aus dem Haus gehen? Och nööö, es gibt doch hier sicher auch irgend einen indischen Lieferservice… Richtig – durch Qype wurden wir auf das Safran in Reinickendorf aufmerksam. Pünktlich nach der angekündigten Stunde kam das Essen auch, allerdings wäre das Wort “Gaumengenuss” nicht wirklich passend: Von “unspektakulär” (Suppe) über “durchaus genießbar” (Palak Panir) bis hin zu “och nö, lass mal” (Chicken Jhalfreezi) lautete das Urteil. Das als “Geschenk des Hauses” mitgebrachte Mangolassi versetzte einem zudem noch einen Zuckerschock. Ein erneutes Konsultuieren des Ladens muss also nicht sein, zumal es ja genug Alternativen gibt.

2. Bekanntermaßen ist der Benedikt Sushi-Fan, und wer in einer kulinarischen Diaspora wohnt nutzt natürlich jede Möglichkeit, den rohen Fisch im Reismantel zu sich zu nehmen. Auserkoren wurde diesmal das Restaurant Youko in Alt-Tegel. Die Preisgestaltung ist völlig okay, die Bedienung flink und freundlich, das Essen kann man als absolut gelungen bezeichnen – und da sich auf der Karte auch genügend Alternativen für Nichtfischesser finden war auch der Stef glücklich. Fazit: Den Laden werden wir uns merken, auch wenn wir jedesmal nach Tegel raus müssen – meine Wohnung liegt leider nicht mehr im Liefergebiet.

Restaurant Youko, Alt Tegel 15, 13507 Berlin, Öffnungszeiten täglich 11-22 Uhr.

Ausflug in die Vergangenheit

 Veröffentlicht vom Stef um 11:33  Berlin, Misc, Schnappschüsse
Dez 262011
 

Nach einem Ausflug mit frühen Kindheits- (Benedikt) und späten Jugenderinnerungen (Stef) kamen wir auf dem Rückweg in der Berliner Classic-Remise vorbei. Und da zum einen beide Schnuten Old- und Youngtimer mögen, zum anderen die Ausstellungsräume der Remise auch am Wochenende geöffnet sind, legten wir dort natürlich einen kurzen Zwischenstopp ein. Ein paar Eindrücke:

 
 
Wer gut erhaltene alte Schnauferl mag, leihen oder kaufen möchte sollte hier auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Classic Remise im Meilenwerk, Wiebestrasse 36 – 37, 10553 Berlin (Moabit). Öffnungszeiten der Ausstellungshalle: Montags bis Samstags: 8.00 – 20.00 Uhr, Sonn- und Feiertags: 10.00 – 20.00 Uhr, Eintritt frei. www.remise.de

Schnutenbescherung

 Veröffentlicht vom Stef um 11:23  Kurz notiert
Dez 252011
 

Zwar ohne Weihnachtsbaum, aber trotzdem festlich – Die Bescherung bei den Schnuten:

Wir hoffen, ihr hattet einen ebenso schönen Abend wie wir. :)

Behaglichkeit

 Veröffentlicht vom Stef um 15:00  Fundstücke, Misc
Dez 232011
 

Mit dem christlichen Weihnachtsgedusel habe ich es ja nicht so, noch viel weniger mit dem alljährlichen Konsumterror. Trotzdem freue ich mich auf die Weihnachtstage – sie stehen für mich einfach für Behaglichkeit. An diesen zweieinhalb Tagen steht die Welt still, naja, zumindest dreht sie sich langsamer. ;) Während das Fest inklusive Vorbereitung bei vielen gerne mal in Stress ausartet schalte ich nun doch in den Weihnachtsmodus. In Kürze wird Benedikt hier eintrudeln, dann gibt’s noch einen kleinen Einkauf, einen Jahresabschlusskuchen im Lieblingscafé, und dann – Behaglichkeit pur. :)

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