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Das wilde, weite Web

Spamkettenfood

 Veröffentlicht vom um 10:23  Kurz notiert
Apr 172012
 

Die einzig richtige Reaktion bei Spammails ist, selbige zu ignorieren. Wenn man einen richtigen Mailclient™ hat vielleicht noch einen Filter einrichten, aber das war’s. Keinesfalls sollte man auf die Spammail antworten und bitten, einen aus den Verteiler zu nehmen. Auf diese Weise erreicht der Spammer das, was er will: Die Bestätigung, dass die Mailadresse existiert. So weit, so Theorie, jedenfalls für einige Menschen. Besser gesagt für offensichtlich viele Menschen.

Das kann dann anstrengend – oder belustigend, je nach Humor – werden, wenn diese Menschen auf den schönen Button “allen Antworten” klicken – und somit eine Kettenreaktion auslösen: Ich weiß nicht, wie viele wütende Mails seit gestern Abend in meinem Postfach – besser gesagt in meinem Spamordner – ankamen, dass man doch gefälligst die Mailadresse aus dem Verteiler nehmen solle, aber es waren viele. Sehr viele. Besonders niedlich sind die Drohungen, ansonsten den Anwalt einzuschalten.

Manchmal ist die Idee eines “Internetführerscheins” doch keine so doofe… ;-)

Nachtrag: Diese Spammail scheint das Zeug zu nem Klassiker zu haben…

Friendica – Alternative zur Alternative?

 Veröffentlicht vom um 17:01  Misc, Software
Apr 042012
 

Dem geneigten Stammleser wird es nicht entgangen sein, dass ich seit geraumer Zeit – als Alternative zur Datenschleuder Facebook – Diaspora teste. Peu à peu werden natürlich die diversen Macken, die diese Software – und damit auch das “Netzwerk” – hat, deutlich; ist ja auch verständlich, noch befindet sich alles im Alphastadium. Nun kommt die Entwicklung längst nicht so schnell voran wie von vielen erwartet und erhofft, außerdem häufen sich kritische Stimmen, dass die Macher ein wenig zu sehr ihr eigenes Süppchen kochen. Wie auch immer, ich mag die Software nachwievor, auch wenn sie ob der Gemächlichkeit ihrer Entwicklung – und ihrer gewissen “Nerdigkeit” – wohl niemals noch lange keine ernsthafte Facebook-Alternative wird.

Nun bin ich auf eine Alternative gestoßen, die in einigen Punkten deutliche Vorteile gegenüber Diaspora hat: Friendica. Der Ausgangspunkt ist der gleiche – ein dezentrales Netzwerk, open source, mit hoher Gewichtung auf der Privatsphäre – aber die Bastler von friendica scheinen in ihren Bemühungen schon wesentlich weiter fortgeschritten. So läuft die Kommunikation zwischen den einzelnen Servern wesentlich runder, die Postings lassen sich nicht nur besser formatieren sondern auch nachträglich editieren, und andere “Netzwerke” – unter anderem Twitter, identi.ca, Diaspora und Facebook – können deutlich besser eingebunden werden.

Es versteht sich von selbst, dass ich auch bereits friendica rege teste, und ich bin recht angetan. Wer mag kann sich ja bei einem der diversen friendica-Server anmelden und ein bisschen “mitspielen”. Nach ein paar Testläufen habe ich mittlerweile bei frndc.com meine Heimat gefunden, ihr findet mich dort unter Stef.

Auch hier gilt: Öffentliche Postings können von jedem gelesen werden, zum Lesen des privaten Geschreibsels – und zum Kommentieren – muss man sich registrieren.

Alt und vergessen

 Veröffentlicht vom um 10:20  Misc
Apr 032012
 

Da bekam ich gestern eine Mail eines Onlinemags, das sich mit dem Thema RSS befasst. Reflexartig hätte ich die Mail fast in den Spamordner verschoben, warf aber doch noch einen Blick darauf, und tatsächlich, es ging nicht um den üblichen Linkaustausch – jedenfalls nicht direkt. Es ging um meine RSS-Webseite, die ich, inklusive eines Tutorials für den Feedreader, vor geraumer Zeit gebastelt und online gestellt hatte. Genauer gesagt vor sehr langer Zeit, zuletzt wurde sie im Januar 2007 aktualisiert!

Jaja, was man so alles im Laufe seiner “Webkarriere” gebastelt – und dann irgendwann vergessen  hat…

Nun ist nicht nur die Webseite ziemlich veraltet, sondern in meinen Augen auch die RSS-Technologie heutzutage überholt. Und da veraltete Webseiten fast so nervig sind wie ins Leere laufende Links habe ich beschlossen, die Seite vom Netz zu nehmen und durch die gerne von mir genutzten “Gibt’s nicht mehr”-Seiten zu ersetzen.

Hm, wie viele meiner längst vergessenen Webseiten mögen eigentlich noch so im Netz rumschwirren…? ;)

Ab zu Facebook

 Veröffentlicht vom um 09:44  Blog
Apr 012012
 

Nachdem doch immer mehr Leute aus dem Freundeskreis bei Facebook sind habe ich nun beschlossen, auch dort aktiv zu werden und die “Blogerei” in Zukunft über diese Plattform abzuwickeln. In den nächsten Tagen wird der neu eingerichtete Account noch mit netten Fotos aufgehübscht – ne leere Chronik sieht ja auch doof aus – und dann werde ich hier die entsprechende URL posten. Ich hoffe, die treue Leserschaft folgt mir dorthin und nimmt fleißig teil. Freue mich schon drauf. :)

Der Weddingweiser

 Veröffentlicht vom um 15:29  Berlin, Kiez
Mrz 202012
 

Hin und wieder schreibe ich hier ja ein paar Beiträge über den Kiez, wesentlich aktiver ist da allerdings Joachim Faust in seinem Blog Weddingweiser:

So stellt er die unterschiedlichen Weddinger Kieze vor, berichtet über Kuriositäten und aktuelle Ereignisse, und in seiner “Gastro-Ecke” findet man so manch guten Restaurant-Tipp. Schwerpunkt ist der “alte Wedding” – also ohne den Ortsteil Gesundbrunnen. Seit Ende 2010 schreibt Joachim, der auch bei panke.info aktiv ist, in seinem Blog, im letzten halben Jahr hat er aber so richtig Fahrt aufgenommen, was sich auch auf die Zugriffszahlen auswirkt – so ist der Weddingweiser mittlerweile zu einer kleinen Institution für alle Wedding-Interessierten geworden. Besonders erfreulich ist die optimistische Sichtweise: Was im Wedding (und im gesamten Berlin) schiefläuft weiß jeder der hier wohnt selbst, der Weddingweiser richtet seinen Blick jedoch auf die – auch nicht wenigen – positiven Seiten im und um den Wedding.

Aktuelle Meldungen des Weddingweisers findet man auch auf Twitter und Facebook, leider nicht bei DIASPORA*. ;)

URL: www.weddingweiser.de

Anleitung für Aussteiger

 Veröffentlicht vom um 15:00  Fundstücke
Mrz 132012
 

Also wenn ich mir diese “Anleitung zum Aussteigen aus Facebook” so durchlese hat das ja schon was von diesen Sekten-Ausstieg-Tipps. Fehlt eigentlich nur noch eine Seite mit Berichten von Betroffenen, aufgenommen mit Schattenwand und verstellter Stimme… ;)

Bei Diaspora* kann man sein Konto übrigens einfach löschen…

Kein Ei – keine Henne – kein Ei…

 Veröffentlicht vom um 17:05  Gedankenkram, Misc
Mrz 102012
 

Als ich vor knapp vier Monaten das erste mal ein wenig auf Diaspora* rumsurfte hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Weniger wegen des Portals an sich als vielmehr über die geringe Möglichkeit, es sinnvoll zu nutzen. Was soll man dort großartig schreiben, wenn es keiner der Freunde und Bekannten liest? Und genau so scheinen es viele potentielle Nutzer zu sehen. Wie meinte ein Bekannter kürzlich?

Das ist wie mit der Henne und dem Ei. Der erste sagt: “Klar bin ich da, kenne aber keinen der es benutzt”. Ein anderer sagt: “Klar bin ich bei Diaspora angemeldet, benutze es aber nie, weil keiner da ist den ich kenne”. Ein Dritter sagt: “Diaspora, klar, ich wäre aber häufiger dort, wenn auch andere da wären, die ich kenne.”

Undsoweiterundsofort.

Also gebe ich zur Zeit die Henne – oder doch das Ei? – und schreibe regelmäßig auf Diaspora. Die Anzahl der bekannten Gesichter hält sich zwar nach wie vor in Grenzen, aber so langsam ergibt sich die ein oder andere Netzbekanntschaft – und so sollte es ja auch sein. Mal sehen, was dort mit der Zeit noch so passiert.

Und nein, ich spiele noch nicht ernsthaft mit dem Gedanken, einen eigenen Diaspora-Pod aufzusetzen. Das wird vielleicht mal ein Thema, wenn ein problemloser Umzug mit allen Daten zwischen zwei Pods machbar ist. Und nach nem Lottogewinn. ;)

Diaspora-Tutorial

 Veröffentlicht vom um 15:27  Misc
Mrz 062012
 

Es ist geschafft! Na gut, so richtig fertig ist so ein Tutorial ja nie, man findet immer noch Kleinigkeiten, die man korrigieren, ergänzen, schöner machen… ach, ihr kennt das ja. ;)

Wie auch immer: Für alle Neulinge und Interessierte gibt es jetzt ein kleines Diaspora-Einsteigertutorial. Es ist reich bebildert und geht alle Punkte Schritt für Schritt durch - also genau richtig für diejenigen, die sich bislang noch nicht getraut haben, sich bei Diaspora (oder sinnvoller Geraspora) zu registrieren. Zusätzlich findet ihr im Tutorial einige Begriffserklärungen, Informationen zur Privatsphäre und natürlich eine kleine Linkliste, falls ihr noch etwas tiefer in die Materie einsteigen wollt.

Na, wer traut sich? Hier geht’s zum Tutorial…

Diaspora – langsam wird’s was!

 Veröffentlicht vom um 15:09  Misc
Feb 292012
 

Von der “Gesichtsbuch-Alternative” Diaspora hatte ich ja bereits mehrfach berichtet, sowohl hoffend als auch eher pessimistisch. Mittlerweile läuft die Software zumindest stabil, und der Nutzerkreis wächst stetig. Auch ich nutze Diaspora mittlerweile regelmäßig, auch als Ergänzung – oder eher schon Ersatz – zur Zwitscherei.

Des Stefs öffentliche Beiträge kann man hier nachlesen, auch wenn man nicht bei Diaspora registriert ist – an einer vernünftigen Integration ins StefBlog arbeite ich noch. Für die privaten Beiträge – und die Möglichkeit des Kommentierens – ist natürlich eine Registrierung bei einem der vielen Diaspora-Pods (sprich Servern) notwendig, am besten bei Geraspora, wohin ich jetzt auch gewechselt bin. Ich würde mich freuen, dort in Kürze liebe Bekannte zu treffen!

Die offizielle Hilfeseite ist leider bestenfalls rudimentär zu nennen, eine bessere Hilfe findet man im Spored-Wiki, wobei ich euch auch einen Blick auf die FAQ ans Herz legen möchte. Und ja, natürlich gibt’s auch hier eine kleine Seite für Einsteiger. Also, man liest sich?

Donnervogelzubehör

 Veröffentlicht vom um 17:07  Software
Feb 092012
 

Dank der – nachwievor umstrittenen – Mozillaschen Updatepolitik ist der Thunderbird mittlerweile bei der Version 10 angekommen. Obwohl es sich bei den Updates in erster Linie um Fehlerbereinigungen handelt scheint der Vogel immer erwachsener zu werden, und auch die Möglichkeiten, mit kleinen, Add-Ons genannten Helferlein die Funktionen und das Aussehen ganz dem eigenen Geschmack anzupassen, wachsen und gefallen.

Zu diesem Anlass habe ich mal meine Add-On-Seite ein bisschen überarbeitet und ihr nebenbei auch noch eine neue Adresse gegönnt. Ja, ohne Add-Ons kann man Thunderbird natürlich auch nutzen. Aber… warum sollte man? ;)

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