In den letzten Wochen steigt die Nutzeranzahl der modernen mobilen Kommunikationsgeräte in meinem Bekanntenkreis inflationär. Selbst Menschen, die vor noch gar nicht all zu langer Zeit eher sporadisch ins Netz gingen, nutzen nun diese witzigen Teile, um ständig zu surfen, zu zwitschern oder zu gesichtsbuchen.
Bislang zähle ich noch zur – anscheinend aussterbenden – Spezies der Menschen, die ein “Handy” nutzen, um hin und wieder eine SMS zu schreiben, in Notfällen erreichbar zu sein, und außerdem – allerdings höchst selten – damit anzurufen. Prepaid heißt die Lösung für solche Ackerschnackerverweigerer, und die Mobiltjes, die ich nutze, pendeln in der Regel irgendwo zwischen schlicht und museumsreif.
Aber ich muss gestehen dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, mir auch eines dieser kleinen Spielzeuge anzuschaffen. Mal eben kurz von unterwegs zu zwitschern, die Mails abzurufen oder etwas im Web nachzuschauen, das hat schon was. Mal ganz abgesehen davon, dass die modernen Tastaturen beim Tippen einer SMS doch deutlich komfortabler sind.
Günstige Tarife, selbst für so merkwürdige Nutzer wie mich, gibt es heutzutage genügend. Was mich bislang zögern lässt ist der Anschaffungswiderstand eines solch smarten Phones. Natürlich gibt es auch preiswerte Geräte, aber so’n Spielzeug soll Spaß machen und nicht Nerven kosten. Auch könnte man die Frage stellen: Brauche ich wirklich so ein Teil? Bislang hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass mir das im Leben fehlen würde. Aber ein MP3-Player hatte mir früher auch nicht gefehlt…
Tscha, und nu? Natürlich könnte ich abwarten, bis ich einen neuen Job habe, dann wäre auch der Anschaffungswiderstand kein Thema mehr. Allerdings, wenn man noch so schön viel Freizeit hat könnte man diese ja auch nett zum Kennenlernen des Spielzeugs und den ersten Spielereien nutzen… Ach, immer diese Fragen des Lebens…
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